Fußball · Tijuana, Los Angeles und Seattle

Iran reicht FIFA-Beschwerde ein: USA erzwingt Anreise am Spieltag - Behandlung als 'dunkler Fleck' der WM-Geschichte

Der iranische Fußballverband hat eine formelle Beschwerde bei der FIFA eingereicht und wirft den Organisatoren vor, dem Team gleiche Bedingungen zu verweigern, indem die Einreise in die Vereinigten Staaten auf nur 24 Stunden vor jedem Gruppenspiel beschränkt wird und die sofortige Abreise nach dem Schlusspfiff verlangt wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, stern.de, France 24 und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tijuana, Los Angeles, Seattle · Mexiko, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Irans Verband kündigt formelle FIFA-Beschwerde an und bezeichnet Behandlung als dunklen Fleck der WM-Geschichte
  2. 21.06.Iran trifft in Los Angeles auf Belgien (Anstoß 12:00 Uhr Pazifikzeit); Antrag auf Anreise zwei Tage vorher abgelehnt
  3. 26.06.Iran schließt Gruppenphase gegen Ägypten in Seattle ab; Giuliani deutet mögliche Flexibilität an

Die Beschwerde

Der iranische Fußballverband (FFIRI) bestätigte am Donnerstag, den 19. Juni, dass er einen offiziellen Protest bei der FIFA gegen die Reisebeschränkungen für Team Melli während der WM 2026 einlegen wird. Das Team hat sein geplantes Camp in Tucson, Arizona, nach dem Ausbruch des Krieges zwischen den USA und dem Iran Ende Februar verlassen und ist nun in Tijuana, Mexiko, stationiert.

„Das wird einen dunklen Fleck auf der jüngeren Geschichte der WM hinterlassen. Regeln müssen eingehalten werden.“

Hedayat Mombeini, Generalsekretär des iranischen Fußballverbands

Verbandsgeneralsekretär Hedayat Mombeini sagte am Freitag in Tijuana zu Journalisten, dass diejenigen, die FIFA-Regeln nicht anwenden könnten, keine Turniere ausrichten sollten und die FIFA sie nicht als Gastgeber auswählen solle. Der Verband erklärte, die Beschränkungen stünden im Widerspruch zu dem Grundsatz, allen teilnehmenden Mannschaften gleiche Bedingungen zu bieten, und könnten die technische Vorbereitung negativ beeinflussen.

Was die Beschränkungen verlangen

Nach dem von den US-Behörden durchgesetzten Reiseprotokoll darf Irans Mannschaft nur am Spieltag minus eins, also am Tag vor jeder Begegnung, in die Vereinigten Staaten einreisen und muss das US-Gebiet noch am selben Tag nach Spielende verlassen. Für das Eröffnungsspiel gegen Neuseeland am Montag, ein 2:2-Unentschieden im SoFi Stadium, unternahm die Mannschaft den 204 Kilometer langen Charterflug von Tijuana nach Los Angeles am Spieltag minus eins und musste unmittelbar nach dem Spiel, das gegen 20:00 Uhr pazifischer Zeit endete, nach Mexiko zurückkehren.

„Alles ist wie eine Katastrophe für uns.“

Mehdi Taremi, Kapitän

Kapitän Mehdi Taremi sagte, die angeblich kurze Reise habe inklusive Sicherheits- und Einwanderungskontrollen fünf Stunden gedauert. Der Iran hatte um Erlaubnis gebeten, zwei Tage vor dem Neuseeland-Spiel anzureisen und die Rückkehr um einen Tag zu verschieben; beide Anträge wurden abgelehnt. Vor dem Sonntagsspiel gegen Belgien in Los Angeles mit Anstoß um 12:00 Uhr pazifischer Zeit wurde auch ein erneuter Antrag auf Anreise zwei Tage vorher abgelehnt.

Irans Position

Trainer Amir Ghalenoei bezeichnete den Iran als das am meisten unterdrückte Team der gesamten WM und verwies auf das Fehlen des Verbandspräsidenten, der Medienvertreter und zahlreicher Betreuer. Der Verband bestand darauf, dass der Plan seines Trainerstabs eine Ankunft zwei Tage vor jedem Spiel vorsah, um eine optimale technische und körperliche Verfassung zu erreichen, gefolgt von einer Rückkehr am Tag nach der Begegnung.

„All diese Einschränkungen für uns wirken sich negativ auf die körperlichen und mentalen Dinge unserer Spieler aus.“

Hedayat Mombeini, Generalsekretär des iranischen Fußballverbands

Mombeini fügte hinzu, dass der Iran die einzige Mannschaft bei der WM sei, die nur 24 Stunden in den Gastgeberstädten präsent sei. Das Problem geht über die Reiseplanung hinaus: Je nach Quelle wurden zwischen 11 und 15 Mitarbeitern US-Visa verweigert, und Stürmer Mehdi Torabi musste nach dem ersten Spiel das US-Konsulat in Tijuana aufsuchen, um ein neues Visum zu erhalten.

Die Reaktion der USA

Andrew Giuliani, Exekutivdirektor der FIFA-Taskforce des Weißen Hauses, erklärte gegenüber CBS News, der Iran sei rechtzeitig im Voraus informiert worden, dass er nur am Tag vor jedem Spiel in die USA einreisen dürfe und gebeten werde, am Abend des Spiels auszureisen. Er betonte, dieses Verfahren sei vor Wochen mit dem iranischen Team und der FIFA vereinbart und monatelang diskutiert worden.

„Alles entwickelt sich ständig weiter, es kann darüber gesprochen werden, und natürlich wollen wir ein faires Spielfeld garantieren.“

Andrew Giuliani, Exekutivdirektor

Auf einer Pressekonferenz in Seattle am Freitag schloss Giuliani Anpassungen für Irans drittes Gruppenspiel gegen Ägypten am 26. Juni in Seattle nicht aus. Er betonte, die Regelung sei seit geraumer Zeit in Kraft und die USA wünschten einen fairen Wettbewerb auf dem Platz.

FIFA-Regeln und Turnierkontext

Die FIFA-WM-2026-Regularien, Artikel 18.3, besagen, dass Mannschaften einen Tag vor dem Spieltag vom Basisquartier zum Spielort reisen und in Ausnahmefällen am Spieltag minus zwei, und nach dem Spiel am Spieltag oder Spieltag plus eins zurückkehren. Mehrere Quellen merken an, dass Irans Zeitplan bei Kurzstreckenreisen in diesem Turnier nicht ungewöhnlich ist und viele Mannschaften bereits am Tag vor ihren Spielen in den Gastgeberstädten eingetroffen sind.

Das Turnier 2026 ist das erste in der Fußballgeschichte, bei dem ein Gastgeberland mit einer teilnehmenden Mannschaft im Krieg steht. Die USA und Israel starteten am 28. Februar 2026 gemeinsame Militärschläge, die iranische Vergeltungsmaßnahmen auslösten. Ein Interimsabkommen zur Beendigung des Krieges wurde unterzeichnet, aber die Reisebeschränkungen für Irans Team wurden nicht aufgehoben. Alle drei Gruppenspiele des Iran finden in den USA statt, und sollten sie in die K.o.-Runde einziehen, spielen sie in den USA oder Kanada, ohne Spiele in Mexiko.

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Quellen und Kontext

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