Makroökonomie · Athen
Griechenland passt Zinsregeln des Katseli-Gesetzes an und senkt monatliche Zahlungen für Tausende
Die griechische Regierung hat die monatlichen Kreditzahlungen für Tausende von Haushalten im Rahmen des Katseli-Gesetzes gesenkt. Eine neue gesetzliche Bestimmung, die am 23. Juni 2026 eingereicht wurde, setzt ein Urteil des Obersten Gerichtshofs um, wonach die Zinsen auf die gerichtlich festgelegte Rate und nicht auf die Gesamtschuld zu berechnen sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, H Kαθημερινή, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ab dem 5. Juni 2026 fallen Zinsen nur auf die gerichtlich angeordnete monatliche Rate an, nicht auf die Gesamtschuld, wodurch eine langjährige Verzerrung beseitigt wird.
Bereits von vertragstreuen Kreditnehmern gezahlte Überschussbeträge werden als Tilgung anerkannt, wodurch sich der verbleibende Saldo und die Anzahl der künftigen Raten verringern.
Die finanziellen Auswirkungen werden zwischen den Banken und dem staatlich garantierten Verbriefungsprogramm Hercules auf der Grundlage der von beiden bereits eingezogenen Beträge aufgeteilt.
- 5.06.Das Plenum des Obersten Gerichtshofs erlässt die Entscheidung 6/2026 zur Zinsberechnung
- 23.06.Das Ministerium reicht eine gesetzliche Bestimmung zur Umsetzung und Erweiterung des Urteils ein
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs
Am 5. Juni 2026 erließ das Plenum des Obersten Gerichtshofs (Areios Pagos) die Entscheidung 6/2026, die klarstellt, dass Zinsen auf umstrukturierte Darlehen nach dem Gesetz 3869/2010 (Katseli-Gesetz) auf die vom Gericht festgelegte monatliche Rate und nicht auf die gesamte ausstehende Schuld zu berechnen sind. Das Urteil behebt eine langjährige Verzerrung, die die Zahlungen für Kreditnehmer, die eine gerichtlich angeordnete Schuldenentlastung zum Schutz ihrer Hauptwohnsitze erwirkt hatten, in die Höhe getrieben hatte.
Was die neue Bestimmung ändert
Das Ministerium für Nationalwirtschaft und Finanzen reichte am 23. Juni eine gesetzliche Bestimmung ein, um eine einheitliche Anwendung des Urteils sicherzustellen. Die Bestimmung legt fest, dass ab dem 5. Juni 2026 Zinsen nur auf die monatliche Rate und nur für den Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden Zahlungen anfallen. Für die erste Rate gilt ein 30-tägiger Zinszeitraum. Das Ministerium erklärte, dass damit eine Praxis beseitigt wird, die jahrelang übermäßige Belastungen verursacht hatte.
„Der Staat beschränkt sich nicht auf die bloße Befolgung der gerichtlichen Entscheidung. Er geht einen Schritt weiter und bietet den Bürgern eine breitere, sauberere und substanzielle Lösung, die Zweifel endgültig ausräumt und eine einheitliche Anwendung für alle gewährleistet.“
Rückwirkende Entlastung für vertragstreue Kreditnehmer
Die Bestimmung regelt auch Überzahlungen von Kreditnehmern, die ihre Verpflichtungen im Rahmen aktiver Umstrukturierungen weiterhin erfüllt haben. Bereits gezahlte Überschussbeträge werden als Tilgung anerkannt, wodurch sich der verbleibende Saldo verringert und die Anzahl der künftigen Raten verkürzt. Die Differenz zwischen den insgesamt gezahlten Beträgen und dem, was hätte gezahlt werden müssen, wird von den letzten Raten in chronologischer Reihenfolge abgezogen, wodurch sich die Gesamtzahl der verbleibenden Zahlungen verringert. Diese rückwirkende Anerkennung gilt für aktive Umstrukturierungen, die nicht gekündigt oder für verfallen erklärt wurden. Beträge, die im Rahmen bereits abgeschlossener oder verfallener Umstrukturierungen gezahlt wurden, werden nicht zurückgefordert.
Lastenverteilung und außergerichtliche Vergleiche
Die finanziellen Auswirkungen werden zwischen den Banken und dem staatlich garantierten Verbriefungsprogramm „Hercules“ auf der Grundlage der von beiden bereits eingezogenen Beträge aufgeteilt. Bei Darlehen, die an Hercules übertragen wurden, müssen die Banken die vor der Übertragung eingezogenen Überschussbeträge zurückzahlen. Die Bestimmung bestätigt außerdem, dass Vergleiche, die über den außergerichtlichen Mechanismus erzielt wurden, weiterhin den bestehenden Regeln unterliegen, wonach die monatliche Rate als Tilgungs- und Zinszahlung auf die gesamte regulierte Schuld und nicht auf die monatliche Rate berechnet wird.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7ΥΠΕΘΟ: Πώς προσαρμόζει τον Νόμο Κατσέλη μετά την απόφαση του Αρείου Πάγου - Τα βασικά σημεία
- H KαθημερινήΤι φέρνει η ρύθμιση για τα δάνεια του νόμου Κατσέλη - 9 ερωταπαντήσεις και παραδείγματα
- iefimerida.grΑνάσα σε χιλιάδες δανειολήπτες από το ΥΠΟΙΚ: Μικρότερες δόσεις, μικρότερη επιβάρυνση, ταχύτερη αποπληρωμή [παραδείγματα]
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