Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefOriginalsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Porsche verliert weitere 4.100 Stellen

Huthis treffen Riad, Trump kappt Pressezugang und sucht Arktis-Hebel

Das Thema Sicherheit zog sich durch den Tag, vom saudischen Luftraum bis zur Arktis-Diplomatie und zum Tor des Weißen Hauses. Auch Märkte und Politik spürten den Druck, als Porsche stärkere Kürzungen vornahm und Kubas Stromnetz erneut ausfiel.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Nordkorea feuert ballistische Raketen ab

    Nach Ablehnung einer IAEA-Resolution feuerte Nordkorea zwei Kurzstreckenraketen ins Meer. Das zweite Geschoss flog 600 Kilometer weit ab Wonsan.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Europäische Union · Aktualisiert vor 12 m

Die Wirtschaft der alternden Union

Neue Erkenntnisse fügen lediglich nationale Kraftstoffpreisdetails hinzu und bestätigen die bereits im Anker enthaltene IW-Wachstumsprognose; kein diskretes Ereignis in diesem Zyklus.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
KI-generiert·Mehr erfahren
© Deutsche Welle
Makroökonomie·vor 2 Std.

IW verdreifacht deutsche Wachstumsprognose für 2026 auf 1,2% nach starkem ersten Halbjahr

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat seine Schätzung des BIP-Wachstums für 2026 von 0,4% auf 1,2% angehoben und begründet dies mit staatlichen Infrastrukturausgaben und einem frühzeitigen Lageraufbau trotz anhaltender Energie- und Baukostenbelastungen.

Aufgestufte Wachstumsprognosen und frühe Dynamik

Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2026 verdreifacht und die Schätzung von 0,4% auf 1,2% angehoben. Die Aufwärtskorrektur, die in der Herbstprognose des Instituts vor der offiziellen Veröffentlichung am 20. September detailliert wird, folgt auf eine stärker als erwartete Wirtschaftsleistung in den ersten sechs Monaten des Jahres. Ökonomen des Instituts stellten fest, dass ein spezieller Sonderfonds für die Modernisierung der Infrastruktur, der vollständig über öffentliche Schulden finanziert wird, erstmals für das gesamte Jahr zur Verfügung stand. Auch die Unternehmen erhöhten im ersten Halbjahr 2026 ihre Lagerkäufe und erwarben große Mengen deutscher Chemie- und Elektroprodukte, um sich gegen Lieferunterbrechungen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran abzusichern. Für 2027 prognostiziert das Institut ein inländisches Wirtschaftswachstum von rund 1%, was zwei aufeinanderfolgende Expansionsjahre nach vorangegangenen Phasen der Stagnation und Schrumpfung bedeuten würde.

IW-Prognosen zum deutschen BIP-Wachstum · %
Bisherige Prognose für 2026
0,4
Überarbeitete Prognose für 2026
1,2
Prognose für 2027
1
Bisherige Prognose für 2026
0.4 %
Überarbeitete Prognose für 2026
1.2 %
Prognose für 2027
1 %

Verlangsamung im zweiten Halbjahr und Konsumdruck

Die wirtschaftliche Dynamik in ganz Deutschland wird sich im zweiten Halbjahr 2026 voraussichtlich deutlich abschwächen, da vorübergehende Exportfaktoren nachlassen. Der private Konsum im Inland bleibt durch die hohen Energiepreise eingeschränkt, die nach der militärischen Intervention der Vereinigten Staaten gegen den Iran die Energiemärkte am Persischen Golf beeinträchtigten. Höhere Kraftstoffpreise an den Tankstellen schmälern weiterhin die Kaufkraft der Haushalte und halten das prognostizierte Wachstum der privaten Konsumausgaben für das Gesamtjahr bei 0,3%. Gleichzeitig steckt der heimische Bausektor weiterhin in einer anhaltenden Rezession, sodass die staatlichen Investitionen der wichtigste Treiber der nationalen Wirtschaftsleistung bleiben.

Das Institut erläuterte die Verlangsamung zur Jahresmitte in seiner Bewertung der inländischen Wirtschaftsaktivität:

Im zweiten Halbjahr 2026 verlangsamt sich die Dynamik wieder.

— Institut der deutschen Wirtschaft

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Haushaltsdefizite und Arbeitsmarktbedingungen

Die öffentliche Schuldenlast Deutschlands wird sich im Jahr 2026 voraussichtlich ausweiten, was unter anderem auf erhebliche Kapitalzuweisungen für die Aufrüstung der Bundeswehr zurückzuführen ist. Diese Kreditaufnahmen werden das Bundeshaushaltsdefizit bis Ende 2026 auf etwa 4% des Bruttoinlandsprodukts ansteigen lassen. Die gesamte Staatsverschuldung dürfte im gleichen Zeitraum rund 66% der Wirtschaftsleistung erreichen. Die Gesamtteuerungsrate (Verbraucherpreisinflation) wird für 2026 auf durchschnittlich rund 2,5% geschätzt. Auch auf dem heimischen Arbeitsmarkt wird eine leichte Abschwächung erwartet, wobei die registrierte Arbeitslosigkeit auf nahezu 3 Millionen Menschen ansteigen dürfte, was einer Arbeitslosenquote von 6,3% entspricht.

Globales Handelswachstum und externe operationelle Risiken

Über die Landesgrenzen hinaus prognostiziert das Institut ein globales Wirtschaftswachstum von 2,3% im Jahr 2026, begleitet von einer Ausweitung des Welthandelsvolumens um 5%. Die weltweite Wirtschaftsaktivität wird durch die Einführung neuer Technologien gestützt, insbesondere durch Systeme der künstlichen Intelligenz und grüne Energieinfrastruktur.

Das Institut beschrieb, wie Technologieinvestitionen die internationalen Handelsströme verändern:

Infolgedessen steigt die Nachfrage nach Technologiegütern stark an und führt zu höheren Exportvolumina, insbesondere in Asien.

— Institut der deutschen Wirtschaft

Trotz dieser technologiegetriebenen Exportvolumina bleibt die deutsche Wirtschaft externen Anfälligkeiten ausgesetzt. Zu den vom Institut identifizierten wesentlichen operationellen Risiken gehören der Krieg in der Ukraine, breitere Nahostkonflikte, internationale Handelsstreitigkeiten und niedrige Wasserstände in den europäischen Flusstransportnetzen.

Globale und deutsche Wirtschaftsprognosen für 2026 · %
Welthandelswachstum
5
Globales BIP-Wachstum
2,3
Deutsches BIP-Wachstum
1,2
Deutsches privates Konsumwachstum
0,3
Welthandelswachstum
5 %
Globales BIP-Wachstum
2.3 %
Deutsches BIP-Wachstum
1.2 %
Deutsches privates Konsumwachstum
0.3 %
Köln · Berlin
CologneBerlin

4 Quellen

  • IW втрое повысил прогноз роста экономики ФРГ на 2026 год
    Deutsche Welle·vor 2 Std.
  • IW hebt Prognose deutlich an: Deutsche Wirtschaft wächst kräftiger als erwartet
    N-tv·vor 5 Std.
  • Wirtschaftswachstum: Ökonomen verdreifachen Prognose für Deutschland
    Spiegel Online·vor 6 Std.
  • Gutes erstes Halbjahr: IW verdreifacht Wachstumsprognose für 2026
    DIE WELT·vor 7 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Wahlen·seit 19. Sept.·akt. vor 3 Std.
© ANSA.it

Berlin und Mecklenburg-Vorpommern halten Landtagswahlen ab, die Kanzler Friedrich Merz auf die Probe stellen

Fast vier Millionen Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gehen am Sonntag zu den Urnen, wobei Prognosen um 18:00 Uhr erwartet werden, die den Koalitionsstatus von Kanzler Friedrich Merz beeinflussen könnten.

Artikel lesen
Diplomatie·seit 19. Sept.·akt. vor 1 Std.
© ANSA.it

Michelle Bachelet zieht sich nach Rückgang bei Probeabstimmung aus Rennen um UN-Generalsekretär zurück

Die ehemalige chilenische Präsidentin Michelle Bachelet ist aus dem Wettbewerb um die Nachfolge von António Guterres ausgestiegen, nachdem sie bei einer informellen Abstimmung im Sicherheitsrat auf den vorletzten Platz gefallen war. Damit verbleiben sieben Kandidaten im Rennen.

Artikel lesen
Konflikte·vor 8 Std.
© El Periódico

Drohnenangriff trifft Moskauer Raffinerie und tötet zwei am letzten Tag der russischen Parlamentswahlen

Eine Welle von Drohnenangriffen traf Moskau und die umliegende Region am Sonntag, tötete zwei Menschen, beschädigte eine Ölraffinerie und zwang 400 Evakuierungen am letzten Tag der russischen Parlamentswahlen.

Artikel lesen