Wahlen · Washington, D.C., Detroit und Chicago
Justizministerium entsendet rund 1.000 Wahlbeobachter in 126 überwiegend demokratisch geprägte Gebiete
Das Justizministerium hat am Dienstag, dem 3. November 2026, dem Tag der Zwischenwahlen, rund 1.000 Beobachter in Wahllokale in allen 50 Bundesstaaten entsandt. Die meisten der ausgewählten Gebietskörperschaften haben bei den vergangenen Wahlen demokratisch gewählt, wie eine Auswertung der Washington Post ergibt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, The Telegraph, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Justizministerium entsandte nach der Zählung von CNN rund 1.000 Beobachter in 126 Landkreise und Städte in allen 50 Bundesstaaten.
Mindestens 89 der ausgewählten Gebietskörperschaften stimmten bei den drei jüngsten Präsidentschaftswahlen demokratisch, mindestens 29 wählten durchgängig republikanisch.
Vertreter von Kommunen und Bundesstaaten erklärten, die Beobachter hätten sich weitgehend wie bei früheren Wahlen verhalten; die Beschwerden aus New Mexico und Michigan waren die wesentlichen gemeldeten Reibungen.
Trump sagte, die USA würden ihre jährliche Militärhilfe an Israel in Höhe von 4 Milliarden Dollar zum Ende dieses Jahres einstellen, vor dem Auslaufen des Abkommens von 2016 im Jahr 2028.
- 2016Obama unterzeichnet eine zehnjährige Absichtserklärung mit Israel über mindestens 38 Milliarden Dollar
- 2022Die Regierung Biden entsendet bei den Zwischenwahlen Beobachter des Justizministeriums in 24 Bundesstaaten
- 3.11.Beobachter des Justizministeriums werden am Tag der Zwischenwahl in Wahllokale in allen 50 Bundesstaaten entsandt
Einsatz in allen 50 Bundesstaaten
Das Justizministerium entsandte zur Zwischenwahl am 3. November 2026 rund 1.000 Wahlbeobachter in Wahllokale in mehr als 120 Gebietskörperschaften in allen 50 Bundesstaaten. Das Ministerium beschrieb den Einsatz als beispiellosen Vorstoß zur Sicherung der Wahlintegrität. CNN zählte in einer eigenen Auswertung derselben Liste 126 Landkreise und Städte.
Beobachter des Ministeriums werden an jedem Wahltag entsandt, doch der Umfang des diesjährigen Einsatzes löste bei den Demokraten Unruhe aus: Sie befürchten eine Einmischung des Bundes in die Wahl oder Zweifel am Ergebnis. Präsident Donald Trump und seine Verbündeten haben den Demokraten Wahlbetrug vorgeworfen und auf eine größere Kontrolle des Bundes über die Durchführung der Wahl gedrängt – Forderungen, die die Bundesgerichte weitgehend zurückgewiesen haben.
Wohin die Beobachter entsandt wurden
Die Auswertung der Washington Post ergab, dass mindestens 89 der ausgewählten Gebietskörperschaften bei den drei zurückliegenden Präsidentschaftswahlen für den demokratischen Kandidaten gestimmt haben. Mindestens 29 stimmten durchgängig republikanisch, fünf wechselten mindestens einmal zwischen den Parteien. CNN wies darauf hin, dass zu den Orten Großstädte wie Detroit und Chicago gehören sowie Landkreise wie Johnson County in Kansas und Harris County in Texas, die in den Senatswettbewerben entscheidend sein könnten.
- Durchgängig demokratisch gewählt
- 89 Gebiete
- Durchgängig republikanisch gewählt
- 29 Gebiete
- Zwischen den Parteien gewechselt
- 5 Gebiete
Daten aus dem Artikeltext
Bei den Zwischenwahlen 2022 hatte auch die Regierung Biden Beobachter des Justizministeriums in 24 Bundesstaaten entsandt, mit einem ähnlichen Anteil demokratisch geprägter Gebiete, wie die Post feststellte. Demokratische Regierungen haben die Beobachtung üblicherweise auf stark demokratische Gebiete wie Großstädte konzentriert und dabei auf Sorgen über den Entzug von Wahlrechten und Sprachbarrieren verwiesen.
Berichte aus den Wahllokalen
Vertreter von Bundesstaaten und Kommunen erklärten, die Beobachter hätten sich weitgehend wie bei früheren Wahlen verhalten und nicht versucht, Wähler zu behindern oder einzuschüchtern, wenngleich es vereinzelt zu Reibungen kam. Im stark demokratischen Bernalillo County im Bundesstaat New Mexico stellten Beobachter Wählern „ungewöhnliche Fragen“, so eine Sprecherin des Büros der Secretary of State; danach wurde kein vergleichbares Verhalten mehr gemeldet. Im Bundesstaat Michigan erklärten Staatsvertreter, sie hätten das Justizministerium kontaktiert, nachdem es Berichte aus Dearborn, Flint und Lansing gegeben habe, wo Beobachter Wahlhelfer nach Schulungsmaterial fragten und versuchten, innerhalb der Wahllokale mit Wählern zu sprechen – beides verstoße gegen Absprachen mit den lokalen Behörden.
In Washington, D.C. erinnerte Generalstaatsanwalt Brian L. Schwalb die Wähler daran, dass die Präsenz von Bundestruppen oder Strafverfolgungsbehörden in der Nähe von Wahllokalen illegal sei. Sein Büro habe die Regierung auf Nationalgardisten und Bundesagenten angesprochen, die in den vergangenen Tagen in der Nähe von Wahllokalen gesehen worden seien. Das Pentagon hatte im August erklärt, es werde am 3. November keine Truppen oder militarisierte Polizei zu Wahllokalen entsenden.
„Bundesgesetz verbietet es den Streitkräften und den Bundesstrafverfolgungsbehörden, sich in Wahlen einzumischen.“
Trumps Äußerungen zur Militärhilfe
Im selben Bericht der Post sagte Trump, die Vereinigten Staaten würden ihre jährliche Militärhilfe an Israel in Höhe von 4 Milliarden Dollar zum Ende dieses Jahres einstellen, nach früheren Gesprächen mit Premierminister Benjamin Netanyahu. Die 2016 unter Präsident Barack Obama unterzeichnete Absichtserklärung, die mindestens 38 Milliarden Dollar über zehn Jahre vorsieht und Ende 2028 auslaufen sollte, ende damit vorzeitig, sagte Trump.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesMehr Bundeswahlbeobachter als je zuvor in Wahllokalen eingesetztMore Federal Election Monitors Than Ever Fanned Out to Polling Places · Original auf Englisch
- The TelegraphTrumps Wahlbeobachter „stellen ungewöhnliche Fragen“ in WahllokalenTrump's election monitors 'ask unusual questions' at polling stations · Original auf Englisch
- EL PAÍSRuhige Zwischenwahlen trotz Befürchtungen über den beispiellosen Einsatz von tausend Beobachtern der Trump-AdministrationUnas 'midterms' tranquilas, pese a los temores por el despliegue inédito de mil observadores de la Administración Trump · Original auf Spanisch
- El PeriódicoWählen in Washington mit Angst vor Bundesagenten: „Das ist vorher nicht passiert“Votar en Washington con miedo a los agentes federales: 'Esto no había pasado antes' · Original auf Spanisch
- Donald Trump
- Präsident, dessen Regierung die Wahlbeobachter entsandte und der ankündigte, die Militärhilfe an Israel zu beenden
- Harmeet K. Dhillon
- Leiterin der Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums, die den Einsatz beschrieb
- Brian L. Schwalb
- Generalstaatsanwalt des District of Columbia, der die Wähler an das Bundesrecht zur Einmischung erinnerte
- Benjamin Netanyahu
- Israels Premierminister, mit dem Trump zuvor über die Militärhilfe gesprochen hatte
- Barack Obama
- Präsident, der 2016 die Absichtserklärung mit Israel unterzeichnete
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