Tennis · Basel

Jérôme Kym schlägt Weltranglisten-Vierten Ben Shelton bei den Swiss Indoors in Basel und steht im Viertelfinale

Als Nummer 222 der Welt und mit einer Wildcard gestartet, besiegte Jérôme Kym in den frühen Morgenstunden des Freitags, 30. Oktober, in Basel Ben Shelton – trotz vier verlorener Spiele in Folge beim Stand von 5:2 im Entscheidungssatz.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, rts.ch, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Peter Arnold, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2024
Wie es dazu kam
  1. Dritter Satz, nach vier verlorenen SpielenKyms Führung schmilzt, Shelton geht mit 6:5 in Führung
  2. Dritter Satz, 6:6Kym hält zu null und gleicht zum 6:6 aus
  3. Entscheidender Tiebreak, 30. OktoberKym gewinnt den Tiebreak 7:1, kurz vor 1:00 Uhr

Ein spätes Ende in Basel

Jérôme Kym, Nummer 222 der Welt und mit einer Wildcard im Feld, besiegte den Weltranglisten-Vierten Ben Shelton aus den Vereinigten Staaten in der zweiten Runde der Swiss Indoors in Basel mit 6:3, 6:7 (4/7), 7:6 (7/1). Die Partie lief über Mitternacht des Donnerstags, 29. Oktober, hinaus, der letzte Punkt fiel kurz vor 1:00 Uhr am Freitag, 30. Oktober. Der 23-jährige Kym ist damit der letzte verbliebene Schweizer im ATP-500-Turnier, nachdem Novak Djokovic (Nummer 12) zuvor im Turnier gegen Jan-Lennard Struff (Nummer 47) verloren hatte. Laut ATP-Statistik ist Kym der am niedrigsten gerankte Spieler, der in dieser Saison einen Gegner aus den Top 10 bezwungen hat. Der Sieg ist der größte seiner Karriere.

Der dritte Satz kippt über die Nerven

Kym gewann den ersten Satz 6:3 mit zwei Breaks. Shelton, der Anfang September das Finale der US Open erreicht hatte, steigerte sich im zweiten Satz, der im Tiebreak endete, den er 7:4 für sich entschied. Zuvor war Kym zweimal nur zwei Punkte vom Sieg entfernt gewesen. Im Entscheidungssatz breakte er zum 2:1 und erneut zum 5:2, zeitweise sah die Partie entschieden aus. Dann verlor er vier Spiele in Folge, und Shelton ging mit 6:5 in Führung. Kym glich mit einem Spiel zu null zum 6:6 aus und gewann den Tiebreak 7:1, kurz vor 1:00 Uhr am Freitag, 30. Oktober.

Auf den Einbruch angesprochen, sagte Kym, er könne nicht erklären, wie er die späte Phase des Satzes überstanden habe.

„Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das bei 5:6 überlebt habe.“

Jérôme Kym, Schweizer Tennisspieler

Kyms Reaktion

Kurz nach dem Match fehlten Kym noch die Worte, und er griff auf eine einfache Erklärung zurück: Punkt für Punkt. Im Tiebreak habe er sich gesagt, nach jedem gewonnenen Punkt zu schreien, die Faust zu ballen und Shelton zu zeigen, wie sehr er das wolle. Das Ergebnis überrasche ihn noch immer:

„Es fühlt sich surreal an. Aber ich habe wirklich daran geglaubt, dass ich ihn schlagen kann.“

Jérôme Kym, Schweizer Tennisspieler

Die Atmosphäre beschrieb er trotz der späten Stunde und eines Publikums, das kleiner war als zu Beginn, als elektrisierend. Die Swiss Indoors nennt er sein Heimturnier, sich selbst bezeichnet er als großen FC-Basel-Fan. Auf die Frage, ob dies sein bestes Ergebnis sei, verwies er zunächst auf seinen Lauf bei den US Open 2025, wo er als Qualifikant die dritte Runde erreichte und Brandon Nakashima, die Nummer 31 der Welt, besiegte, räumte dann aber ein, dieser Sieg sei wohl größer.

Ranking-Gewinn und das Viertelfinale

Kym darf mit einem Sprung von rund 60 Plätzen in der Weltrangliste rechnen. Vor Basel hatte er bei zwei Challenger-Turnieren das Halbfinale erreicht, Mitte Oktober verlor er sein letztes Match gegen den Schweizer Mika Brunold. Im Viertelfinale trifft er am Freitag, 30. Oktober, gegen 20:00 Uhr auf Jiri Lehecka aus Tschechien. Lehecka beendete am Abend des Dienstags, 27. Oktober, die Karriere von Stan Wawrinka, was der Partie eine zusätzliche Verbindung zum Schweizer Routinier verleiht.

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