Fußball · Los Angeles, Tijuana und Minab
Iran hinterlässt Friedensbotschaft in der Umkleidekabine nach WM-Auslosung: „Möge Frieden unter allen Nationen herrschen“
Nach einem 0:0-Unentschieden gegen Belgien hinterließ die iranische Nationalmannschaft eine handschriftliche Notiz, in der sie sich bei Los Angeles bedankte und zu Frieden aufrief, während sie an die 168 Opfer eines US-Luftangriffs auf eine Mädchenschule in Minab erinnerte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, De Standaard, Corriere della Sera und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die iranische Mannschaft hinterließ eine Botschaft, die Stolz, Dankbarkeit gegenüber Los Angeles und der Diaspora sowie den Wunsch nach Frieden, Respekt und Freundschaft unter allen Nationen ausdrückt.
Die Hashtags #168 und #Minab erinnerten an die 168 Menschen, die bei einem US-Luftangriff auf eine Mädchenschule am ersten Tag des Krieges Ende Februar 2026 getötet wurden.
Aufgrund kriegsbedingter US-Einreisebeschränkungen ist die Mannschaft in Tijuana, Mexiko, stationiert und darf nur für kurze Besuche zu den Spielen einreisen, was Kritik von Trainer Amir Ghalenoei hervorruft.
In Los Angeles gab die große iranische Gemeinschaft der Mannschaft eine heimelige Unterstützung, obwohl Teile der Menge die Nationalhymne ausbuhten und es Proteste vor dem SoFi Stadium gab.
Der Iran spielte 2:2 gegen Neuseeland und 0:0 gegen Belgien; ein Sieg gegen Ägypten am Samstag in Seattle könnte sie erstmals ins Achtelfinale bringen.
Eine handschriftliche Botschaft des Stolzes und des Friedens
Nach einem torlosen Unentschieden gegen Belgien im SoFi Stadium hinterließ die iranische Nationalmannschaft eine Notiz auf der Tafel der Umkleidekabine, in blauer Tinte und auf Englisch verfasst. „Vom alten Persien vor Tausenden von Jahren bis zum zivilisierten Iran von heute – der Geist Irans bleibt lebendig und standhaft“, hieß es in der Botschaft. Weiter hieß es: „Wir kamen mit Stolz nach Los Angeles, traten mit Ehre an und gehen mit Würde.“
„Danke, Los Angeles, für eure Gastfreundschaft. Und danke an jeden Iraner, der sein Herz, seine Stimme und seine Seele für Iran in diesen 180 Minuten gegeben hat. Möge Frieden, Respekt und Freundschaft unter allen Nationen herrschen.“
Der Schatten von Minab
In der Mitte der Notiz erschienen die Hashtags #168 und #Minab, die auf einen US-Luftangriff auf eine Grundschule für Mädchen in der südiranischen Stadt Minab verweisen. Laut UNICEF wurden 168 Menschen getötet und 95 weitere verletzt am ersten Tag des Krieges zwischen Iran und der Koalition aus USA und Israel Ende Februar. Die Spieler trugen zudem Anstecknadeln mit der Zahl 168.
Ein Team unter Einschränkungen
Der Iran ist der erste WM-Teilnehmer in der 96-jährigen Turniergeschichte, der sich im Konflikt mit dem Gastgeberland befindet. Aufgrund von US-Reisebeschränkungen ist die Mannschaft in Tijuana, Mexiko, stationiert und darf nur etwa 48 Stunden vor jedem Spiel in die Gegend von Los Angeles einreisen. Trainer Amir Ghalenoei sagte, seine Spieler seien „unter den denkbar schlechtesten Bedingungen“ angereist und müssten unmittelbar nach den Spielen abreisen, ohne die übliche Erholungsphase nach dem Spiel.
„Wir wissen nicht, warum sie uns zurück nach Mexiko schicken. Ich finde das sehr seltsam. Wir sollten über Nacht bleiben und zu Mittag essen. Niemand hat es erklärt.“
Diaspora und Dissens
Los Angeles beherbergt die größte iranische Diaspora der Welt, die auch als Tehrangeles bezeichnet wird. Während viele Fans leidenschaftliche Unterstützung zeigten, gab es während der Nationalhymne Pfiffe und Proteste vor dem Stadion. Torhüter Alireza Beiranvand wurde für jede Parade gefeiert, als ob die WM selbst auf dem Spiel stünde. Die Mannschaft feierte das Ergebnis auf allen vier Seiten des Stadions.
Weg in die K.o.-Runde
Der Iran eröffnete das Turnier mit einem 2:2-Unentschieden gegen Neuseeland und hat nun zwei Punkte aus zwei Spielen. Ihr letztes Gruppenspiel gegen Ägypten ist für Samstag in Seattle angesetzt. Mit einem Sieg könnten sie erstmals ins Achtelfinale einziehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesIran Team Leaves Locker Room Note: The 'Spirit of Iran Remains Alive and Steadfast'
- De StandaardJérémy Doku vader geworden van zoontje
- Corriere della SeraIl messaggio affisso dalla Nazionale iraniana negli spogliatoi dopo il pareggio con il Belgio: "Che pace, rispetto e amicizia possano prevalere tra tutti i popoli"
- Deutsche WelleSeleção do Irã deixa carta em vestiário após jogar nos EUA
- Amir Ghalenoei
- Trainer der iranischen Nationalmannschaft
- Alireza Beiranvand
- Torhüter der iranischen Nationalmannschaft
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