Makroökonomie · Tokio, Seoul und New York

Asiatische Aktien fallen, da Zweifel an KI zurückkehren; Bank of Japan hält Leitzins bei 1,25%

Tokio und Seoul führten die Verluste an den asiatischen Aktienmärkten am 30. Oktober 2026 an, nachdem schwache Technologiezahlen die Zweifel an den KI-Ausgaben neu entfacht hatten. Die Bank of Japan beließ ihren Leitzins in derselben Sitzung bei 1,25%.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, N-tv, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tokio, Seoul, New York · Japan, Südkorea, Vereinigte Staaten

Asiatische Aktien fallen wegen KI-Zweifeln

Die Aktien in Asien fielen am Freitag, 30. Oktober 2026, da Anleger erneut die Frage aufwarfen, ob sich die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz auszahlen werden. Technologiewerte führten den Rückgang an, nachdem enttäuschende Geschäftszahlen führender globaler Tech-Konzerne die Sorgen um die Branche nicht zerstreuen konnten. Zu Handelsbeginn meldete AP den japanischen Nikkei 225 mit einem Minus von 2,6% bei 62.960,60 Punkten und den südkoreanischen Kospi mit einem Minus von 5,4% bei 5.618,76 Punkten, wobei auch SK Hynix und Samsung Electronics nachgaben. Zum Handelsschluss war der Nikkei um 2,12% auf 63.290 Punkte gefallen und beendete damit drei Gewinntage in Folge, während der Kospi um 3,48% auf 5.730,74 Punkte nachgab. Der breitere Topix verlor 0,95% auf 3.965,07 Punkte.

Auch andere Märkte notierten schwächer. ANSA meldete Shanghai mit einem Minus von 1,36%, Shenzhen mit 2,41% und Mumbai mit 0,70%, während der Handel noch lief. N-tv berichtete, dass die Aktien von SK Hynix in Seoul um 6,3% und die von Samsung um 2,3% fielen, da die Chipkonzerne erneut unter Druck gerieten.

Bewegungen asiatischer Indizes im Handel am 30. Oktober 2026%
Tokio
-2.12 %
Seoul
-3.48 %
Shanghai
-1.36 %
Shenzhen
-2.41 %
Mumbai
-0.7 %

Daten aus dem Artikeltext

Wall Streets Kursrutsch am 29. Oktober

Der Ausverkauf in Asien folgte auf eine schwache Sitzung in den Vereinigten Staaten am 29. Oktober. Die Alphabet-Aktien der Klasse A fielen an diesem Tag um 12,6%, ihr schlechtester Tag seit Handelsbeginn vor mehr als 20 Jahren, nachdem die Geschäftszahlen nahelegten, dass die KI-basierte Suche bislang wenig lukrativ ist. Der S&P 500 schloss bei 7.720,39 Punkten und damit 23,59 Punkte tiefer, während der Dow Jones Industrial Average bei 52.342,56 Punkten schloss und der Nasdaq Composite um 365,13 Punkte auf 26.184,72 fiel. Alphabet ist eine der einflussreichsten Aktien an der Wall Street, weil das Unternehmen zu den größten gehört. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hatte Anfang Oktober 5,30% überschritten, den höchsten Stand seit 2002, und gab dann auf 4,94% nach, nach 5,05% am späten Vortag.

Bank of Japan hält Zins und lässt die Tür offen

Die Bank of Japan beließ ihren Leitzins zum Ende ihrer zweitägigen Sitzung bei 1,25%; acht Ratsmitglieder stimmten für eine Beibehaltung, eines für eine Anhebung. Hajime Takata war der einzige Abweichler und plädierte für eine Erhöhung auf 1,5%. Die Notenbank hob zudem ihre Inflationsprognose an und signalisierte weitere Zinsschritte, da die Inflationsrisiken wachsen. Gouverneur Kazuo Ueda will die Entscheidung auf einer Pressekonferenz erläutern. Die Beibehaltung folgt auf die Erhöhung im September, und die meisten Analysten hatten diesmal keine Änderung erwartet. Auch die Vereinigten Staaten haben Japan wegen des schwachen Yen zu Zinserhöhungen gedrängt; der Yen notierte in der Sitzung bei etwa 157,50 bis 157,60 je Dollar.

Tech-Aktien, Anleihen und Öl

KI-nahe japanische Aktien fielen zum Tokioter Handelsschluss am 30. Oktober deutlich: Lasertec verlor 8,8% und Kioxia Holdings 7,1%. SoftBank Group fiel um 6%, Advantest um 5,9% und Tokyo Electron um 5,2%.

Kursbewegungen japanischer KI-naher Aktien zum Tokioter Handelsschluss am 30. Oktober 2026%
Lasertec
-8.8 %
Kioxia Holdings
-7.1 %
SoftBank Group
-6 %
Advantest
-5.9 %
Tokyo Electron
-5.2 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Ölpreise stiegen am 30. Oktober: US-Rohöl legte um 2,80% auf 104,86 Dollar je Barrel zu, Brent um 2,54% auf 117,80 Dollar. N-tv brachte den Anstieg mit der Furcht vor einer erneuten Eskalation des Iran-Kriegs in Verbindung, nachdem Öl am Vortag nachgegeben hatte. Der Euro notierte bei 1,1197 Dollar nach 1,1181 Dollar, während der Dollar gegenüber dem Yen stabil blieb.

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