Film & Medien · London und Berlin
Keira Knightley kehrt mit Robert Ickes Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ in den West End zurück
Keira Knightley spielt Christa-Maria Sieland in Robert Ickes Bühnenfassung des deutschen Films von 2006, die im Adelphi Theatre in London gezeigt wird; Luke Thompson verkörpert den Dramatiker Georg Dreyman.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Telegraph, New Statesman und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Keira Knightley steht erstmals seit 15 Jahren wieder im West End und ist der Zugpferd-Name in Robert Ickes Produktion im Adelphi Theatre.
Der Independent und der New Statesman loben die Inszenierung, während der Guardian findet, die Show erreiche die Subtilität des Films von 2006 nicht, und Luke Thompson als Georg Dreyman zu welpenhaft findet.
Eine drehbare Wohnung, schwarz behandschuhte Beamte, die Mikrofone und Kabel verlegen, und Stephen Dillanes Gerd Wiesler, der über Kopfhörer verschiedene Räume abhört, bilden den Kern des Bühnenbilds.
Ein Stasi-Thriller auf der Londoner Bühne
Robert Icke hat Florian Henckel von Donnersmarcks oscarprämierten deutschen Film von 2006 für die Bühne bearbeitet; die Inszenierung läuft im Adelphi Theatre in London. Die Handlung spielt 1984 in Ost-Berlin und folgt Gerd Wiesler, einem Stasi-Offizier, gespielt von Stephen Dillane, der abkommandiert wird, den Dramatiker Georg Dreyman und dessen Freundin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland, zu überwachen. Luke Thompson spielt Dreyman, Keira Knightley die Sieland – ihr erster Auftritt im West End seit 15 Jahren. Paul Higgins spielt Grubitz, Wieslers ehrgeizigen neuen Vorgesetzten, Andrew Woodall den Minister Hempf, einen Regierungsvertreter, der Dreyman zerstören will, um Sieland für sich zu gewinnen.
Inszenierung und Bühnenbild
Die Produktion lebt stark von ihrem Bühnenbild: eine Folge elegant konstruierter Räume, die die Menschen in ihnen gefangen halten und zermürben. In einer Szene dreht sich die modernistische Wohnung langsam, während schwarz behandschuhte Staatsdiener Mikrofone und Kabel verlegen; der Independent vergleicht ihre choreografierte Bewegung mit Karussellpferden. Wiesler sitzt an einer Seite der Bühne und schaltet zwischen Kopfhörern um, die verschiedene Räume der Wohnung abdecken, sodass er jedes Schluchzen und jeden Schrei des Paares mitbekommt. Der Guardian argumentiert, die Subtilität des Films, die auf Nahaufnahmen und Andeutungen beruhe, werde auf der Bühne zu einem offeneren Melodram, und Wieslers Innenleben sei schwerer zu zeigen, wenn die Geschichte auf derselben Überwachung beruhe.
Reaktionen der Kritik
Die Kritiken fallen gemischt aus. Der Independent nennt die Inszenierung ein Muss, der New Statesman feiert sie als Triumph, der neu definiere, was es bedeute, beobachtet zu werden. Der Evening Standard beschreibt Knightleys Rückkehr als eindrucksvoll und Ickes Bearbeitung als großartig. Der Guardian zeigt sich weniger beeindruckt: Die Show biete reichlich spannungsvolle Bühnenkunst, erreiche aber kaum die Subtilität des Films, und Thompson wirke in der Rolle des Dreyman zu welpenhaft. Der Rezensent des Guardian merkt zudem an, die Inszenierung mache aus den Geheimnissen des Paares eine Reihe erwachsener Probleme statt einer Romanze unglücklich Liebender.
Die Darsteller
Knightleys Sieland zieht die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Der Independent schreibt, ihre grüblerische Missmutigkeit passe zu einer zerrissenen Künstlerin, für die das Leben nur echt wirke, wenn sie spiele. Der Guardian bescheinigt ihr eine engagierte Leistung, findet die Figur aber überhitzt und unterbelichtet und die glamourösen Kleider und Verse aus „Romeo und Julia“ seltsam über der Geschichte schwebend. Der Evening Standard beschreibt Sieland als den strahlenden, spröden Star der Ost-Berliner Theaterszene. Dillanes Wiesler erntet Lob für eine Art des Zuhörens, die der Independent als beinahe spirituell beschreibt: Der Schauspieler sinke zu Boden und bewahre Sielands Geheimnisse vor seinen Kollegen, als seien es in der Kirche gehörte Beichten.
Der Film als Vorlage
Der Guardian merkt an, der Film von 2006 zeige die Stasi-Überwachung und die Unterdrückung der Kunst in der früheren DDR. Im Film wurde Wiesler von Ulrich Muhe gespielt, einem ehemaligen Ostdeutschen, dessen eigene Biografie die Stasi berührte. Ickes Bühnenfassung behält die zentrale Geschichte eines Stasi-Offiziers, der beim Ausspähen eines Schriftstellers und dessen Partnerin heimlich die Seiten wechselt, zeigt diesen Wandel aber mit offenen theatralischen Mitteln statt mit den stillen Nahaufnahmen des Films.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentKeira Knightleys Theaterrückkehr in Das Leben der Anderen ist ein MussKeira Knightley's theatre return in The Lives of Others is a must-see - review · Original auf Englisch
- The TelegraphMan kann den Blick nicht von Keira Knightley in Das Leben der Anderen abwendenYou can't take your eyes off Keira Knightley in The Lives of Others · Original auf Englisch
- New StatesmanDas Leben der Anderen ist ein TriumphThe Lives of Others is a triumph · Original auf Englisch
- The GuardianKritik zu Das Leben der Anderen - Keira Knightley bringt Starpower in Robert Ickes Stasi-DramaThe Lives of Others review - Keira Knightley brings star power to Robert Icke's Stasi drama · Original auf Englisch
- Keira Knightley
- Schauspielerin, die in der Londoner Produktion Christa-Maria Sieland spielt
- Robert Icke
- Regisseur und Bearbeiter der Bühnenfassung von „Das Leben der Anderen“
- Luke Thompson
- Schauspieler, der den Dramatiker Georg Dreyman spielt
- Stephen Dillane
- Schauspieler, der den Stasi-Offizier Gerd Wiesler spielt
- Paul Higgins
- Schauspieler, der Grubitz spielt, Wieslers neuen Vorgesetzten
- Andrew Woodall
- Schauspieler, der den Minister Hempf spielt
- Florian Henckel von Donnersmarck
- Regisseur und Drehbuchautor des Films „Das Leben der Anderen“ von 2006
- Ulrich Muhe
- Schauspieler, der 2006 im Film den Gerd Wiesler spielte
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