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Demokratische Siege bei den Midterms treffen KI-Aktien in Asien – Beschränkungen für Rechenzentren stehen bevor
Die Demokraten gewannen beide Kammern des US-Kongresses, und die Gouverneurswahlen in Texas, Georgia und Ohio gingen an Kandidaten, die versprachen, Rechenzentren zu begrenzen. Asiatische KI-Aktien fielen deutlich und erholten sich anschließend, die US-Futures deuteten später auf Gewinne hin.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Neue Zürcher Zeitung, Handelsblatt, Wirtschafts Woche und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Medienprognosen sahen die Demokraten bei den am Dienstag, 3. November, abgehaltenen US-Midterms mit Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat – eine Schlappe für Präsident Donald Trump.
Gina Hinojosa gewann in Texas mit dem Versprechen eines sofortigen Moratoriums, Keisha Lance Bottoms gewann in Georgia mit einem vorübergehenden landesweiten Baustopp, und Amy Acton gewann in Ohio mit einem bedingten Stopp.
SoftBank verlor zeitweise mehr als 9 %, Samsung Electronics und SK Hynix fielen zwischenzeitlich um etwa 6 %, und der Kospi holte seine frühen Verluste später wieder auf.
Bloomberg beziffert die geplante US-Rechenzentrumskapazität insgesamt auf 303 GW, davon etwa 170 GW in Bundesstaaten mit Gouverneurs- und Parlamentswahlen.
- 3.11.Demokraten gewinnen am Dienstagabend die Gouverneurswahlen in Texas, Georgia und Ohio
- 4.11.SoftBank fällt zeitweise um mehr als 9 %; Samsung Electronics und SK Hynix jeweils etwa 6 % im Minus
- 4.11.Nasdaq-100-Futures 2,1 % im Minus, S&P-500-Futures 1,2 % im Minus
- 4.11.US-Futures deuten vor Handelsbeginn auf Gewinne von etwa 0,5 % hin
Die Demokraten gewinnen beide Kammern und verändern die Debatte über Rechenzentren
Medienprognosen sahen die Demokraten bei den US-Midterms am Dienstag, 3. November, mit Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat. Das Ergebnis ist ein deutlicher Denkzettel für Präsident Donald Trump, der den Ausbau der KI-Infrastruktur unterstützt hat. Mehrere republikanische Kandidaten hatten sich im Wahlkampf in dieser Frage bereits von ihm distanziert.
Drei Gouverneurswahlen drehen sich um Rechenzentren
Die Demokratin Gina Hinojosa besiegte in Texas den amtierenden Republikaner Greg Abbott, nachdem sie ein sofortiges Moratorium für den Bau von Rechenzentren in dem Bundesstaat versprochen hatte. Texas hatte Tech-Giganten wie OpenAI, Anthropic, Oracle, Microsoft, Google, Meta und Amazon mit Steuervergünstigungen, billiger Energie und Land angelockt. Prognosen legen nahe, dass ihr Sieg viele angekündigte Projekte gefährden könnte. In Georgia gewann Keisha Lance Bottoms das Gouverneursamt und hat einen vorübergehenden landesweiten Baustopp zugesagt; CBRE beziffert die in Atlanta im Bau befindlichen Rechenzentren auf fast 2,9 Gigawatt – mehr als in Nord-Virginia. In Ohio besiegte Amy Acton Vivek Ramaswamy und versprach einen bedingten Stopp für neue Genehmigungen, die strenge Energie- und Wasserkriterien nicht erfüllen. Elon Musk, der die Firmensitze von Tesla und SpaceX nach Texas verlegt hat, scherzte am Wahlabend, Rechenzentren im Weltraum erschienen derzeit besonders interessant.
Nachwahlbefragungen und geplante Kapazität
Nachwahlbefragungen von NBC News ergaben, dass 56 % der Wähler KI-Rechenzentren als entscheidenden oder wichtigen Faktor für ihre Stimme bei der Kongresswahl bezeichneten; die meisten von ihnen unterstützten die Demokraten. Bloomberg beziffert die geplante US-Rechenzentrumskapazität auf 303 GW, der größte Teil davon in Bundesstaaten, in denen bei den Midterms gewählt wurde. Rund 170 GW entfallen auf Bundesstaaten mit Gouverneurs- und Parlamentswahlen, 91 GW auf Bundesstaaten mit reinen Parlamentswahlen und etwa 8 GW auf Bundesstaaten mit gewählten Energieaufsichtsbehörden. Nur 34 GW liegen in Bundesstaaten ohne relevante Wahl. Prognosen zufolge dürfte Texas bis 2030 etwa ein Viertel der US-Rechenzentrumskapazität stellen.
- Gouverneurs- und Parlamentswahlen
- 170 GW
- Nur Parlamentswahlen
- 91 GW
- Gewählte Energieaufsichtsbehörden
- 8 GW
- Keine relevante Wahl
- 34 GW
Daten aus dem Artikeltext
Asiatische Aktien fallen, dann verringern sich die Verluste
Die asiatischen Märkte eröffneten am 4. November schwächer. Der Nikkei fiel im frühen Handel um 3 % auf ein Fünfmonatstief und lag später im Handel 1,4 % im Minus. Der Tokioter Topix verlor nach einem Feiertag 1,5 %, Kioxia büßte mehr als 11 % ein, Advantest mehr als 7 %. In Seoul lag der Kospi im vorbörslichen Handel rund 3 % im Minus, und die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix fielen zeitweise um etwa 6 %. SoftBank, ein großer KI-Investor, verlor zeitweise mehr als 9 %, während der Markt in Seoul seine frühen Verluste später vollständig aufholte.
Wall Street, sichere Häfen und KI-Bilanzen
Die US-Index-Futures fielen in den frühen Morgenstunden, die Nasdaq-100-Futures um 2,1 %, die S&P-500-Futures um 1,2 %. Der Nasdaq 100 hatte vor der Wahl bereits fast 10 % von seinem Rekordhoch im Oktober verloren. Bis 15.30 Uhr Schweizer Zeit deuteten die US-Eröffnungsfutures auf Gewinne von etwa 0,5 % hin. Sean Callow von ITC Markets nannte die Bedrohung für die Techbranche das Hauptthema des Ergebnisses, während Kim Seok-hwan von Mirae Asset Securities warnte, Projekte könnten sich verzögern, falls Texas ein Moratorium verhänge – so wie es New York getan habe. Anleger flüchteten in sichere Häfen: Gold stieg um 2,9 %, die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen fielen um vier Basispunkte, und der Dollar gab um 0,3 % auf 1,118 gegenüber dem Euro nach. Die Unternehmenszahlen weisen in die andere Richtung: AMD und Super Micro hoben ihre Umsatzprognosen an, und Meta platzierte erfolgreich Unternehmensanleihen im Wert von 15 Milliarden Dollar.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Neue Zürcher ZeitungWahlsieg der Demokraten: Börsen tauchen, erholen sich aber rasch
- HandelsblattBörsen: KI-Aktien fallen nach Midterms in den USA - sichere Anlagen gefragt
- Wirtschafts WocheMidterms 2026: So reagieren Aktien und Anleihen
- N-tvWahlniederlage der Repulikaner: US-Börse spürbar belastet durch Sorge um neue Rechenzentren
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen republikanisches Lager die Midterm-Mehrheiten verlor und der den Ausbau der KI-Infrastruktur unterstützt hat
- Greg Abbott
- Amtierender republikanischer Gouverneur von Texas, besiegt von Gina Hinojosa
- Gina Hinojosa
- Demokratische Kandidatin, die die Gouverneurswahl in Texas gewann, nachdem sie ein Moratorium für Rechenzentren versprochen hatte
- Keisha Lance Bottoms
- Demokratin, zur Gouverneurin von Georgia gewählt, die einen vorübergehenden landesweiten Baustopp für Rechenzentren versprach
- Amy Acton
- Demokratin, zur Gouverneurin von Ohio gewählt, die einen bedingten Stopp neuer Genehmigungen für Rechenzentren versprach
- Elon Musk
- Milliardär, dessen Unternehmen Tesla und SpaceX ihre Firmensitze nach Texas verlegten und der im Wahlkampf die Republikaner unterstützte
- Orte
- Tokio, Seoul, Atlanta, New York City
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