Rogobete zufolge braucht der Gesundheitssektor rund 11,5 Milliarden Lei, um überfällige Rechnungen zu bezahlen; davon entfallen 1,2 Milliarden Lei auf das Ministerium, 800 Millionen davon auf die Notfallmedizin.
Rogobete kündigte eine Prüfung der CNAS an, nachdem deren Präsident Horațiu Moldovan zurückgetreten war; er wirft Moldovan Unfähigkeit bei den Onkologie-, Diabetes- und Herz-Kreislauf-Programmen vor.
Das Ministerium beantragte 31,91 Milliarden Lei, die Obergrenze des Finanzministeriums lag jedoch bei 22,25 Milliarden Lei – eine Lücke von 9,65 Milliarden Lei (-30,26 Prozent).
Die Notaufnahmen benötigen 391 Millionen Lei bis Jahresende plus 156 Millionen Lei für vorrangige Behandlungen; verzögert sich die Korrektur um ein bis zwei Wochen, will Rogobete Geld aus dem Reservefonds beantragen.
Alexandru Rogobete, Rumäniens Gesundheitsminister, sagte am Mittwoch, dem 21. Oktober, gegenüber Antena 3 CNN, der gesamte Gesundheitssektor benötige rund 11,5 Milliarden Lei, um überfällige Rechnungen zu bezahlen; die Rechnungen an Lieferanten seien seit Juli unbeglichen. Das Ministerium selbst brauche 1,2 Milliarden Lei dieser Summe, davon 800 Millionen für die Notfallmedizin, der Rest werde von der CNAS benötigt. Bei seiner ersten Pressekonferenz seit der Rückkehr auf den Posten führte er die Krise auf die Phase der Haushaltsaufstellung zurück. Ein von ihm vorgelegtes Dokument, das zu Jahresbeginn an das Finanzministerium ging, zeigt: Das Ministerium beantragte 31,91 Milliarden Lei, während die vom Finanzministerium gesetzte Obergrenze 22,25 Milliarden Lei betrug. Daraus ergab sich eine Lücke von 9,65 Milliarden Lei (-30,26 Prozent), und der genehmigte Haushalt wurde im Vergleich zum Vorjahr um 4,78 Milliarden Lei gekürzt.
Daten aus dem Artikeltext
Rogobete kündigte eine eingehende Prüfung der CNAS an, die jedes Programm einzeln erfasse, darunter Apotheken, Arzneimittel und erstattete Medikamente. Den Rücktritt des Präsidenten der Institution, Horațiu Moldovan, nannte er das Beste, was dem Sektor in der vergangenen Woche passiert sei, und machte Moldovans Unfähigkeit dafür verantwortlich, das System in eine Krise getrieben zu haben. Der Minister sagte, die Krise betreffe die von der CNAS verwalteten Onkologie-, Diabetes- und Herz-Kreislauf-Programme, und er könne sich in den vergangenen zehn Jahren keine vergleichbare Krise erinnern. Er warf zudem dem früheren Ministerpräsidenten Ilie Bolojan vor, Kürzungen ohne Rücksicht auf die Besonderheiten der einzelnen Bereiche vorgenommen zu haben und die Zahlen nicht zu verstehen; als Beispiel nannte er das von Bolojan angeführte Floreasca-Krankenhaus. Der Rücktritt erfolgte, als die liberale Partei (PNL) beschloss, in die Opposition zu gehen, und die von ihr gestützten Amtsträger zurückzog.
Rogobete hofft, dass die Haushaltskorrektur nächste Woche abgeschlossen werden kann. Verzögere sie sich um ein oder zwei Wochen, werde er für die Notaufnahmen Geld aus dem Reservefonds der Regierung beantragen, sagte er. Die Notaufnahmen (UPU) benötigen 391 Millionen Lei für kommunale Krankenhäuser und Ministeriumskliniken bis Jahresende, dazu weitere 156 Millionen Lei für vorrangige Intensivbehandlung in den Bereichen Intensivmedizin, Schlaganfall, Herzinfarkt, Neonatologie und schwere Verbrennungen. Er argumentierte, diese Bestandteile ließen sich nicht gleichmäßig kürzen, und sagte:
„Notfallkomponenten lassen sich nicht mit der Axt von oben nach unten gleichmäßig kürzen, denn wir werden einen Punkt der finanziellen Implosion erreichen.“
Steigende Kraftstoff- und Energiepreise haben zudem die Kosten für Arzneimittel und medizinische Güter in die Höhe getrieben, wodurch die Budgets schneller schrumpfen, insbesondere bei den Rettungsdiensten und den Notaufnahmen. Am Mittwochabend forderte er bei allen Notaufnahmen in Rumänien eine dringende Lieferung von Arzneimitteln und kritischen Materialien an.
Daten aus dem Artikeltext
Rogobete nahm zudem Ärzte ins Visier, die öffentliche Krankenhäuser um 10 Uhr verlassen, um in Privatkliniken zu arbeiten. Er sagte, er werde einen rechtlichen Weg suchen, der Krankenhausleitungen erlaube, Verträge beim dritten derartigen Verstoß zu kündigen. Auch Ärzte, die Patienten mit öffentlichen Ressourcen in ihre eigene Praxis weiterleiten, müssen mit Kontrollen rechnen, warnte er:
„Wer Patienten in die eigene Praxis weiterleitet, zusammen mit den Medikamenten aus dem Kabinett des öffentlichen Systems, wird eine Überraschung erleben!“
Der Minister sagte außerdem, die Regeln für Ausnahmen von der Bereitschaftspflicht würden sich „um 180 Grad“ ändern, sodass eine Ausnahme sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich gelte. Zudem wurden verpflichtende Kurse zur Infektionskontrolle alle zwei Jahre für das Personal in Intensiv- und Anästhesiestationen angekündigt.
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Alexandru Rogobete erklärte am Mittwoch, dem 21. Oktober, der Gesundheitssektor benötige rund 11,5 Milliarden Lei, um überfällige Lieferantenrechnungen zu begleichen, wobei die Nationale Krankenversicherungskasse (CNAS) die Hauptquelle der Deckungslücke sei.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, HotNews.ro, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht .