Gesundheit & Bildung · Bukarest
Rumäniens Gesundheitsminister schließt Klinikschließungen aus und fordert 10,5 bis 11 Milliarden Lei
Alexandru Rogobete sagte zudem, Ärzte, die ihre Schichten im öffentlichen Dienst für private Arbeit verließen, könnten nach drei Verstößen entlassen werden. Gespräche mit Arzneimittelherstellern und -händlern brachten erste Maßnahmen zur Versorgung hervor.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Libertatea, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Rogobete sagte am Montag, 26. Oktober, dass keine Krankenhäuser geschlossen werden und dass etwa 80 Prozent der Patienten mit chronischen Erkrankungen Überwachung, Anpassungen der Behandlung oder einfache Untersuchungen brauchen statt einer stationären Aufnahme.
Der Gesundheitssektor braucht zwischen 10,5 und 11 Milliarden Lei, um bis zum Jahresende zu arbeiten; das Geld soll über eine Haushaltskorrektur bereitgestellt werden, die für das Ende der Woche ab dem 2. November angesetzt ist.
Rogobete will, dass Krankenhausleitungen Ärzten kündigen können, die während ihrer öffentlichen Dienstzeit privat arbeiten, wenn drei Verstöße vorliegen; dafür bereitet er den rechtlichen Rahmen vor.
Die Verhandlungen mit den Gesundheitsgewerkschaften über ein neues Besoldungsgesetz werden in der Woche ab dem 2. November wieder aufgenommen, nachdem der Minister die jüngsten Proteste auf Einkommenseinbußen von bis zu 4.000 Lei zurückgeführt hatte.
Hersteller und Händler, darunter ARPIM und APMGR, trafen den Minister am Montag, 26. Oktober, und vereinbarten wöchentliche Bestandsmeldungen sowie höhere nationale Reserven kritischer Arzneimittel.
Kliniken bleiben offen, ambulante Versorgung wächst
Gesundheitsminister Alexandru Rogobete schloss in einem am Montag, 26. Oktober, bei TVR 1 ausgestrahlten Interview die Schließung von Krankenhäusern in Rumänien aus. Die Politik seines Ministeriums, sagte er, beruhe auf dem Ausbau spezialisierter Ambulanzen und der tagesstationären Behandlung im Krankenhaus – ein Kurs, den er bereits in der vorigen Amtszeit verfolgt habe und fortsetzen werde. Als Beispiele nannte er Gastroskopien, Koloskopien und Bronchoskopien, nach denen Patienten heute oft schon am nächsten Tag nach Hause gehen könnten. Etwa 80 Prozent der Patienten, die wegen chronischer Erkrankungen ins Krankenhaus kämen, bräuchten Anpassungen der Behandlung, Überwachung, einfache Untersuchungen oder eine Konsultation; sie zwei oder drei Tage stationär zu behalten, sei nicht tragfähig.
Seine Haltung zu Schließungen formulierte er unmissverständlich:
„Krankenhäuser werden unter keinen Umständen geschlossen. Das möchte ich von Anfang an klar und nachdrücklich sagen.“
Eine Finanzierungslücke von 10,5 bis 11 Milliarden Lei
Rogobete sagte, der gesamte Gesundheitssektor brauche zwischen 10,5 und 11 Milliarden Lei, um bis zum Jahresende zu arbeiten; das Geld solle über eine Haushaltskorrektur bereitgestellt werden. Etwa 9 Milliarden Lei davon entfielen auf die Nationale Krankenversicherungskasse, der Rest auf Programme des Ministeriums und die kritische Versorgung wie Notaufnahmen, Anästhesie, Intensivmedizin und Neugeborenenstationen. Die Hälfte der Summe, so sagte er, gehe in Programme, Arzneimittel, Apothekenzahlungen und andere Leistungen, der Rest decke Krankengeld ab. Die Haushaltskorrektur war für das Ende der Woche ab dem 2. November angesetzt, die Gespräche liefen jedoch noch. Er kritisierte Kürzungen bei den Gesundheitsausgaben und argumentierte, Milliarden für Projekte wie Stadien in Oradea und Brașov könnten stattdessen warten.
- Niedrige Schätzung
- 10.5 Mrd. Lei
- Hohe Schätzung
- 11 Mrd. Lei
Daten aus dem Artikeltext
Ärzte, die ihre öffentlichen Schichten verlassen
Rogobete sagte, Ärzte dürften nach dem Ende ihrer Schicht im öffentlichen Krankenhaus privat arbeiten, nicht aber während der Stunden, in denen sie in der staatlichen Einrichtung anwesend sein müssten. Er wolle, dass Krankenhausleitungen den Vertrag eines Arztes nach drei derartigen Verstößen kündigen können, und bereite dafür den rechtlichen Rahmen vor. Öffentlicher Druck erschwere diese Praxis, sagte er, sie müsse aber reguliert und sanktioniert werden.
„Ich behalte weiterhin die im Auge, die um 10 Uhr das öffentliche System verlassen, um ihrer eigenen Privatpraxis nachzugehen.“
Er sagte außerdem, der jüngste Protest des medizinischen Personals habe sich aus der Gefahr von Einkommenseinbußen von bis zu 4.000 Lei ergeben, nicht aus verdoppelten Gehältern. Die Gespräche mit den Gesundheitsgewerkschaften über ein neues Besoldungsgesetz sollen in der Woche ab dem 2. November wieder aufgenommen werden.
Maßnahmen zur Arzneimittelversorgung
Am Montag traf Rogobete Vertreter von Arzneimittelherstellern und -händlern, darunter die Verbände ARPIM und APMGR, um Lieferunterbrechungen zu verhindern. Als erste Maßnahmen wurden vereinbart: wöchentliche Meldungen an das Ministerium zu Verbrauch und Beständen von Arzneimitteln, die in nationalen Gesundheitsprogrammen verwendet werden; die Ermittlung kritischer Lücken in der Krankenhausversorgung, insbesondere bei Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und seltenen Krankheiten; und der Aufbau nationaler Reserven kritischer Arzneimittel, damit diese rasch zwischen Krankenhäusern verschoben werden können. In einem Facebook-Beitrag schrieb er, die Finanzierungslücke habe gezeigt, wie verwundbar das System werden könne.
„Patienten brauchen Medikamente, keine Erklärungen.“
Das Ministerium hatte am 7. Oktober mitgeteilt, dass eine interne öffentliche Prüfung der Arzneimittelbehörde ANMDMR abgeschlossen sei. Sie habe zahlreiche Mängel festgestellt und sei zu dem Schluss gekommen, dass das elektronische Meldesystem noch nicht ausreichend automatisiert sei.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Mediafax.roGesundheitsminister: „Unter keinen Umständen werden Krankenhäuser geschlossen“. Rogobete will ambulante Kliniken und Tageskliniken ausbauenMinistrul Sănătății: "Sub nicio formă nu se închid spitale". Rogobete vrea dezvoltarea ambulatoriilor și a spitalizării de zi · Original auf Rumänisch
- Mediafax.roRogobete bereitet eine Strategie gegen Ärzte vor, die während der Krankenhausarbeitszeit in die Privatpraxis gehenRogobete pregătește o strategie împotriva medicilor care pleacă la privat în timpul programului de spital · Original auf Rumänisch
- LibertateaAlexandru Rogobete will stationäre Aufnahmen für Tests und Beratungen reduzieren: „Es ist nicht nachhaltig, sie dafür 2-3 Tage aufzunehmen“Alexandru Rogobete vrea să reducă internările pentru analize și consultații: "Nu e sustenabil să-l internăm 2-3 zile pentru asta · Original auf Rumänisch
- Digi24Das Gesundheitssystem benötigt bis Jahresende weitere 11 Milliarden Lei. Rogobete: „Unter keinen Umständen werden Krankenhäuser geschlossen“Sistemul de sănătate mai are nevoie de 11 miliarde de lei până la sfârșitul anului. Rogobete: "Sub nicio formă nu se închid spitale · Original auf Rumänisch
- Alexandru Rogobete
- Rumäniens Gesundheitsminister, der die Maßnahmen zu Krankenhäusern, Haushalt, Arztdisziplin und Arzneimittelversorgung ankündigte
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