Fußball · Atlanta, Miami und Mindelo
Mutter von Kap Verdes WM-Helden Vozinha erhält US-Visum für Uruguay-Spiel nach Verzicht auf Kaution
Ana Candida Evora verpasste die überragende Leistung ihres Sohnes gegen Spanien aufgrund einer 15.000-Dollar-Visumskaution; das Eingreifen von US-Minderheitsführer Hakeem Jeffries und Außenminister Marco Rubio führte zum Verzicht auf die Gebühren und zur Organisation der Reise zum Spiel am Sonntag in Miami.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, The Telegraph, Reuters und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kap Verdes Torhüter Vozinha parierte sieben Schüsse und hielt Europameister Spanien mit 0:0 in einer großen WM-Überraschung – der erste WM-Punkt des Landes überhaupt.
Ana Candida Evora konnte das Spiel nicht besuchen, weil sie die rückzahlbare Kaution von 15.000 Dollar nicht aufbringen konnte, die für kapverdische Staatsangehörige unter der Trump-Administration erforderlich war.
Minderheitsführer Hakeem Jeffries kontaktierte Außenminister Marco Rubio, was dazu führte, dass auf die Kaution verzichtet und Reisevorkehrungen für das Uruguay-Spiel getroffen wurden.
Der Torhüter weinte nach dem Spanien-Spiel, trauerte um seine abwesende Mutter und die verstorbenen Großeltern; seine Instagram-Followerzahl stieg von 50.000 auf über 12 Millionen.
Evora, 59 oder 60 Jahre alt, bereitete sich darauf vor, nach Miami zum Gruppenspiel H gegen Uruguay am Sonntag zu fliegen und versprach volle Unterstützung für ihren Sohn.
- 15.06.Kap Verde spielt 0:0 gegen Spanien; Vozinha hält 7 Schüsse.
- 17.06.Jeffries gibt Verzicht auf Visumskaution bekannt; Reise für Evora arrangiert.
- 21.06.Kap Verde trifft in Miami auf Uruguay; Evora soll anwesend sein.
Ein märchenhaftes Debüt
Kap Verde, bei seiner ersten WM-Teilnahme, hielt Europameister Spanien am Montag in Atlanta zu einem 0:0-Unentschieden. Der 40-jährige Torhüter Vozinha parierte sieben Schüsse, wehrte Spaniens Angriffe ab und sicherte Kap Verde den ersten WM-Punkt der Geschichte. Nach dem Schlusspfiff weinte Vozinha und enthüllte später, dass seine Mutter Ana Candida Evora nicht im Stadion sein konnte, weil sie die rückzahlbare Kaution von 15.000 Dollar nicht aufbringen konnte, die für kapverdische Staatsbürger für ein US-Visum erforderlich ist.
„Ich habe geweint, weil ich bei meinen Großeltern aufgewachsen bin und sie leider nicht hier waren; sie sind vor ein paar Jahren gestorben. Sie waren alles für mich, für mein Leben. Ich habe auch geweint, weil meine Mutter es nicht geschafft hat hier zu sein, wegen des Visums. Wegen des Geldes, das wir für das Visum bezahlen mussten, haben wir es nicht rechtzeitig geschafft.“
Die Hürde der Visumskaution
Unter der Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump wurde Kap Verde auf eine Liste von Ländern gesetzt, deren Staatsangehörige eine Kaution von bis zu 15.000 Dollar hinterlegen müssen, um in die USA einzureisen. Diese Regelung wurde später für WM-Tickethaber aufgehoben, aber zu diesem Zeitpunkt hatte Evora, die als Reinigungskraft arbeitet und ältere Menschen auf der kapverdischen Insel São Vicente betreut, eine Reise bereits ausgeschlossen. Die 59-Jährige (laut anderer Quelle 60) hatte nicht einmal einen Reisepass besessen.
Politisches Eingreifen
Am Mittwoch gab Minderheitsführer Hakeem Jeffries bekannt, er habe Außenminister Marco Rubio kontaktiert, um den Fall zu beschleunigen. „Alle Gebühren wurden in Übereinstimmung mit der offiziellen Politik erlassen“, sagte Jeffries. Reisevorbereitungen wurden schnell getroffen, damit Evora nach Miami fliegen kann, um Kap Verdes Gruppenspiel H gegen Uruguay am Sonntag zu sehen.
Keine Mutter sollte die Chance verpassen, ihr Kind Geschichte schreiben zu sehen. Es ist eine Ehre, bekannt zu geben, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhalten wird, um an ihrem Spiel am Sonntag gegen Uruguay teilnehmen zu können.
Der Stolz einer Mutter
Von ihrem Zuhause auf São Vicente aus sagte Evora der Nachrichtenagentur Lusa, sie sei mit Glückwünschen überhäuft worden und habe kaum Zeit zum Essen gehabt. „Sie bringen mir einen Koffer und ich fange an zu packen“, sagte sie. Sie erinnerte daran, dass ihr Vater Vozinha immer gesagt hatte, er würde ihn bei einer Weltmeisterschaft spielen sehen. „Ich war nervös, aber auch sehr glücklich über alles, was er in diesem Turnier erreicht hat“, fügte sie hinzu. Evora erklärte auch voller Zuversicht: „Vozinha wird sein Tor verteidigen und kein Tor zulassen, bis wir gewinnen."
- Vor dem Spanien-Spiel
- 50000 Follower
- Nach dem Spanien-Spiel
- 12000000 Follower
Daten aus dem Artikeltext
Ausblick
Kap Verde trifft am Sonntag im Hard Rock Stadium in Miami auf Uruguay, wobei beide Teams nach dem ersten Spieltag jeweils einen Punkt in der Gruppe H haben. Das Spiel ist für den 21. Juni angesetzt. Evora sagte, sie werde auf der Tribüne sein, um ihren Sohn zu unterstützen. „Im zweiten Spiel werde ich da sein, neben meinem Sohn, um ihm jede erdenkliche Unterstützung zu geben."
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itMondiali: la madre di Vozinha di Capo Verde ottiene il visto per gli Usa - Calcio
- The TelegraphMother of Cape Verde goalkeeper granted US visa to attend World Cup
- ReutersHeroic Cape Verde keeper Vozinha to be reunited with mum at World Cup after visa issue
- The IndependentHero Cape Verde goalkeeper Vozinha to be reunited with mother at World Cup
- Vozinha
- Torhüter der kapverdischen Nationalmannschaft, 40 Jahre alt, Mann des Spiels beim historischen 0:0 gegen Spanien.
- Ana Candida Evora
- Mutter von Vozinha, konnte das Spanien-Spiel aufgrund der Visumskaution nicht besuchen.
- Hakeem Jeffries
- US-Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, der eingriff, um den Visumsverzicht für Evora zu erreichen.
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der die Visumskaution für die Mutter des kapverdischen Torhüters erließ.
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