Am 21. Oktober 2026 lehnte das Gericht den Antrag der Regierung ab, die Politik des Bundesgefängnisamts sofort durchzusetzen. Die Richter Clarence Thomas und Samuel Alito erklärten, sie hätten der Aussetzung stattgegeben.
Operationen sollten ausgesetzt, Hormone schrittweise abgesetzt und Make-up sowie Perücken gestrichen werden – Richter Royce Lamberth blockierte dies im Juni 2025.
Die Behörde erklärte, im Jahr 2025 hätten etwa 600 Gefangene eine Hormontherapie erhalten, während die New York Times und Bloomberg die Zahl der betroffenen transgeschlechtlichen Gefangenen auf etwa 1.000 bezifferten.
Der Supreme Court hat am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, den Antrag der Trump-Regierung abgelehnt, eine Politik des Bundesgefängnisamts (Bureau of Prisons) sofort durchzusetzen, die die medizinische Versorgung zur Geschlechtsangleichung für transgeschlechtliche Gefangene gestrichen hätte. Die Anordnung war nicht unterzeichnet und enthielt keine Begründung. Sie lässt die Blockade eines untergeordneten Gerichts gegen die Politik bestehen, solange das Verfahren weiterläuft. Die Richter Clarence Thomas und Samuel Alito erklärten, sie hätten dem Antrag der Regierung auf Aussetzung stattgegeben. Das Ergebnis ist ungewöhnlich für ein Gericht mit konservativer Mehrheit, das sich zumindest vorerst auf die Seite der Rechte transgeschlechtlicher Menschen stellte.
Die Politik folgte auf eine Executive Order von Präsident Donald Trump aus dem Januar 2025, die Gefängnisbehörden untersagte, Bundesmittel für medizinische Eingriffe, Behandlungen oder Medikamente gegen Geschlechtsdysphorie auszugeben. Nach den überarbeiteten Regeln sollten Gefängnisse Operationen aussetzen, Hormone schrittweise absetzen und soziale Anpassungen wie Make-up und Perücken beenden. Weiterhin angeboten werden sollten psychosoziale Dienste, darunter Psychotherapie, Gruppengespräche und Medikamente wie Antidepressiva. Generalanwalt D. John Sauer schrieb in einem Schriftsatz, die Regierung habe gehandelt, weil der aktuelle Stand der medizinischen Wissenschaft die Behandlungen nicht stütze. Zudem argumentierte er, die Behandlungen brächten das Risiko, dass die Betroffenen von anderen Gefangenen zum Ziel von Gewalt würden.
Der Bezirksrichter Royce Lamberth, von Ronald Reagan in sein Amt berufen, urteilte im Juni 2025, die Regierung habe weder Belege noch triftige Gründe für die Änderung einer Politik vorgelegt, die für diese Gefangenen seit Langem gelte. Er stützte sich auf den Administrative Procedure Act, der Bundesbehörden abrupte und willkürliche Änderungen untersagt. Lamberth wies zudem darauf hin, dass eine unbehandelte Geschlechtsdysphorie schwere Folgen wie Depressionen, Angstzustände und Suizidgedanken verursachen könne. Die Regierung legte Berufung ein, und ein geteiltes Berufungsgericht ließ seine Anordnung in Kraft. Die Anwälte der Gefangenen erklärten, der Entzug der Versorgung würde Körper und psychische Gesundheit ihrer Mandantinnen und Mandanten erheblich beeinträchtigen. Sie fügten hinzu, die Regierung habe keine detaillierten Belege für Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit der Hormontherapie in den 30 Jahren ihrer Anwendung vorgelegt.
Die Behörde erklärte in Gerichtsunterlagen, dass im Jahr 2025 etwa 600 Gefangene eine Hormontherapie erhielten. Die New York Times und Bloomberg bezifferten die Zahl der von der Politik betroffenen transgeschlechtlichen Menschen in Bundesgewahrsam auf etwa 1.000. Die Klage wurde von drei transgeschlechtlichen Menschen in Bundesgewahrsam eingereicht, die alle zuvor von medizinischen Bediensteten der Gefängnisse mit Geschlechtsdysphorie diagnostiziert und behandelt worden waren. Ihre Klage argumentierte, die Änderung verstoße gegen den Schutz des achten Verfassungszusatzes vor grausamer und ungewöhnlicher Strafe.
Der Supreme Court hat bereits andere Maßnahmen zu transgeschlechtlichen Menschen vorerst zugelassen, darunter Einschränkungen beim Militärdienst und bei Geschlechtseinträgen in Pässen. Im Juni bestätigten die Richter Gesetze von Bundesstaaten, die bestimmte medizinische Behandlungen für transgeschlechtliche Jugendliche verbieten. Die Regierung hat den Supreme Court zudem gebeten, dem US-Militär die vollständige Durchsetzung seines Verbots transgeschlechtlicher Soldatinnen und Soldaten zu ermöglichen; dieses Verfahren ist noch anhängig. Die Anordnung vom Mittwoch entscheidet nicht in der Sache über den Streit um die Versorgung in Bundesgefängnissen. Die Blockade bleibt bestehen, während das Verfahren vor den untergeordneten Gerichten weiterläuft.
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Pollar unterstützenRegierung · Washington, D.C.
Die Richterinnen und Richter lehnten den Eilantrag der Regierung ab. Damit bleibt die Blockade eines untergeordneten Gerichts gegen eine Politik in Kraft, die Hormontherapie und soziale Anpassungen für transgeschlechtliche Gefangene in Bundesgefängnissen beenden würde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, The Independent, Washington Post und weiteren Medien. Veröffentlicht .