Wahlen · Tel Aviv
Netanyahus Likud führt bei der Auszählung in Israel, doch kein Block erreicht 61 Sitze
Der Likud kommt Prognosen zufolge auf 26 Sitze und ist damit stärkste Partei, der Netanyahu-Block liegt bei 53, der Eisenkot-Block bei 48 Sitzen. Die arabischen Parteien gewannen 19 Sitze, die auf etwa 12 bis 13 Sitze geschätzten Doppelumschlag-Stimmen werden noch ausgezählt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Likud kommt Prognosen zufolge auf 26 Sitze. Der Netanyahu-Block liegt bei 53 Sitzen, der Eisenkot-Block bei 48 – unter den 61, die in der 120 Sitze umfassenden Knesset nötig sind; bis Donnerstagmorgen waren rund 91 Prozent der Stimmen ausgezählt.
Die arabischen Parteien gewannen 19 Sitze, eine Zahl, die als Rekord gilt. Die Gemeinsame Liste kam auf 12 Sitze. Eisenkot hat eine Zusammenarbeit vorerst ausgeschlossen, Netanyahu eine Kooperation mit den arabischen Parteien ausgeschlossen.
Etwa 480.000 Doppelumschlag-Stimmen werden ausgezählt, weniger als die zuvor angekündigten 650.000. Quellen schätzen, dass sie etwa 12 bis 13 Sitzen entsprechen.
Netanyahu warf den arabischen Parteien am 28. Oktober vor, die Wahl gestohlen zu haben. Die Polizei erklärte, es gebe keine Belege für die Behauptungen. Solberg wies Shin-Bet-Chef David Zini an, Verdachtsfälle ausländischer Finanzierung zu prüfen, und verlangte Ergebnisse innerhalb einer Woche.
Herzog wird das Mandat erteilen, der erste Kandidat hat etwa 28 Tage Zeit. Die Optionen sind eine große Koalition unter Netanyahu oder Neuwahlen innerhalb von Monaten.

- 27. Oktober 2026Die Israelis wählen die Knesset
- 28. Oktober 2026, abendsDas Zentrale Wahlkomitee prognostiziert 53 Sitze für den Netanyahu-Block und 48 für den Eisenkot-Block
- 29. Oktober 2026, morgensDie offizielle Auszählung erreicht rund 91 Prozent der Stimmen, Doppelumschlag-Stimmen stehen noch aus
Die Wahl und die Sitzverteilung
Die Israelis haben am Dienstag, 27. Oktober 2026, gewählt, und am Donnerstagmorgen war die offizielle Auszählung bei 91 Prozent der Stimmen angelangt. Der Likud bleibt mit prognostizierten 26 Sitzen die stärkste Partei. Der Block aus rechten, rechtsextremen und ultraorthodoxen Parteien, der Benjamin Netanyahu unterstützt, kommt Prognosen zufolge auf 53 Sitze, der von Gadi Eisenkot geführte Mitte-Block auf 48 – so die am Abend des Mittwoch, 28. Oktober veröffentlichte Prognose des Zentralen Wahlkomitees. Keiner der beiden Blöcke erreicht die 61 Sitze, die für eine Mehrheit in der 120 Sitze umfassenden Knesset nötig sind – ohne die arabischen Parteien.
Die arabischen Parteien gewannen zusammen 19 Sitze, eine Zahl, die als Rekord bezeichnet wird; arabische Bürgerinnen und Bürger machen rund 20 Prozent der Bevölkerung aus. Die Gemeinsame Liste, ein Bündnis aus drei arabischen Parteien unter Führung von Hadash, kam auf 12 Sitze und teilt sich den dritten Platz mit Yachad (Gemeinsam), der Partei der früheren Ministerpräsidenten Naftali Bennett und Yair Lapid. Berichte israelischer Medien legen nahe, dass die arabischen Parteien zu den Königsmachern des neuen Parlaments geworden sind, wobei Analysten darüber streiten, ob sich ihre Unterstützung in eine Koalition umsetzen lässt.
- Netanyahu-Block
- 53 Sitze
- Eisenkot-Block
- 48 Sitze
- Arabische Parteien
- 19 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Doppelumschlag-Stimmen und die Auszählung
Die Auszählung der Doppelumschlag-Stimmen dauert noch an. Diese Stimmzettel ermöglichen es Soldaten, Krankenhauspatienten, Gefangenen, vertriebenen Bürgerinnen und Bürgern sowie einigen Wahlhelfern, außerhalb ihres eigenen Wahllokals zu wählen. Die Auszählung weist inzwischen etwa 480.000 solcher Stimmzettel aus, nicht die 650.000, die die Wahlkommission zuvor angekündigt hatte. Darunter sind Stimmen von Soldaten und Reservisten an den Fronten in Syrien, im Libanon und in Gaza sowie von Diplomaten, Polizisten und Gefängnispersonal. Quellen schätzen, dass diese Stimmen etwa 12 bis 13 Sitzen entsprechen, was das endgültige Ergebnis für die Zusammensetzung des Parlaments entscheidend macht.
Betrugsvorwürfe und die Reaktion der Polizei
Vor der Wahl berichteten israelische Medien, der Likud plane, Ergebnisse aus arabischen Gebieten anzufechten und zu behaupten, die Wahl sei gestohlen worden, falls Netanyahu nicht gewinne. Am 28. Oktober warf Netanyahu den arabischen Parteien vor, die Wahl gestohlen zu haben. Eine Polizeiquelle erklärte, der Wahltag sei mit sehr wenigen Unregelmäßigkeiten verlaufen, die die Integrität der Abstimmung berührten, sogar im Vergleich zu früheren Wahlen, und es gebe keine Erkenntnisse aus Ermittlungen oder Geheimdienstarbeit, die die Behauptungen stützten. Auch ein Vertreter des Zentralen Wahlkomitees hatte die Betrugsvorwürfe am Vortag zurückgewiesen. Noam Solberg, Vorsitzender des Komitees und Richter am Obersten Gericht, wies Shin-Bet-Chef David Zini an, Verdachtsfälle ausländischer Finanzierung und möglicher Wahlbestechung durch ausländische Akteure zu prüfen. Solberg sagte, er könne die Verdachtsfälle nicht bestätigen, und bat um Ergebnisse innerhalb einer Woche. Nach Angaben des israelischen Senders Channel 12 stützt sich die Prüfung auf Informationen, die dem Shin Bet vorliegen, und die Kanäle, über die das Geld bewegt wurde, ähnelten jenen, die in der Vergangenheit zur Finanzierung von Terrorismus genutzt wurden. Weitere Einzelheiten zu den Organisationen oder zur Herkunft der Gelder wurden nicht veröffentlicht. Berichte israelischer Medien besagen, der Likud verdächtige Katar und die Türkei, doch diese Vermutungen sind nicht bestätigt.
Wege zu einer Regierung
Präsident Isaac Herzog wird das Mandat zur Regierungsbildung erteilen, und der erste Kandidat hat etwa 28 Tage Zeit, bevor er es weitergibt. Herzog hat die Parteiführer aufgefordert, auf die kommenden Tage offen zuzugehen und jede Option auszuschöpfen, um Neuwahlen zu vermeiden. Netanyahu, der sich mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert sieht, bleibt vorerst geschäftsführender Ministerpräsident und hat eine Zusammenarbeit mit den arabischen Parteien ausgeschlossen. Auch Eisenkot hat sie derzeit ausgeschlossen. Diskutiert werden eine große Koalition unter Netanyahu, für die einige Mitglieder von Eisenkots Block ihre Zusagen brechen müssten, oder Neuwahlen innerhalb von Monaten. Analysten weisen zudem darauf hin, dass das Mandat nicht zwingend an den Kandidaten mit den meisten Sitzen gehen muss. Die Aktien an der Börse von Tel Aviv fielen, da Anleger auf eine Regierung hoffen, die bei öffentlichen Ausgaben und Wachstum entscheidungsfähig ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Η ΝαυτεμπορικήWahlen in Israel: Netanjahus Likud deutet auf Katar und die Türkei wegen ausländischer Einmischung und des Aufstiegs arabischer ParteienΕκλογές στο Ισραήλ: Το Λικούντ του Νετανιάχου "δείχνει" Κατάρ και Τουρκία για ξένη παρέμβαση και άνοδο αραβικών κομμάτων · Original auf Griechisch
- iefimerida.grWird Netanjahu diese Wahlen überleben? Wer wird in Israel eine Regierung bilden, alle SzenarienΘα καταφέρει να επιβιώσει ο Νετανιάχου από αυτές τις εκλογές; Ποιος θα σχηματίσει κυβέρνηση στο Ισραήλ, όλα τα σενάρια · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήEine Frage, die größer ist als NetanjahuΈνα ερώτημα μεγαλύτερο από τον Νετανιάχου · Original auf Griechisch
- in.grSogar die Polizei widerlegt Netanjahus Behauptungen, dass arabische Parteien die Wahlen „gestohlen“ hättenΑκόμη και η Αστυνομία διαψεύδει τους ισχυρισμούς Νετανιάχου ότι τα αραβικά κόμματα "έκλεψαν" στις εκλογές · Original auf Griechisch
- Benjamin Netanyahu
- Likud-Chef und geschäftsführender Ministerpräsident, dessen Block eine Mehrheit verfehlte
- Gadi Eisenkot
- Führer des Mitte-Oppositionsblocks, dem 48 Sitze prognostiziert werden
- Isaac Herzog
- Staatspräsident Israels, der das Mandat zur Regierungsbildung erteilen wird
- Noam Solberg
- Vorsitzender des Zentralen Wahlkomitees und Richter am Obersten Gericht, der die Prüfung der Finanzierungsvorwürfe anordnete
- David Zini
- Shin-Bet-Chef, der die Prüfung der Verdachtsfälle ausländischer Finanzierung übernehmen soll
- Naftali Bennett
- Früherer Ministerpräsident und Mitvorsitzender des Bündnisses Beyachad
- Yair Lapid
- Früherer Ministerpräsident, dessen Partei Yachad sich den dritten Platz teilt
- Orte
- Israel, Tel Aviv-Jaffa, Türkei
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