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Heutiger Brief

Der IWF kürzt den Puffer

Huthi-Schläge legen Riad lahm, Hacker legen Schwachstellen in Alltagssystemen offen

Gewalt und Verwundbarkeit geben den Ton an. Saudi-Arabiens Hauptstadt spürte direkten Kriegsdruck, Frankreich entdeckte, dass Supermarktkühlung nun ein Cyberziel ist, und der IWF warnte, dass Widerstandskraft Grenzen hat.

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    Russland trifft trotz Waffenruhe sechs ukrainische Energieanlagen. In Kiew sterben zwei Menschen, während die Ölpreise nach Angriffen in Saudi-Arabien steigen.

  • Hurrikan Simon nähert sich Mexiko

    Rettungskräfte suchen nach Vermissten. Die Zahl der Todesopfer durch die Stürme Simon und Rachel in Baja California und Guerrero steigt auf fünf.

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Sonstiges · Aktualisiert vor 6 m

Klima: von Minderung zu Anpassung

Eine Warnung eines Regionalgremiums zu Kürzungen der Anpassungsfinanzierung vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs am 15./16. Oktober liefert Kontext, aber keine Entscheidung.

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Makroökonomie·vor 2 Std.

IWF hebt Wachstumsprognose für Portugal 2026 auf 2,1 Prozent an – weiterhin unter den 2,3 Prozent der Regierung

Der IWF erwartet nun, dass Portugals Wirtschaft 2026 um 2,1 Prozent und 2027 um 1,9 Prozent wächst – beides Aufwärtskorrekturen gegenüber den Juni-Schätzungen. Die PCP bestätigte, dass sie gegen den Staatshaushalt 2027 stimmen wird, und verweist auf eine Kürzung der öffentlichen Investitionen um mehr als 30 Prozent.

IWF hebt Wachstumsprognose für Portugal an

Der Internationale Währungsfonds erwartet nun, dass Portugals Wirtschaft 2026 um 2,1 Prozent und 2027 um 1,9 Prozent wächst – nach 1,7 Prozent und 1,6 Prozent in seinen Juni-Schätzungen, wie aus seinem Artikel-IV-Bericht hervorgeht. Die neuen Projektionen wurden am Dienstag, dem 13. Oktober, in Bangkok im Rahmen des World Economic Outlook des IWF veröffentlicht. Auch mit der Aufwärtskorrektur liegen die Zahlen des Fonds unter dem Entwurf des Staatshaushalts 2027 (Orçamento do Estado), der ein Wachstum von 2,3 Prozent im Jahr 2026 und 2,1 Prozent im Jahr 2027 vorsieht. Der schwächere Ausgangspunkt des Fonds ist zudem ungünstiger für den von der Regierung geplanten Haushaltsüberschuss von 0,1 Prozent des BIP im Jahr 2027.

Wachstumsprognosen für Portugals BIP, IWF vs. Regierung · %
IWF 2026
2,1
Regierung 2026
2,3
IWF 2027
1,9
Regierung 2027
2,1
IWF 2026
2.1 %
Regierung 2026
2.3 %
IWF 2027
1.9 %
Regierung 2027
2.1 %

Inflation und Arbeitslosigkeit

Der IWF erwartet, dass die Inflation in Portugal 2026 auf 3,2 Prozent steigt und 2027 auf 3 Prozent zurückgeht. Die Regierung rechnet für 2026 mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,9 Prozent, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), die 2027 auf 2,3 Prozent sinken soll. Bei der Arbeitslosigkeit sieht der Fonds die Quote sowohl 2026 als auch 2027 von 6 Prozent auf 5,9 Prozent sinken, während die Regierung für 2026 5,8 Prozent veranschlagt. Für 2027 liegt die Arbeitslosenzahl des IWF zwei Zehntelpunkte unter der vom Finanzministerium unter Leitung von Joaquim Miranda Sarmento angesetzten Zahl.

Inflationsprognosen für Portugal, IWF vs. Regierung · %
IWF 2026
3,2
Regierung 2026
2,9
IWF 2027
3
Regierung 2027
2,3
IWF 2026
3.2 %
Regierung 2026
2.9 %
IWF 2027
3 %
Regierung 2027
2.3 %

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PCP will gegen den Haushalt 2027 stimmen

Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) wird gegen den Staatshaushalt 2027 stimmen – eine Entscheidung, die ihr Generalsekretär Paulo Raimundo bereits angekündigt hatte. Die parlamentarische Fraktionsvorsitzende der Partei, Paula Santos, wiederholte die Kritik am Montag, dem 12. Oktober, auf einer Pressekonferenz in der Assembleia da República und nannte den Haushalt eine „Katastrophe für das Land“, die Tausende Portugiesen in Armut treiben könne. Das eigentliche Risiko sei nicht eine Überschreitung des Defizits, sondern Armut für Tausende Menschen. Sie wies die Darstellung zurück, allein das Ende des Aufbau- und Resilienzplans (PRR) erkläre den Rückgang der Investitionen.

Das Land kann eine brutale Kürzung der öffentlichen Investitionen um mehr als 30 Prozent nicht hinnehmen, die noch größer ausfallen könnte, wenn das niedrige Ausführungsniveau der vergangenen Jahre beibehalten wird.

— Paula Santos

Die Sozialistische Partei (PS) unter José Luís Carneiro dürfte sich bei der Schlussabstimmung enthalten. Santos argumentierte, wer den Haushalt im dritten Jahr in Folge ermögliche, mache die PS mitschuldig an einer Politik, die sie als nationale Katastrophe bezeichnete. Sie warf zudem Chega und IL vor, sich gegen eine Politik zu stellen, zu der sie sich eigentlich bekennen. Rund zwei Wochen zuvor hatten PSD, CDS-PP und Chega in erster Lesung ein neues Mietrecht verabschiedet, das die PS kritisiert, und die Sozialisten haben gefordert, dass die Regierung ihre Vereinbarung mit Chega aufgibt.

Regionalhaushalt der Azoren wird im November abgestimmt

Auf den Azoren erklärte der PS-Regionalpräsident Francisco César, die Stimme seiner Partei zum Regionalplan und -haushalt 2027 hänge vom Verhalten der Regionalregierung und ihren Antworten auf die Fragen zu Lebenshaltungskosten und Wirtschaftswachstum ab. Vor Journalisten in Ponta Delgada sagte er nach einem Treffen mit Wirtschafts- und Tourismusverbänden, die Partei werde die Debatte abwarten, bevor sie sich festlege. Die Vorstellung von „roten Linien“ für den Haushalt wies er zurück.

Alles wird von der Haltung der Regionalregierung abhängen, von ihrer Bereitschaft zu verhandeln und vor allem von den Antworten auf die Probleme im Zusammenhang mit den Lebenshaltungskosten und dem Wirtschaftswachstum.

— Francisco César

Der Entwurf des Regionalplans 2027 sieht Gesamtinvestitionen von 1.057 Millionen Euro vor, davon 650 Millionen Euro in direkter Verantwortung der Regionalregierung. Die Tourismusförderung soll um 17,2 Millionen Euro steigen, der Gesundheitsbereich erhält einen Aufschlag von 270 Millionen Euro, womit sich die Summe auf 760 Millionen Euro erhöht. Der Plan wird im November in der Regionalen Legislativversammlung in Horta auf der Insel Faial debattiert und abgestimmt. Der Plan für 2026 wurde im November 2025 mit den Stimmen von PSD, CDS-PP und PPM verabschiedet, während sich PS und Chega enthielten.

Lissabon · Bangkok · Ponta Delgada · Horta
Paula SantosPaulo RaimundoJosé Luís CarneiroFrancisco CésarJoaquim Miranda SarmentoAndré Ventura
BangkokAndré VenturaFrancisco Vale CésarHortaJoaquim Miranda SarmentoJosé Luís CarneiroLisbonLisbonne

6 Quellen

  • FMI revê em alta crescimento do PIB português para 2,1% este ano e 1,9% em 2027
    RTP - Rádio Televisão Portuguesa·vor 2 Std.
  • Com alertas para o "risco de pobreza" no país, PCP vai votar contra OE2027
    PÚBLICO·vor 4 Std.
  • FMI contradiz cenário do OE2027: Portugal cresce menos e inflação será muito superior
    Diário de Notícias·vor 5 Std.
  • PS/Açores: Votação Orçamento 2027 depende respostas Governo
    Notícias ao Minuto·vor 13 Std.
  • PCP acusa Governo de corte de 30% no investimento público no OE2027 e critica PS por viabilizar "política de desastre"
    Observador·vor 15 Std.
  • PCP acusa Governo de "corte brutal" no investimento público
    Notícias ao Minuto·vor 16 Std.

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Öl über 100 Dollar treibt globale Anleiheverkäufe an – britische Gilt-Renditen auf höchstem Stand seit 2007

Die Nordseesorte Brent stieg am Donnerstag um 4,7 Prozent auf 104,87 Dollar je Barrel und befeuerte eine globale Verkaufswelle bei Anleihen, die die Rendite zehnjähriger britischer Gilts auf 5,527 Prozent trieb – den höchsten Stand seit Juli 2007.

aufgenommen am 12. Okt.

KI-generiert·
Makroökonomie·seit 13. Okt.·akt. vor 21 m
© ANSA.it

IWF hebt globale Wachstumsprognose für 2026 auf 3,1 % an – wegen KI-Investitionen, warnt aber vor Risiken

Der Internationale Währungsfonds hat am Dienstag, dem 13. Oktober, seine globale Wachstumsprognose für 2026 auf 3,1 % angehoben, da KI-Investitionen den Energieschock durch den Krieg im Nahen Osten ausgleichen. Für den Nahen Osten und Zentralasien erwartet der Fonds in diesem Jahr einen Rückgang des BIP um 0,3 %.

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Regierung·seit 12. Okt.·akt. vor 2 Std.
© ANSA.it

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