StrangDer Nahe Osten nach Gaza

Diplomatie · Washington und Jerusalem

Trumps Niederlage bei den Zwischenwahlen verstärkt in Israel die Zweifel an US-Militärhilfe und am Bündnis

Die Zugewinne der Demokraten bei den Zwischenwahlen und ein Beitrag von JD Vance, der die bedingungslose US-Unterstützung infrage stellt, haben Israel verunsichert. Trump erklärt zugleich, die jährliche US-Militärhilfe an Israel werde zum Jahresende eingestellt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, lastampa.it, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Jerusalem · Vereinigte Staaten, Israel
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Zwischenwahlen; Trump erklärt, die US-Militärhilfe an Israel werde enden
  2. 4.11.Vance fordert in einem Beitrag auf X eine Neuausrichtung der US-Beziehungen zu Israel
  3. 5.11.Die Washington Post berichtet von wachsender parteiübergreifender Unterstützung für ein Ende der bedingungslosen US-Unterstützung Israels

Verluste bei den Zwischenwahlen und die Ankündigung zur Hilfe

Die Demokraten gewannen bei den am Dienstag, 3. November 2026, abgehaltenen US-Zwischenwahlen an Boden, und der nächste Kongress wird eine demokratische Mehrheit haben. Am selben Tag, während die Wähler noch zur Wahl gingen, sagte Trump, er habe mit Israel eine Vereinbarung erzielt, die militärische Finanzhilfe der USA zum Jahresende zu beenden. El País beziffert die jährliche Summe auf 3,8 Milliarden Dollar, La Stampa auf 4 Milliarden Dollar. Die Ankündigung blieb unklar – ein Stil, den El País als typisch für den Präsidenten beschreibt. Am selben Tag beschrieb Trump die Lage mit dem Iran als weder offenen Konflikt noch Friedensabkommen, zu einem Zeitpunkt, da Netanjahu auf einen Krieg gegen die Islamische Republik gedrängt hatte.

Vances Beitrag und die Debatte über die Beziehung

Am Mittwoch, 4. November, schrieb Vizepräsident JD Vance auf X, die Republikaner hätten teilweise wegen des Kriegs mit dem Iran verloren, den Trump im Februar 2026 begonnen habe. Vance sagte zudem, einige Wähler würden zur republikanischen Seite zurückkehren, wenn die Partei den Krieg beende, die Lebenshaltungskosten und die Inflation angehe, Amerika an die erste Stelle setze und die Beziehungen der USA zu Israel ändere. Die Washington Post berichtete am Donnerstag, 5. November, dass inzwischen mehr Demokraten und Republikaner ein Ende der bedingungslosen US-Unterstützung für Israel befürworten, und beschrieb Vances Kritik als die schärfste von führenden Republikanern seit 1991. Donald Trump Jr. unterstützte laut La Stampa Vances Position. Abdul El-Sayed, ein designierter Senator der Demokratischen Partei, der die Begrenzung der Unterstützung für Israel zum Kern seiner Kampagne machte, gehört zu denen, die dieses Argument teilen.

Reaktion in Israel

Benjamin Netanyahu hat sich laut El País weder zu den Wahlergebnissen noch zum geplanten Ende der Militärhilfe geäußert. Israels Präsident Isaac Herzog sagte, er sei sehr besorgt, und bezeichnete die Nachricht als plötzlichen Schlag. Israel Hayom fragte auf seiner Titelseite, wohin die Beziehung steuere. Nadav Eyal, einer der führenden politischen Kommentatoren Israels, sieht einen Generationenwechsel in der Beziehung, da eine neue Generation von Politikern in beiden Ländern jene ablöse, die das Bündnis als Teil ihrer Identität betrachtet hätten. El País berichtet von einem Gefühl in Israel, Netanyahu habe zwei Wahlen in einer Woche verloren – die zweite seien die US-Zwischenwahlen –, nachdem seine eigene Koalition im Parlament in die Minderheit geraten sei.

Was offen bleibt

Keine Quelle sagt im Detail, wann das Ende der Hilfe in Kraft treten soll oder wie die Vereinbarung formalisiert würde. La Stampa berichtet, dem neuen Kongress würden mehr progressive und sozialistische Mitglieder angehören, und Troy Jackson in Maine sowie James Talarico in Texas hätten für die Einstellung von Waffenverkäufen an Israel geworben. Senator Rand Paul wird unter den Libertären genannt, deren Unterstützung für Israel nachgelassen hat. El País ergänzt, einige US-Senatoren sprächen inzwischen offen von Völkermord in Gaza oder von der Kürzung von Waffenverkäufen an Israel. Das iranische Regime habe laut El País Vances Äußerungen verspottet und ein Bild der Führer verbrannt, die es angegriffen hätten.

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