Regierung · Rom
Italienischer Senat beschließt ColtivaItalia-Landwirtschaftsgesetz mit über einer Milliarde Euro für die Landwirtschaft
Der Senat hat den Gesetzentwurf ColtivaItalia am 4. November 2026 mit 76 Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und 64 Enthaltungen verabschiedet, nachdem die Abgeordnetenkammer ihn bereits gebilligt hatte. Nun sollen Durchführungsverordnungen erlassen werden, damit die Mittel Anfang 2027 ausgezahlt werden können.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Senat billigte den Entwurf am 4. November 2026 mit 76 Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und 64 Enthaltungen, nachdem auch die Kammer ihn verabschiedet hatte.
Das Gesetz stellt über 1 Milliarde Euro bereit, darunter 300 Millionen für die Viehwirtschaft, 300 Millionen für lokale Lieferketten und 300 Millionen für den Olivenplan 2026–2030.
Die Mittel werden zu 65 Prozent als zinsvergünstigte Kredite und zu 35 Prozent als nicht rückzahlbare Zuschüsse vergeben; Ismea bietet 8.417 Hektar für zehn Jahre als unentgeltliche Leihe an.
Die Durchführungsverordnungen sollen ausgearbeitet werden, damit die Mittel in den ersten Monaten des Jahres 2027 ausgezahlt werden können.
Was der Senat beschlossen hat
Der Senat hat dem Gesetzentwurf ColtivaItalia am Mittwoch, dem 4. November 2026, die abschließende Zustimmung erteilt – mit 76 Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und 64 Enthaltungen. Die Opposition enthielt sich, wie sie es angekündigt hatte und wie sie es auch in der Abgeordnetenkammer getan hatte. Der Entwurf wird damit zum Gesetz; anschließend werden Durchführungsverordnungen ausgearbeitet, damit die Mittel in den ersten Monaten des Jahres 2027 ausgezahlt werden können.
Die Maßnahme stellt dem Sektor mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung. Nach dem von ANSA zitierten Gesetzestext fließen 70 Millionen Euro in den Fonds für Ernährungssouveränität (Weichweizen, Gerste, Mais und pflanzliche Proteine), 300 Millionen Euro in die italienische Viehwirtschaft und 300 Millionen Euro in die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Lieferketten. Weitere 300 Millionen Euro sind für den neuen nationalen Olivenanbauplan 2026–2030 vorgesehen, 150 Millionen Euro für Unternehmertum von Jugendlichen und Frauen in der Landwirtschaft.
Maßnahmen für Betriebe und Lieferketten
Das Landwirtschaftsministerium listet sieben Interventionslinien mit insgesamt 1.184,3 Millionen Euro auf. Über die Mittel für Lieferketten und Viehwirtschaft hinaus verbietet das Gesetz das Roden von Olivenbäumen mit geschützten Ursprungsbezeichnungen (DOP und IGP), um Platz für Solar- oder Windanlagen zu schaffen. Für Getreide sind 10 Millionen Euro für Weizenlieferverträge vorgesehen, mit einer Steuergutschrift von 20 bis 40 Prozent für Vereinbarungen mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren.
Das Gesetz schafft zudem einen nationalen Sonderbeauftragten für Xylella, der bis zum 31. Dezember 2028 im Amt ist, unterstützt von einer Struktur mit fünf Personen und drei stellvertretenden Beauftragten, mit 3 Millionen Euro Finanzierung. Außerdem wird ein Moratorium für Unternehmenskredite eingeführt, die 2025 von Pflanzenkrankheiten betroffen waren.
Generationenwechsel und Land
Für junge Landwirte werden 150 Millionen Euro aufgeteilt: 65 Prozent als zinsvergünstigte Kredite und 35 Prozent als nicht rückzahlbare Zuschüsse. Ismea stellt 8.417 Hektar für zehn Jahre als unentgeltliche Leihe für Menschen im Alter von 18 bis 41 Jahren bereit, mit der Option, das Land am Ende dieses Zeitraums zu 50 Prozent des Ausgangswerts zu kaufen. Gemeinden können ungenutzte Flächen in einer kommunalen Landbank erfassen.
Der Rat für Agrarforschung und -ökonomie (CREA) stellt 50 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Forschung ein, und das Gesetz unterstützt Versuchsbetriebe mit Investitionen in Präzisionslandmaschinen, künstliche Intelligenz und Sensoren.
Politische Reaktionen
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begrüßte die Abstimmung auf X.
„Mit der endgültigen Verabschiedung von ColtivaItalia wird es Gesetz, eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung unserer Landwirte.“
Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida sagte vor Journalisten im Senat, der Entwurf sei 2025 vorgelegt worden und das Parlament habe ihn auf Wunsch sowohl der Mehrheit als auch der Opposition sorgfältig geprüft. Er nannte ihn den größten Plan für die Landwirtschaft in der Geschichte der Republik, verabschiedet ohne eine einzige Gegenstimme, und nannte die Zahl von mehr als 1,15 Milliarden Euro an Interventionen.
Aldo Mattia von Fratelli d'Italia, Leiter der Landwirtschaftsabteilung der Partei, sagte, Regierung und Mehrheit hätten einen strategischen Sektor abgesichert. Der Regionalassessor für Landwirtschaft der Basilikata, Carmine Cicala, bezeichnete die Verabschiedung als gute Nachricht für den Oliven- und Viehsektor der Region und forderte die Unternehmen auf, sich über die verfügbaren Instrumente und Zugangsvoraussetzungen zu informieren.
Wie es weitergeht
Das Ministerium erklärt, die Durchführungsverordnungen zum Gesetz sollten so vorbereitet werden, dass das Geld Anfang 2027 ausgezahlt werden kann. Il Messaggero berichtet, aus dem neuen Haushaltsgesetz würden mehr als 1,5 Milliarden Euro erwartet, und der Entwurf enthalte zudem weniger Bürokratie.
- Fonds für Ernährungssouveränität
- 70 Mio. Euro
- Italienische Viehwirtschaft
- 300 Mio. Euro
- Lokale Lieferketten
- 300 Mio. Euro
- Olivenplan 2026–2030
- 300 Mio. Euro
- Unternehmertum von Jugendlichen und Frauen
- 150 Mio. Euro
- Weizenlieferverträge
- 10 Mio. Euro
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il MessaggeroColtivaitalia ist Gesetz. 1,2 Milliarden für die LandwirtschaftIl Coltivaitalia è legge. All'agricoltura 1,2 miliardi · Original auf Italienisch
- ANSA.itANSA/Zustimmung zu ColtivaItalia, über 1 Milliarde für die Landwirtschaft>>>ANSA/Ok al ColtivaItalia, oltre 1 miliardo per l'agricoltura - Mondo Agricolo · Original auf Italienisch
- ANSA.itColtivaItalia-Maßnahmen von Lieferketten bis zur JugendGli interventi del ColtivaItalia dalle filiere ai giovani - Ministero dell'Agricoltura · Original auf Italienisch
- ANSA.itMattia (Fdi), dank der Regierung mit Coltivaitalia über eine Milliarde für die LandwirtschaftMattia (Fdi), grazie al Governo con Coltivaitalia oltre un miliardo per l'agricoltura - Notizie · Original auf Italienisch
- Giorgia Meloni
- Italienische Ministerpräsidentin, die die endgültige Verabschiedung des Gesetzes auf X begrüßte
- Francesco Lollobrigida
- Italienischer Minister für Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Forsten, der den Entwurf vorlegte
- Aldo Mattia
- Abgeordneter von Fratelli d'Italia und Leiter der Landwirtschaftsabteilung der Partei
- Carmine Cicala
- Regionalassessor für Landwirtschaft der Basilikata, der den Entwurf kommentierte
- Gianni Rosa
- Senator von Fratelli d'Italia, der eine Erklärung zum Entwurf abgab
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