Konflikte · Jerusalem
Israels Verteidigungsminister: Iran-Mission nicht beendet – Katz wirft Teheran erneuten Atomwaffenkurs vor
Verteidigungsminister Israel Katz hat am Sonntag, 8. November, erklärt, Israels Mission gegen den Iran sei nicht abgeschlossen. Zugleich wurde Gadi Eisenkot nach der Wahl vom 27. Oktober mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, Blick.ch, ČT24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Israels Verteidigungsminister Israel Katz sagte am Sonntag, 8. November, die Mission gegen den Iran sei nicht beendet, und warf Teheran vor, seine Atomwaffenbemühungen wieder aufnehmen zu wollen.
Katz warnte die Hisbollah, sie werde einen schweren Schlag erleiden und weiteres Territorium verlieren, falls sie sich einem iranischen Angriff auf Israel anschließe.
Die Regierung Netanjahu hat bei der Wahl am 27. Oktober ihre Mehrheit verloren; Herzog hat Gadi Eisenkot den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt.
Die Friedensgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stecken trotz Vermittlung Katars fest – mehr als acht Monate nach Beginn der Offensive am 28. Februar.
- 28.02.Die Vereinigten Staaten und Israel starten eine gemeinsame Offensive gegen den Iran
- 27.10.Parlamentswahl in Israel, nach der die Regierung Netanjahu ihre Mehrheit verliert
- 3.11.US-Kongresswahlen, zuvor bestehen Befürchtungen über neue israelisch-amerikanische Angriffe auf den Iran
- 8.11.Katz erklärt, Israels Mission gegen den Iran sei nicht beendet
Eine noch nicht erfüllte Mission
Israels Verteidigungsminister Israel Katz sagte am Sonntag, 8. November, bei einer Gedenkfeier in Jerusalem, die Mission Israels gegen den Iran sei nicht abgeschlossen. Die Zeremonie galt den Gefallenen des Suez-Kriegs von 1956. Katz erklärte, der Iran versuche, seine Bemühungen um den Erwerb von Atomwaffen wieder aufzunehmen, und verfolge weitere Ziele, die den Staat Israel konkret gefährdeten. Der Iran bestreitet seit Langem, nach Atomwaffen zu streben, und verteidigt sein Recht auf Urananreicherung zu friedlichen Zwecken. Katz sagte, Israel sei auf jedes Szenario vorbereitet und werde so lange handeln, wie es zum Schutz seiner Bürger nötig sei.
Warnung an die Hisbollah und Aufruf zur Einheit
Katz warnte die Hisbollah davor, sich einem iranischen Angriff auf Israel anzuschließen. Die libanesische Miliz würde in diesem Fall einen schweren Schlag erleiden und weiteres Territorium verlieren, sagte er. Israel werde eine proaktive und offensive Politik verfolgen und sich auf jedes Szenario vorbereiten. Katz rief die Israelis zudem auf, die nationale Sicherheit über innere Konflikte zu stellen. Debatten und unterschiedliche Meinungen seien zulässig, doch müssten Differenzen zurückgestellt werden, wenn die Sicherheit des Landes auf dem Spiel stehe. Die großen Aufgaben, die noch bevorstünden, seien der Grund für diese Einheit.
Politik nach der Wahl vom 27. Oktober
Die Regierung Netanjahu hat bei der Wahl am 27. Oktober ihre Mehrheit im Parlament verloren. Die geschäftsführende Regierung bleibt bis zur Vereidigung einer neuen Koalition im Amt und behält in dieser Zeit ihre sicherheitspolitischen Befugnisse. Die Opposition wirft Netanjahu vor, eine neue Eskalation mit dem Iran provozieren zu wollen, um an der Macht zu bleiben. Staatspräsident Herzog hat Gadi Eisenkot, dem Anführer des Oppositionsblocks, bei einer live übertragenen Zeremonie in der Präsidentenresidenz in Jerusalem den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Aryeh Deri, Vorsitzender der ultraorthodoxen Schas-Partei mit sechs Sitzen, hat sich von der Knesset-Liste zurückgezogen und wird der 26. Knesset nicht angehören.
Hintergrund: Krieg seit Ende Februar
Die Vereinigten Staaten und Israel starteten am 28. Februar eine gemeinsame Offensive gegen den Iran, die nach israelischer Darstellung eine sogenannte existenzielle Bedrohung durch die iranischen Atom- und Raketenprogramme beseitigen sollte. Die Angriffe töteten Obersten Führer Ali Khamenei und weitere Vertreter des Regimes. Der Konflikt hat sich auf die Golfstaaten, den Libanon und den Jemen ausgeweitet, wobei die Hisbollah und die Huthi Israel sowie US-Verbündete wie Saudi-Arabien angriffen. Der Iran attackierte Schiffe in der Straße von Hormus, was zu einem starken Anstieg der Ölpreise beitrug und auch die Kraftstoffpreise an amerikanischen Tankstellen in die Höhe trieb. Donald Trump erklärte zunächst, Ziel sei der Sturz des iranischen Regimes, und die Operation werde mehrere Wochen dauern. Die Friedensgespräche zwischen Washington und Teheran stecken trotz Vermittlung Katars fest.
Angst vor neuen Angriffen
Vor den US-Kongresswahlen am 3. November gab es Befürchtungen über neue israelisch-amerikanische Angriffe auf den Iran; nach den jüngsten Berichten waren bis dahin keine erfolgt. Die „New York Times“ berichtete zuvor, die Vereinigten Staaten und Israel planten eine kurze, intensive Serie von Angriffen auf Atom- und Militäranlagen sowie auf die Energieinfrastruktur. Dem Bericht zufolge sollte Teheran damit zur Annahme amerikanischer Bedingungen in den Verhandlungen gedrängt werden, was Washington seit Beginn des Konflikts nicht erreicht hat. Die Äußerungen von Katz fielen vor dem Hintergrund von Spekulationen über eine mögliche Wiederaufnahme israelischer Militäroperationen gegen den Iran.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il MessaggeroIsrael, Herzog betraut Eisenkot mit der Aufgabe, die neue Regierung zu bildenIsraele, Herzog affida a Eisenkot l'incarico di formare il nuovo governo · Original auf Italienisch
- Blick.ch"Was den Iran betrifft, ist die Mission noch nicht abgeschlossen"
- ČT24 - Nejdůvěryhodnější zpravodajský web v ČR - Česká televizeOperation im Iran noch nicht beendet, sie versuchen weiterhin, eine Atomwaffe zu erlangen, behauptet KatzOperace v Íránu ještě neskončila, dál se snaží získat jadernou zbraň, tvrdí Kac · Original auf Tschechisch
- newsORF.atIsraelischer Minister: Mission gegen Iran noch nicht zu Ende
- Israel Katz
- Israels Verteidigungsminister, der die Aussagen zum Iran und zur Hisbollah machte
- Benjamin Netanyahu
- Israels Ministerpräsident, dessen Regierung bei der Wahl am 27. Oktober die Parlamentsmehrheit verlor
- Gadi Eisenkot
- Anführer des Oppositionsblocks, der den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhielt
- Aryeh Deri
- Vorsitzender der ultraorthodoxen Schas-Partei, der sich von der Knesset-Liste zurückzog
- Herzog
- Israels Staatspräsident, der Gadi Eisenkot den Auftrag zur Regierungsbildung erteilte
- Donald Trump
- US-Präsident, der zunächst die Ziele des Krieges gegen den Iran beschrieb
- Ali Khamenei
- Iranischer Oberster Führer, der bei den Angriffen getötet worden sein soll
- Orte
- Jerusalem, Israel, Iran, Teheran, Vereinigte Staaten
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