Wirtschaft · New York, London und Frankfurt

Dax schließt 0,63 % im Plus bei 25.982 Punkten, Öl fällt vor den US-Zwischenwahlen

Europäische und US-Aktien legten am 2. November zu, nachdem am Freitag, 30. Oktober, ein schwerer Ausverkauf bei Technologiewerten stattgefunden hatte, während die Ölpreise zur Eröffnung um mehr als 6 % fielen. Apple legt nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vor.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, Evening Standard und N-tv. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York, London, Frankfurt · Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Dax klettert erstmals seit Anfang September über 26.100 Punkte
  2. 30.10.Wall Street verkauft nach schwachen Tech-Zahlen; Dax schließt 0,9 % tiefer bei 25.808
  3. 2.11.Dax schließt bei 25.982 Punkten; Apple legt nach US-Börsenschluss Zahlen vor
  4. 3.11.US-Zwischenwahlen; AMD legt Ergebnisse vor

Eine Erholung nach dem Tech-Ausverkauf am Freitag

Europäische und US-Aktien legten am 2. November zu, nachdem am Freitag, 30. Oktober, ein schwerer Ausverkauf bei Technologiewerten eingesetzt hatte. Auslöser waren enttäuschende Quartalszahlen mehrerer Tech-Unternehmen, und die gesenkte Prognose von Intel halbierte den Aktienkurs innerhalb von zwei Tagen. Der Nasdaq verlor im Oktober 5,3 % – der schlechteste Monat seit etwa anderthalb Jahren. Der Dax war am Donnerstag, 29. Oktober, erstmals seit Anfang September über 26.100 Punkte geklettert, bevor er am 30. Oktober 0,9 % tiefer bei 25.808 schloss.

Öl fällt wegen der Iran-Gespräche

Die Ölpreise lagen zur Eröffnung mehr als 6 % im Minus, nach drei Tagen Gesprächen zwischen Iran und katarischen Vermittlern mit dem Ziel, den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zu beenden. Der Dax schloss 0,63 % höher bei 25.982 Punkten, wobei Reiseaktien wie TUI und Lufthansa von einem Bericht über diplomatische Bemühungen von US-Präsident Donald Trump profitierten. In London schloss der FTSE 100 0,3 % höher bei 10.761,33 Punkten, der FTSE 250 legte 1,4 % zu. Der CAC 40 in Paris gewann 1,0 %, der Dow Jones Industrial Average lag 1,0 % im Plus, der S&P 500 0,6 % und der Nasdaq Composite 0,7 %.

Indexveränderungen zum Handelsschluss am 2. November 2026%
FTSE 100
0.3 %
FTSE 250
1.4 %
CAC 40
1 %
DAX 40
0.6 %
Dow Jones
1 %
S&P 500
0.6 %
Nasdaq Composite
0.7 %

Daten aus dem Artikeltext

Goldman Sachs verweist auf Meinungsumfragen, die zeigen, dass sich die Stimmung im Land um etwa 10 bis 11 Prozentpunkte in Richtung der Demokraten verschoben hat. Prognosemärkte signalisieren hohe Wahrscheinlichkeiten dafür, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus mit etwa 236 Sitzen gewinnen – ein Vorsprung, wie ihn keine der beiden Parteien seit mehreren Jahren hatte. Der Senat ist laut Goldman unsicherer, weil die Umfragen in den entscheidenden Rennen innerhalb der Fehlermarge liegen. Die Anleger beobachteten zudem Alphabet, Intel und Amazon, deren Ergebnisse in der vorangegangenen Sitzung Zweifel an den KI-Ausgaben neu entfacht hatten.

Tech-Aktien und die Frage der KI-Finanzierung

Zweifel, ob die enormen Ausgaben für KI-Infrastruktur eine akzeptable Rendite erbringen werden, belasteten die Technologiewerte, berichtete der Evening Standard. Tom Stevenson, Investmentdirektor bei Fidelity International, sagte:

„Anleger zweifeln nicht mehr daran, dass das Wachstum kommt, aber sie beginnen zu fragen, ob sie dafür zu viel bezahlt haben.“

Tom Stevenson, Investmentdirektor bei Fidelity International

Anthropic meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 17 Milliarden Dollar, nach 1,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, und bereitet einen Börsengang an der Wall Street im November 2026 vor. Der in der Woche des 26. Oktober vorgelegte Prospekt weist für das erste Halbjahr 2026 Ausgaben von rund 8,9 Milliarden Dollar für Rechenkapazität aus – mehr als im gesamten Jahr 2025. Verpflichtungen von 500 Milliarden Dollar laufen teils bis 2045. OpenAI reduzierte die geplante Kapitalerhöhung von 30 auf 20 Milliarden Dollar und akzeptierte eine niedrigere Bewertung. S&P senkte den Ausblick für Meta wegen der hohen Investitionen und des schwächeren freien Cashflows auf negativ, und Marvell übernimmt Lumentum in einer reinen Aktientransaktion, die die Wall Street skeptisch aufgenommen hat.

Apple und die Woche voraus

Apple legt am 2. November nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vor, und die Nachfrage nach dem iPhone 18 gilt als stark. Das Handelsblatt merkte an, die Bewertung sei hoch und steigende Komponentenpreise könnten auf die Margen drücken. Apple hatte am Freitag, 30. Oktober, den Spitzenplatz unter den wertvollsten börsennotierten Unternehmen von Nvidia zurückerobert, nachdem die Aktie seit Juni um rund ein Viertel zugelegt hatte – etwa eine Billion Dollar Börsenwert. CMC-Markets-Analyst Andreas Lipkow sagte, Apple müsse liefern. AMD berichtet am Dienstag, 3. November, dem Tag der US-Zwischenwahlen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Apple, Amazon, Intel, Nasdaq

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