Eine diplomatische Quelle sagte AFP, dass alle US-Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien und ihre Familien zum Verlassen des Landes aufgefordert wurden; auch Familien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Katar und Bahrain wurden zur Ausreise aufgefordert.
Seit Anfang Oktober treffen Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi Saudi-Arabien fast täglich; bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad am 10. Oktober wurden 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.
Laut der Sicherheitswarnung der US-Mission vom 21. Oktober 2026 ist der Betrieb am König-Khalid-Flughafen in Riad weiterhin ausgesetzt, während Dschidda und Dammam mit Verspätungen und Annullierungen arbeiten.
Die US-Botschaft in Riad hat nach Angaben einer diplomatischen Quelle, die AFP am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, zitierte, alle amerikanischen Botschaftsmitarbeiter und ihre Familien zum Verlassen Saudi-Arabiens aufgefordert. Auch die Angehörigen der Mitarbeiter der US-Vertretungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Katar und Bahrain wurden zur Ausreise aufgefordert. Reuters hatte zuvor unter Berufung auf drei Regierungsvertreter der USA berichtet, dass Vorbereitungen liefen; zwei von ihnen nannten die Furcht vor einer Wiederaufnahme der Kämpfe, insbesondere mit den Huthi im Jemen, als Grund. Zwei Vertreter sagten zu Reuters, der Schritt könne sich auf alle Mitarbeiter im Königreich und ihre Familien erstrecken, doch war unklar, welche weiteren Vertretungen betroffen sein würden. Eine öffentliche Bestätigung des Außenministeriums lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor.
Saudi-Arabien ist seit Anfang Oktober fast täglich Raketen- und Drohnenangriffen der pro-iranischen Huthi-Bewegung im Jemen ausgesetzt. Am 10. Oktober wurden bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen in Riad 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt. Die Sicherheitswarnung der US-Mission beschreibt Angriffe auf zivile Flughäfen und andere kritische Infrastruktur, die zivile Opfer und erhebliche Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs verursacht haben. Der Betrieb am König-Khalid-Flughafen in Riad ist weiterhin ausgesetzt, während der König-Abdulaziz-Flughafen in Dschidda und der König-Fahd-Flughafen in Dammam mit Verspätungen und Annullierungen arbeiten.
Bereits Anfang Oktober verpflichtete Washington US-Regierungsbedienstete in Saudi-Arabien, vor der Nutzung eines Flughafens im Königreich eine Sondergenehmigung einzuholen. In der Sicherheitswarnung vom 21. Oktober 2026 heißt es:
„US-Regierungsbedienstete, die in Saudi-Arabien arbeiten, benötigen eine Sondergenehmigung des Missionsleiters, um einen Flughafen in Saudi-Arabien zu nutzen.“
Dieselbe Warnung nennt mögliche Angriffe auf Flughäfen, Luftraumschließungen und Flugausfälle. Die US-Botschaft in Riad gab am Mittwoch zudem eine weitere Sicherheitswarnung wegen möglicher Huthi-Angriffe heraus. Die US-Reisehinweise für Saudi-Arabien warnen bereits vor herabfallenden Trümmern abgefangener Raketen und Drohnen.
Nach den Regeln des Außenministeriums ist ein angeordneter Abzug für die betroffenen Mitarbeiter und Familienangehörigen verpflichtend, bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Botschaft geschlossen wird. Die Vorbereitungen allein belegen nicht, dass Washington sich für einen neuen Militärschlag entschieden hat. Die Vertreter, die mit Reuters sprachen, verwiesen auf die Gefahr weiterer Kämpfe; offen blieb, ob die Vereinigten Staaten selbst beteiligt wären oder ein israelischer Angriff eine Rolle spielen könnte. Die AFP-Quelle sagte zudem, dass US-Verbündete in der Region auf dem Höhepunkt der amerikanisch-iranischen Feindseligkeiten mehrfach von iranischem Feuer getroffen worden seien.
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Die US-Botschaft in Riad hat alle amerikanischen Botschaftsmitarbeiter und ihre Familien zum Verlassen Saudi-Arabiens aufgefordert, wie eine diplomatische Quelle am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Der Anordnung gehen fast tägliche Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi auf das Königreich voraus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, Berliner Zeitung, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht .