Makroökonomie · Bangkok

Lagarde offenbart Hautkrebs-Operation hinter Verbänden im Gesicht und verlässt die EZB im Februar

Die EZB-Präsidentin erklärte, die Verbände in ihrem Video seien die Folge eines kleinen chirurgischen Eingriffs zur Entfernung eines Hautkrebses gewesen. Zudem will sie am 7. Februar zurücktreten, fast ein Jahr vor dem Ende ihres Mandats.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, G4Media.ro, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Bangkok · Thailand
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Lagarde kündigt an, am 7. Februar zurückzutreten
  2. 7.02.Geplantes Datum des Rücktritts
  3. Oktober 2027Vorgesehenes Ende ihres Mandats

Operation hinter den Verbänden

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, veröffentlichte ein Video, in dem zwei Verbände in ihrem Gesicht zu sehen waren, und die Bilder lösten in den sozialen Netzwerken rasch Spekulationen aus. In einem nachfolgenden Beitrag erklärte sie, die Verbände seien die Folge eines kleinen chirurgischen Eingriffs, der in der Woche ab dem 26. Oktober vorgenommen worden sei. Sie nutzte den Beitrag, um die Menschen aufzurufen, medizinischem Rat zu folgen und ihre Haut regelmäßig kontrollieren zu lassen. Die Verbände hatten online eine Welle von Vermutungen ausgelöst, bevor sie sich selbst dazu äußerte.

Interne Botschaft an die Mitarbeiter

In einem weiteren Video, das sich an alle EZB-Mitarbeiter richtete und das nach Angaben von Politico vorliegt, erklärte Lagarde die Verbände in leichterem Ton. Sie sagte, sie wisse, dass sie seltsam aussehe, und das habe nichts mit Kickboxen in Thailand zu tun – eine Anspielung auf ihre Reise nach Bangkok zu den Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds Anfang Oktober. Sie beschrieb den Eingriff als Entfernung eines kleinen Hautkrebses, der herausgenommen werden musste. Die EZB wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern und verwies auf Lagardes frühere Erklärung.

Vorzeitiger Abschied von der EZB

Lagarde, 70, beendete am Donnerstag, 29. Oktober, die monatelangen Spekulationen über ihre Zukunft und erklärte, sie werde am 7. Februar zurücktreten. Ihr Mandat läuft offiziell bis Oktober 2027, der Abschied erfolgt also fast ein Jahr früher. Die EZB hat ihre unmittelbaren Pläne nicht bekannt gegeben. Zuvor hatte sie durchblicken lassen, dass sie an der französischen Präsidentschaftswahl 2027 teilnehmen könnte.

Genannte Gründe

Ein Beamter, der Lagardes Denken kennt, sprach unter der Bedingung der Anonymität mit Politico und verwies auf die Sensibilität des Themas. Nach Angaben dieses Beamten entschied sie sich für einen vorzeitigen Abschied, um mehr Freiheit zu haben, ihre Ansichten zu äußern und sich mit Themen jenseits der Geldpolitik zu befassen. Sie könne nicht neutral bleiben, wenn sie die Entwicklungen in ihrem eigenen Land und in der Welt verfolge, so der Beamte. Berichte brachten den Zeitpunkt zudem mit der französischen Präsidentschaftswahl 2027 in Verbindung: Ihr Ausscheiden liege vor der Wahl, damit der nächste Präsident bei der Auswahl ihrer Nachfolge kein Mitspracherecht habe.

Offene Fragen

Die EZB hat nicht mitgeteilt, was Lagarde nach ihrem Ausscheiden aus der Bank vorhat. Die Quellen sagen nicht, wann die EZB eine Nachfolge benennen wird und wie dieses Verfahren ablaufen soll. Der Termin im Februar und das Mandatsende im Oktober 2027 sind bislang die einzigen festen Daten in der Berichterstattung.

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