Sicherheit · Dortmund
Amtsgericht Dortmund erlässt Strafbefehl über 270.000 Euro gegen YouTuber JP Kraemer
Der Strafbefehl umfasst Körperverletzung in zwei Fällen und Sachbeschädigung, in allen Fällen geht es um seine Frau, von der er sich trennt. Kraemer hat den Strafbefehl noch nicht erhalten und kann nach der Zustellung binnen zwei Wochen Einspruch einlegen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, tagesschau.de, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Amtsgericht Dortmund verhängte eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 3.000 Euro, zahlbar an den Staat, wegen Körperverletzung in zwei Fällen und Sachbeschädigung zum Nachteil von Kraemers Frau.
Kraemer hat den Strafbefehl noch nicht erhalten und kann nach der Zustellung binnen zwei Wochen Einspruch einlegen, was zu einer mündlichen Verhandlung führen würde; ohne Einspruch wird der Strafbefehl rechtskräftig.
Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat ein weiteres Ermittlungsverfahren eröffnet; weitere nachgewiesene Gewalttaten könnten zu einem öffentlichen Prozess führen.
Mehrere Unternehmen beendeten die Zusammenarbeit mit Kraemers Gruppe, die rund 80 Menschen beschäftigt und deren Jahresumsatz er zuvor mit etwa 100 Millionen Euro angegeben hatte.
Der Strafbefehl
Das Amtsgericht Dortmund hat einen Strafbefehl gegen Jean Pierre „JP“ Kraemer erlassen, den 46-jährigen deutschen YouTube-Star, der für den Kanal „Die PS-Profis“ bekannt ist. Der Strafbefehl sieht eine Geldstrafe von 270.000 Euro vor, bestehend aus 90 Tagessätzen zu je 3.000 Euro; das Geld ist an den Staat und nicht an das Opfer zu zahlen. Die Vorwürfe lauten auf Körperverletzung in zwei Fällen und Sachbeschädigung, und alle betreffen seine Frau, von der er getrennt lebt und die er nun scheidet. Laut Gericht geht es bei der Sachbeschädigung um eine Halskette, die er ihr vom Hals gerissen haben soll. Ein Gerichtssprecher bestätigte den Strafbefehl, nachdem zuerst Bild darüber berichtet hatte, und erklärte, die Ehefrau könne weiterhin zivilrechtliche Ansprüche geltend machen, weil die Geldstrafe eine Sanktion und kein Schadensersatz sei.
Die Vorwürfe
Die Vorwürfe drehen sich um häusliche Gewalt. Kraemer wird vorgeworfen, seine Frau mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen zu haben. Berichte beschreiben Aufnahmen einer Überwachungskamera, die zeigen sollen, wie er sie an den Haaren zieht, sie schubst, sie am Hals packt und sie gegen eine Wand drückt. Kraemer hat die Vorwürfe in einem Video auf seinem Kanal teilweise eingeräumt, in dem er von mindestens einem Schlag mit der flachen Hand und davon sprach, ihr eine Kette vom Hals gerissen zu haben. In diesem Video beschuldigte er seine Frau zugleich, ihn zuerst geschlagen zu haben, was sie zurückwies. Sie sagte Bild, sie habe ihm in einer Verteidigungssituation gegen die Brust geschlagen. In einem späteren Video entschuldigte er sich bei ihr.
Folgen für das Geschäft
Mehrere Unternehmen haben ihre Zusammenarbeit mit Kraemers Unternehmensgruppe beendet, seit die Vorwürfe bekannt wurden. Die Gruppe beschäftigt rund 80 Menschen. Kraemer hatte den Jahresumsatz zuvor in einem Podcast mit etwa 100 Millionen Euro angegeben, eine Zahl, die von ihm selbst stammt. Bekannt wurde er als Tuning-Größe aus dem Ruhrgebiet, der Autos umbaute und damit Millionen verdiente – diese Karriere ist nun an die Vorwürfe geknüpft.
Wie es weitergeht
Kraemer hat den Strafbefehl noch nicht erhalten. Nach der Zustellung hat er zwei Wochen Zeit, Einspruch einzulegen; ein Einspruch würde zu einer mündlichen Verhandlung vor Gericht führen. Legt er keinen Einspruch ein, wird der Strafbefehl rechtskräftig und ihm bleibt ein Prozess erspart. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat zudem ein separates Ermittlungsverfahren eröffnet; sollten sich weitere Gewalttaten bestätigen, könnte Kraemer doch noch öffentlich vor Gericht gestellt werden. Kraemers Darstellung, einschließlich seiner Behauptung, seine Frau habe ihn zuerst geschlagen, ist vor Gericht nicht überprüft worden.
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