Konflikte · Rom
Italiens Innenminister beruft für Dienstag, 10. November, den Sicherheitsausschuss wegen Cyberangriffen ein
Innenminister Matteo Piantedosi hat nach pro-russischen Hackerangriffen auf Kühlketten von Supermärkten, Flüge und die persönlichen Daten von Außenminister Antonio Tajani den nationalen Ausschuss für öffentliche Ordnung ins Viminale einberufen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, il Giornale.it, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der nationale Ausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit soll am Dienstag, 10. November, im Viminale zusammenkommen, um die Risiken durch Cyberangriffe zu prüfen, wie aus Piantedosis Einberufung hervorgeht.
Hacker haben persönliche Daten von Außenminister Antonio Tajani im Darknet veröffentlicht, zusammen mit 18 als Russland-Gegner bezeichneten Personen und einem Kopfgeld in Kryptowährung, so La Repubblica.
Die pro-russischen Gruppen NoName057(16) und Zpentest reklamierten am 4. November die Angriffe auf die Kühlketten der Supermärkte für sich, während Bombendrohungen gegen mehr als dreißig Flüge gerichtet waren.
Daten des Unternehmens hinter der Galleria del Brennero wurden gestohlen; der Verdacht fällt auf die pro-russische Gruppe Everest, die auf Ransomware spezialisiert ist.
Senator Maurizio Gasparri sagte, der Ausschuss rechne damit, die Prüfung des Regierungsgesetzentwurfs in der Woche des 9. November abzuschließen; eine Abstimmung im Plenum ist für Dezember geplant.
- 4.11.Die pro-russischen Gruppen NoName057(16) und Zpentest reklamieren in einem Video in sozialen Netzwerken die Angriffe auf die Kühlkette für sich
- 8.11.Innenminister Piantedosi kündigt eine Sitzung des nationalen Sicherheitsausschusses an
- 10.11.Der nationale Ausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit soll im Viminale tagen
Die Einberufung
Innenminister Matteo Piantedosi hat das Comitato nazionale per l'ordine e la sicurezza pubblica für Dienstag, 10. November, ins Viminale, den Sitz des Innenministeriums in Rom, einberufen. Auf der Tagesordnung steht eine Prüfung der Gefahren für die öffentliche Sicherheit im Zusammenhang mit Cyberangriffen und der allgemeinen Cyberbedrohung. Dem Treffen geht eine Reihe von Vorfällen in Italien und mehreren anderen europäischen Ländern voraus, die Unternehmen, Firmen und Vertreter von Institutionen getroffen haben. Die Einberufung wurde am 8. November bekannt gegeben, zwei Tage später soll der Ausschuss tagen.
Die Angriffe im Überblick
Hacker haben sich Fernzugriff auf Steuerungen von Kühlschränken und Gefriertruhen verschafft, Temperaturen verändert und Waren in Supermärkten beschädigt; betroffen sind unter anderem Filialen von Coop und Conad. Vorfälle wurden aus Sizilien, der Toskana, der Emilia Romagna, Molise und Venetien gemeldet. Am 4. November reklamierten die pro-russischen Gruppen NoName057(16) und Zpentest die Angriffe auf die Kühlkette in einem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Video für sich, wobei Fanpage das Bild als weiterhin unklar beschreibt. Unabhängig davon richteten sich Bombendrohungen gegen mehr als dreißig Flüge; die Ermittler verfolgen eine russische Spur. Gestohlene Daten des Unternehmens hinter der Galleria del Brennero werden verdachtsweise mit der pro-russischen Gruppe Everest in Verbindung gebracht, die auf Ransomware spezialisiert ist. Auch die Social-Media-Kanäle des venetischen Senders Telecittà wurden Opfer eines Hackerangriffs.
Drohungen gegen Amtsträger
Außenminister Antonio Tajani hat erklärt, Hacker hätten seine persönlichen Daten im Darknet veröffentlicht und suchten nach weiteren Informationen, auch über seine Familie. La Repubblica berichtet, 18 als Russland-Gegner bezeichnete Personen seien mit einem Kopfgeld in Kryptowährung auf einer Liste geführt worden, darunter Roms Chefankläger Francesco Lo Voi und der Leiter der Postpolizei, Ivano Gabrielli. Tajani brachte die Einschüchterung mit Italiens Unterstützung für die Ukraine in Verbindung und erklärte, er werde seinen Kurs nicht ändern. Laut ANSA hat Moskau erklärt, mit der Sache nichts zu tun zu haben.
„Cyberkriminelle verbreiten seit Tagen meine persönlichen Daten im Darknet und suchen nach weiteren Informationen, wodurch sie mich neuen Drohungen und Einschüchterungen aussetzen.“
Reaktion von Parlament und Regierung
Lorenzo Guerini, Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums Copasir für die Nachrichtendienste, mahnte zur Vorsicht, während die Sicherheitsbehörden des Landes den Fall prüfen.
„Die Sache wird geprüft, unsere Behörden tun das, deshalb kann ich mich zu diesem Punkt nicht festlegen.“
Fanpage berichtet, die Regierung prüfe einen Interventionsplan; es gebe Befürchtungen vor einer Eskalation des hybriden Kriegs im Vorfeld anstehender Wahlen. Maurizio Gasparri, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des Senats, sagte, ein Regierungsgesetzentwurf zur Neuordnung der militärischen Führung und zur Koordinierung der Cyber-Aktivitäten im Verteidigungsbereich befinde sich in fortgeschrittener Beratung. Der Ausschuss rechne damit, die Prüfung in der Woche des 9. November abzuschließen, mit Debatte im Plenum und Abstimmung im Dezember.
Was das Treffen prüfen soll
Piantedosi dürfte laut La Repubblica von den Chefs der Nachrichtendienste und der Postpolizei eine detaillierte Analyse der Gefahren für die öffentliche Sicherheit verlangen. Dem Ausschuss sitzt der Innenminister vor, stellvertretender Vorsitzender ist ein Unterstaatssekretär; ihm gehört laut der vom il Giornale zitierten Website des Innenministeriums auch der Polizeichef an. Der jüngste Clusit-Bericht 2026, den La Repubblica zitiert, verortet fast 10 Prozent der weltweit erfassten Cybersicherheitsvorfälle in Italien, ein Anstieg um 42 Prozent im Jahresvergleich. Il Giornale berichtet zudem, eine E-Mail von Hackern habe angekündigt, die Kampagne gegen Europa stehe erst am Anfang.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FanpagePiantedosi beruft nach Cyberangriffen den Ausschuss für öffentliche Sicherheit ein: Was die Regierung tun willPiantedosi convoca il Comitato per la sicurezza pubblica dopo gli attacchi cyber: cosa vuole fare il governo · Original auf Italienisch
- il Giornale.itHackerangriffe, Minister Piantedosi beruft den Ausschuss für öffentliche Sicherheit einAttacchi hacker, il ministro Piantedosi convoca il Comitato per la sicurezza pubblica · Original auf Italienisch
- La Repubblica.itNotfall Cyberangriffe, Piantedosi beruft den nationalen Sicherheitsausschuss für Dienstag einEmergenza cyber attacchi, Piantedosi convoca per martedì il Comitato nazionale per la sicurezza · Original auf Italienisch
- AGIHackerangriffe, Piantedosi beruft den Sicherheitsausschuss einAttacchi hacker, Piantedosi convoca il Comitato per la sicurezza · Original auf Italienisch
- Matteo Piantedosi
- Italienischer Innenminister, der den nationalen Ausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit einberufen hat
- Antonio Tajani
- Italienischer Außenminister und stellvertretender Ministerpräsident, dessen persönliche Daten von Hackern veröffentlicht wurden
- Lorenzo Guerini
- Vorsitzender des parlamentarischen Copasir-Ausschusses, der zur Vorsicht mahnte, während der Fall geprüft wird
- Maurizio Gasparri
- Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des Senats, der den Regierungsentwurf zur Cyberabwehr begleitet
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