
Irans Außenminister sagt, US-Hubschrauber könnte in 'Kreuzfeuer' geraten sein, fordert Abzug ausländischer Streitkräfte
Außenminister Abbas Araghchi vermied ein Eingeständnis eines gezielten Angriffs auf einen US-Apache-Hubschrauber in der Nähe der Straße von Hormus und deutete an, es könnte sich um einen Unfall oder 'Kreuzfeuer' handeln, während er warnte, dass Iran 'andere Sprachen' spricht, die über Diplomatie hinausgehen.
Der Vorfall
Ein US-AH-64-Apache-Hubschrauber stürzte vor der Küste Omans nahe der Straße von Hormus ab. Zwei US-Beamte teilten CNN mit, der Hubschrauber sei von einer iranischen Drohne getroffen worden, wobei eine Quelle eine Shahed-Drohne nannte. Beide Besatzungsmitglieder wurden von einem unbemannten Schiff gerettet, gab das US-Militär am Dienstag bekannt. Ein Beamter sagte, es sei unklar, ob die Drohne den Apache absichtlich angriff oder der Abschuss versehentlich war.
Trumps Anschuldigung
Präsident Donald Trump beschuldigte Iran direkt, den Hubschrauber abgeschossen zu haben, und erklärte, dass „die Vereinigten Staaten notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren müssen“, so griechische Berichte. Seine Aussage signalisierte eine mögliche US-Reaktion und ließ die Spannungen in den Stunden nach dem Vorfall stark ansteigen.
Araghchis Reaktion
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi reagierte auf X, ohne den Apache explizit zu erwähnen. Er schrieb, dass ausländische Streitkräfte, die in der Nähe des iranischen Hoheitsgebiets operieren, ständig Risiken durch eigene menschliche Fehler, einfache Unfälle oder die Möglichkeit ausgesetzt seien, sich „mitten im Kreuzfeuer“ wiederzufinden. Er fügte hinzu: „Um das Risiko zu verringern, ist die beste Lösung ihr Abzug.“
Ausländische Streitkräfte, die in der Nähe unseres Hoheitsgebiets operieren, sind ständig Risiken durch eigene menschliche Fehler, einfache Unfälle oder die Möglichkeit ausgesetzt, sich mitten im Kreuzfeuer wiederzufinden. Um das Risiko zu verringern, ist die beste Lösung ihr Abzug.
Status der Straße von Hormus
Araghchi stellte auch den rechtlichen Status der Wasserstraße in Frage und erklärte, die Straße von Hormus stelle „keine internationalen Gewässer“ dar, sondern werde zwischen Iran und Oman geteilt, „tausende Meilen von den amerikanischen Küsten entfernt“. Er sagte, die iranischen Streitkräfte seien ständig in Alarmbereitschaft für jede Verletzung des iranischen Luftraums, Hoheitsgebiets oder der Gewässer.
Die Straße von Hormus stellt keine internationalen Gewässer dar, sondern wird zwischen Iran und Oman geteilt, tausende Meilen von den amerikanischen Küsten entfernt. Die Seegrenzen sind absolut klar.
Diplomatische Warnung
Araghchi schloss mit einer doppelten Botschaft: Iran bevorzuge Diplomatie, sei aber bereit, bei Bedarf mit Gewalt zu reagieren. „Wir bevorzugen die Sprache der Diplomatie, aber wir sprechen auch andere Sprachen“, schrieb er, eine Formulierung, die von allen vier griechischen Medien, die über den Austausch berichteten, übernommen wurde. Der Außenminister forderte ausländische Streitkräfte auf, „so schnell wie möglich aus einer Region abzuziehen, die einer feindseligen Präsenz niemals gastfreundlich sein wird.“
Iran bevorzugt die Sprache der Diplomatie. Doch wie unsere tapferen Krieger der Welt gezeigt haben, verstehen wir es auch, andere Sprachen zu sprechen.
- US-Apache-Hubschrauber vor der Küste Omans nahe der Straße von Hormus abgeschossen; Besatzung von unbemanntem Schiff gerettet.
- CNN berichtet unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass eine iranische Shahed-Drohne den Hubschrauber getroffen habe.
- Präsident Trump beschuldigt Iran, den Hubschrauber abgeschossen zu haben, und sagt, die USA müssten reagieren.
- Irans Außenminister Abbas Araghchi postet auf X, deutet an, der Vorfall könne ein Unfall oder Kreuzfeuer sein, und fordert den Abzug ausländischer Streitkräfte.


