Gesundheit & Bildung · London

Leitende NHS-Konsiliarärzte in England streiken am 25. November zwei Tage lang

Die British Medical Association teilt mit, dass die Konsiliarärzte am 25. und 26. November die Arbeit niederlegen werden, wobei nur die Notversorgung aufrechterhalten wird. Die Gewerkschaft erklärt, der Arbeitskampf könne noch abgewendet werden, wenn die Regierung formelle Tarifverhandlungen zustimme.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Evening Standard, The Guardian, LBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 26.10.BMA kündigt einen zweitägigen Streikplan für die Konsiliarärzte in England an
  2. 25.11.Der Streik der Konsiliarärzte beginnt, nur die Notversorgung wird aufrechterhalten
  3. 26.11.Zweiter Tag des zweitägigen Streiks

Die Ankündigung

Die British Medical Association erklärte am Montag, dem 26. Oktober, dass die Konsiliarärzte in England im kommenden Monat zwei Tage lang streiken werden. Der Arbeitskampf ist für den 25. und 26. November angesetzt. Konsiliarärzte sind die ranghöchsten Ärzte im NHS, und die Gewerkschaft erklärt, die Notversorgung bleibe durchgehend gewährleistet, wobei die Personalplanung jener an Weihnachten ähnele. Die BBC berichtet, der Ausstand solle am 25. November um 06:59 GMT beginnen. Zuletzt hatten die Konsiliarärzte in England im Jahr 2023 gestreikt, und laut der Gewerkschaft dauert der Streit mit den Ministern inzwischen mehr als 18 Monate an.

Warum die Ärzte die Arbeit niederlegen

Die Gewerkschaft stellt den Arbeitskampf als Reaktion auf Bezahlung, Arbeitsbelastung und Wohlbefinden dar. In einer gemeinsamen Erklärung werfen die Co-Vorsitzenden des BMA-Konsiliarärzteausschusses, Dr. Helen Neary und Dr. Shanu Datta, der Regierung vor, die Sorgen um das Wohlbefinden und die Arbeitsbelastung der Konsiliarärzte zu ignorieren. Sie beschuldigen die Minister zudem, eine weitere Kürzung der Bezahlung vorzuschlagen, während die Fortschritte bei den Wartelisten stocken. In der Erklärung heißt es, die Bezahlung der Konsiliarärzte liege real noch immer ein Viertel niedriger als vor 17 Jahren und die übermäßige Arbeitsbelastung treibe die Ärzte in den Burnout.

„Leider ist dieser Weg nun zu Ende, und wir waren gezwungen, Streiks anzukündigen.“

Helen Neary, Co-Vorsitzende des BMA-Konsiliarärzteausschusses

Die Zahlen zur Bezahlung weichen in der Berichterstattung voneinander ab. BBC und Guardian berichten übereinstimmend, die Konsiliarärzte hätten in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von 3,5 % erhalten. LBC berichtet, die Regierung habe eine Gehaltserhöhung von 2,4 % vorgeschlagen, die die Gewerkschaften als lächerlich bezeichneten.

In der Berichterstattung genannte Gehaltszahlen%
Gehaltserhöhung 2026 für Konsiliarärzte (BBC, Guardian)
3.5 %
Von der Regierung vorgeschlagene Gehaltserhöhung (LBC)
2.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Abstimmung und Gespräche

Laut dem Guardian stimmten mehr als drei Viertel der Konsiliarärzte, die an der BMA-Abstimmung teilnahmen, für einen Streik, während die BBC den Anteil mit 76 % angibt. Die Mitglieder hatten im Juli ein Mandat für Arbeitskampfmaßnahmen unterstützt, berichtet der Evening Standard. Laut der BBC fanden im vergangenen Monat Gespräche mit der Regierung statt, doch die Gewerkschaft argumentiert, die Minister hätten eine Lösung wiederholt aufgeschoben. Die BMA erklärt, sie habe sich seit Beginn des Streits in gutem Glauben mit der Regierung auseinandergesetzt und praktische Lösungen vorgeschlagen. Die Gewerkschaft teilt mit, der Ausstand könne noch vermieden werden, wenn sich Gesundheitsministerin Yvette Cooper zu formellen Verhandlungen über Bezahlung und Arbeitsbedingungen verpflichte.

Wie es weitergeht

Die BMA erklärt, die Regierung habe vier Wochen Zeit, um die Maßnahme zu verhindern. Konsiliarärzte bilden die ranghöchste Stufe der NHS-Ärzte und sind aus Sicht der Gewerkschaft zentral für die Führung und Gestaltung der Dienste sowie für die Ausbildung des künftigen Personals. Die Gewerkschaft erklärt, die Lösung der Belastungen im Gesundheitswesen hänge davon ab, diese Ärzte wertzuschätzen und zu halten. Ihre Führungskräfte sagen, die Regierung verkenne dies. Die Gewerkschaft erklärt, sie freue sich auf eine Rückmeldung der Gesundheitsministerin zu Bereichen, in denen eine Einigung erzielt werden könne. Ob der Streik am 25. November stattfindet, wird von der Antwort der Regierung in den kommenden Wochen abhängen.

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