Sicherheit · Madrid

König Felipe VI. überreicht dem iberoamerikanischen Sekretariat den Premio Fórum Europa 2026

König Felipe VI. hat Iberoamerika dazu aufgerufen, seinen gemeinsamen Geist lebendig zu halten – nach dem XXX. Iberoamerika-Gipfel in Madrid. Im Palast El Pardo überreichte er den Preis an drei Persönlichkeiten, die das Generalsekretariat (SEGIB) geleitet haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, La Razón, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Der XXX. Iberoamerika-Gipfel wird in Madrid eröffnet
  2. 5.11.Die Staats- und Regierungschefs einigen sich trotz ideologischer Unterschiede auf eine gemeinsame Erklärung
  3. 6.11.König Felipe VI. überreicht den Premio Fórum Europa in El Pardo an die Generalsekretäre der SEGIB

Eine Auszeichnung in El Pardo

König Felipe VI. hat am Freitag, 6. November 2026, im Palast El Pardo eine Zeremonie geleitet, bei der das Nueva Economía Fórum seinen Premio Fórum Europa 2026 an das Iberoamerikanische Generalsekretariat (SEGIB) vergab. Der Preis würdigte die Persönlichkeiten, die die Organisation geleitet haben: Enrique V. Iglesias (2005-2014), der nicht teilnehmen konnte und per Video zugeschaltet war, Rebeca Grynspan (2014-2021) und den amtierenden Generalsekretär Andrés Allamand. Die Jury entschied sich für einen gemeinsamen Preis für alle drei. Laut La Razón applaudierten die Präsidenten des Senats, des Verfassungsgerichts und des Obersten Gerichtshofs der Rede, auch Vizepräsidentin Sara Aagensen war anwesend.

Lob für die drei Generalsekretäre

Der König beschrieb die drei als Menschen mit "einer bewiesenen Berufung zum Dienst, einer vorbildlichen politischen Laufbahn und einem festen Bekenntnis zum Multilateralismus". Er würdigte zudem ihren "Arbeitsgeist" und die "Inbrunst", mit der sie sich dem iberoamerikanischen Projekt gewidmet hätten. Grynspan, die die UN-Handels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) leitet und als Kandidatin für die Nachfolge von António Guterres bei den Vereinten Nationen gilt, nutzte ihre Rede, um vor der Krise des Multilateralismus zu warnen. Sie plädierte für eine multipolare Welt in Verbindung mit internationaler Zusammenarbeit und forderte die UN auf, organisierte Kriminalität als Frage von Frieden und Sicherheit zu behandeln.

„Gleich sein, ohne aufzuhören, anders zu sein.“

Rebeca Grynspan, Ehemalige Generalsekretärin

Mit diesem Satz fasste Grynspan zusammen, wie sich die Mitgliedsländer verbinden können, ohne ihre eigene Identität zu verlieren. Allamand, der amtierende Generalsekretär, erklärte, er wolle die Aufgabe übernehmen, das, was er einen "stellarischen Moment" für Iberoamerika nannte, in einer "instabilen Welt" zu nutzen.

Zehn Staats- und Regierungschefs und eine gemeinsame Erklärung

Der XXX. Iberoamerika-Gipfel wurde am Mittwoch, 4. November, in Madrid eröffnet und dauerte bis Donnerstag, 5. November. El Mundo berichtete, dass zehn Staats- und Regierungschefs teilnahmen – vier waren es beim vorherigen Gipfel gewesen. Sowohl das Königshaus als auch die Regierung stellten diesen Anstieg als Erfolg dar. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich am Donnerstag trotz ideologischer Unterschiede auf eine gemeinsame Erklärung, unter ihnen Chiles José Antonio Kast, Argentiniens Javier Milei und Spaniens Pedro Sánchez. Felipe VI. verwies auf Vereinbarungen zur Anerkennung von Hochschulabschlüssen, zur Anerkennung von Pflege als Recht, auf eine koordinierte Reaktion auf Naturkatastrophen und auf eine neue strategische Ausrichtung der Zusammenarbeit.

Teilnehmende Staats- und Regierungschefs am GipfelStaats- und Regierungschefs
XXX. Gipfel (2026)
10 Staats- und Regierungschefs
Vorheriger Gipfel
4 Staats- und Regierungschefs

Daten aus dem Artikeltext

Was der König über die Zukunft sagte

Felipe VI. nannte die SEGIB das "Rückgrat" des Gipfelsystems und beschrieb sie als verlässliches Bekenntnis zur Zukunft der Region. Er sagte, Iberoamerika könne noch größere Kohäsion und politische Koordination erreichen, und die Arbeit des Sekretariats zeige, dass dies möglich sei.

„Wir können bei den großen globalen Themen noch mehr Gewicht haben, wie es unserer Bevölkerung, unseren Ressourcen und unserem kulturellen Reichtum entspricht.“

Felipe VI.

Der König fügte hinzu, Iberoamerika sei keine statische Identität. Die Region müsse lernen, iberoamerikanisch zu sein, und viele der Anwesenden hätten ihr Leben diesem Lernen gewidmet. Er warnte zugleich, es sei in der heutigen Zeit schwer, die gemeinsame Flamme am Brennen zu halten, betonte aber, der Gipfel habe erneut geliefert. Nach den Worten des Königs liegt die Umsetzung der Vereinbarungen weitgehend bei der SEGIB, sobald die Staats- und Regierungschefs Madrid verlassen haben.

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Quellen und Kontext

Orte
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