Konflikte · Teheran, Riad und Erbil
Iran plant Anschläge auf US-Diplomaten, während Trump nach den Midterms neue Schläge abwägt
Zwei iranische Beamte sagten der New York Times, amerikanische Diplomaten und Mitarbeiter seien legitime Ziele, während US-Geheimdienste vor Anschlagsplänen warnen und Trump nach den Midterms am 3. November neue Schläge gegen Iran abwägt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Zwei iranische Beamte, einer davon Mitglied der Revolutionsgarden, sagten der New York Times, Diplomaten und amerikanisches Personal stünden auf Teherans Liste möglicher Ziele; sie verwiesen auf Dutzende iranische Beamte, die von Israel und den Vereinigten Staaten getötet worden seien.
Ein freigegebenes Memorandum von Geheimdienstdirektor Jay Clayton an Außenminister Marco Rubio vom 23. Oktober besagt, Iran habe seine Anstrengungen, US-Personal ins Visier zu nehmen, erheblich verstärkt.
CNN berichtete unter Berufung auf mehrere gut informierte Quellen, die Vereinigten Staaten evakuierten einige Diplomaten und ihre Familien von Posten im Nahen Osten; die Abreisen würden als frustrierend und chaotisch beschrieben.
Das Wall Street Journal berichtete, Trump erwäge nach den Midterm-Wahlen am 3. November großangelegte Schläge, und das Pentagon habe mehrere operative Optionen ausgearbeitet.
Die Pressestelle der Marine der Revolutionsgarden erklärte, zwei Supertanker mit mehr als 4,5 Millionen Barrel Rohöl an Bord seien auf Seeminen gelaufen, als sie eine nicht genehmigte Südroute durch die Meerenge versuchten.
- 23.10.Clayton-Memorandum an Rubio warnt, Iran habe seine Anstrengungen, US-Personal ins Visier zu nehmen, erheblich verstärkt
- 24.10.Trump sagt, die Operation Epic Fury 2 könne bald starten, und er werde Iran möglicherweise erneut bombardieren
- 3.11.Midterm-Wahlen in den USA; danach berichtet das Wall Street Journal, Trump wäge großangelegte Schläge ab
Teherans Zielplanungen
Zwei iranische Beamte, einer davon Mitglied der Revolutionsgarden, sagten der New York Times, die Liste möglicher Ziele Irans umfasse nun auch amerikanische Diplomaten und Mitarbeiter. Die Beamten baten um Anonymität und bezeichneten solche Angriffe als legitim; sie argumentierten, Israel und die Vereinigten Staaten hätten Dutzende iranische Beamte und einige ihrer Angehörigen getötet. Die New York Times berichtete, Teheran sei bei der Planung solcher Operationen weit fortgeschritten. Die Beamten sagten nicht, ob Iran über die Mittel verfügt, sie auszuführen; einige von ANSA zitierte Quellen halten die Pläne weitgehend für theoretisch, weil Iran nicht die Fähigkeit besitze, tief im Inneren der Vereinigten Staaten oder Europas zuzuschlagen.
Geheimdienstwarnungen und Evakuierungen
Ein freigegebenes Memorandum von Geheimdienstdirektor Jay Clayton an Außenminister Marco Rubio vom 23. Oktober besagt, Iran habe seine Anstrengungen, US-Personal ins Visier zu nehmen, erheblich verstärkt; tödliche Pläne seien im Nahen Osten und in anderen Ländern bereits weit gediehen. CNN berichtete unter Berufung auf mehrere gut informierte Quellen, Washington beeile sich, einige Diplomaten und ihre Familien von Posten in der Region zu evakuieren. Beamte beschrieben die Abreisen als frustrierend und chaotisch, da viele Mitarbeiter erst kürzlich zurückgekehrt seien, nachdem sie auf dem Höhepunkt des Krieges mit Iran abgezogen worden waren. Die New York Times berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, Bedrohungen gegen US-Beamte, darunter Botschafter, seien in den vergangenen Wochen bewertet worden, und Iran habe mögliche Ziele in Europa ausgemacht. Ein US-Beamter sagte der Zeitung, es gebe Hinweise auf iranische Agenten in den Vereinigten Staaten, die nicht einfach iranische Staatsbürger seien.
Trump und die Aussicht auf neue Schläge
Donald Trump sagte, die Operation Epic Fury 2 – der Name der US-Operation gegen Iran im Februar 2026 – könne bald starten. Vor Reportern auf dem Weg nach Georgia sagte er, es gebe eine Chance, dass er Iran erneut bombardiere, aber auch eine Chance auf einen guten Deal; er bezweifle, dass iranische Beamte die US-Forderungen akzeptieren würden. Die Führung Irans bezeichnete er als sehr schlecht und sagte, ihre Regierung habe 75.000 Demonstranten getötet. Das Wall Street Journal berichtete, Trump erwäge nach den Midterm-Wahlen am 3. November eine Wiederaufnahme großangelegter Schläge, und das Pentagon habe bereits mehrere operative Optionen ausgearbeitet, während die USA ihre Militärpräsenz in der Region verstärkten.
Hormus, Riad und Nordirak
Abbas Araghchi, Irans Außenminister, sagte, nichts werde zum Zustand vor den beiden jüngsten Kriegen zurückkehren, insbesondere nicht in der Straße von Hormus, wo die Schifffahrtsrouten nicht mehr dieselben sein würden. Er fügte hinzu, Iran habe Vermittlern mitgeteilt, der Krieg müsse an allen Fronten enden, sonst bleibe Frieden unerreichbar. Die Pressestelle der Marine der Revolutionsgarden erklärte, zwei Supertanker, die in den frühen Morgenstunden eine nicht genehmigte Südroute versucht hätten, seien auf Seeminen gelaufen; Explosionen und Brände hätten ihre Maschinenräume außer Gefecht gesetzt. Die Schiffe hätten mehr als 4,5 Millionen Barrel Rohöl geladen. Laut Fars griff Iran zudem mit Drohnen kurdische Stellungen in Erbil im Nordirak an.
Flughafen Riad unter Huthi-Bedrohung
In Riad waren mehrere Explosionen zu hören, während Saudi-Arabien den Flughafen König Khalid nach einer zweiwöchigen Schließung wegen Huthi-Angriffen wieder öffnen wollte. Der Flughafen kündigte die Wiederaufnahme des Flugbetriebs an, und Flight Radar zeigte ein Flugzeug, das in den frühen Morgenstunden abhob. Saudi-Arabien, das eine Militärkoalition gegen die vom Iran unterstützten Huthis anführt, war in den vergangenen Wochen einer Reihe von Angriffen ausgesetzt, nachdem eine jahrelange Waffenruhe zwischen den Huthis und der Regierung Jemens zusammengebrochen war. Ein Angriff auf den Flughafen Anfang Oktober tötete 13 Menschen und verletzte mehr als 300 – der tödlichste im Königreich seit über einem Jahrzehnt. Der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Saree, warnte Fluggesellschaften und Reisende, den Flughafen zu meiden, den er als unsicher und als militärisches Ziel bezeichnete.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Fatto QuotidianoIran plant Angriffe auf US-Beamte: der Bericht der New York TimesIran pianifica attacchi contro funzionari Usa: il report del New York Times | Il Fatto Quotidiano.it · Original auf Italienisch
- AdnkronosIran, Teheran bereit, US-Personal anzugreifen: betrachtet es als „legitim“Iran, Teheran pronta a colpire personale Usa: lo considera "legittimo" · Original auf Italienisch
- ANSA.itIranische Beamte gegenüber der NYT: „Legitim, amerikanische Diplomaten anzugreifen“Funzionari iraniani al Nyt: 'Lecito colpire diplomatici americani' - Notizie · Original auf Italienisch
- Il MessaggeroIran, die Pasdaran gegenüber der NYT: „Legitim, amerikanische Diplomaten anzugreifen“. Saudi-Arabien: Explosionen in RiadIran, i pasdaran al Nyt: "Lecito colpire diplomatici americani". Arabia Saudita: esplosioni a Riad · Original auf Italienisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der neue Schläge gegen Iran abwägt und von der Operation Epic Fury 2 sprach
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der das freigegebene Memorandum zu iranischen Bedrohungen erhielt
- Jay Clayton
- Geheimdienstdirektor, der das Memorandum unterzeichnete, das vor iranischen Plänen warnt
- Abbas Araghchi
- Irans Außenminister, der sagte, die Straße von Hormus werde nicht in den Zustand vor dem Krieg zurückkehren
- Yahya Saree
- Militärischer Sprecher der Huthis, der Fluggesellschaften warnte, den Flughafen König Khalid in Riad zu meiden
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen