Diplomatie · Maschhad, Kfar Tebnit und Washington
Trump sagt, Friedensabkommen mit Iran wird am Sonntag unterzeichnet, während israelische Angriffe im Libanon andauern
Donald Trump und ein pakistanischer Vermittler sagten, ein US-iranisches Abkommen zur Beendigung des Nahostkrieges werde am Sonntag unterzeichnet, obwohl Teheran das Datum nicht bestätigt hat und iranische Medien über erhebliche Unterschiede zwischen den Versionen der beiden Seiten berichten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, BFMTV und Le Parisien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trump und ein pakistanischer Vermittler sagen, ein US-iranischer Friedensvertrag werde am 14. Juni unterzeichnet, obwohl Teheran dieses Datum nicht bestätigt hat.
Trump sagt, der Iran wolle keine Atomwaffen mehr, und US-B-2-Bomber werden angereichertes Uran aus iranischen Bergen bergen, sobald die Ruhe wiederhergestellt ist.
Dutzende Iraner, darunter viele Frauen, demonstrierten gegen Außenminister Abbas Araghchi und forderten wegen des drohenden Abkommens seinen Rücktritt.
Israel griff am Samstag 70 Ziele im Süden und Osten des Libanon an, was den Abzug der libanesischen Armee aus einem Stützpunkt in Kfar Tebnit zur Folge hatte.
- 13.06.Die libanesische Armee zieht sich nach dem Vorrücken israelischer Truppen aus dem Stützpunkt Kfar Tebnit zurück.
- 13.06.Trump und ein pakistanischer Vermittler kündigen die für Sonntag erwartete Unterzeichnung des Friedensabkommens an.
- 14.06.Vorgeschlagenes Datum für die Unterzeichnung des US-iranischen Friedensabkommens, von Teheran nicht bestätigt.
Das angekündigte Abkommen
Donald Trump und der pakistanische Vermittler erklärten am Samstag, dass ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran voraussichtlich am Sonntag unterzeichnet werde. Teheran hat dieses Datum nicht bestätigt; das iranische Außenministerium erklärte, eine Einigung könne „in den kommenden Tagen“ erzielt werden, aber nicht unbedingt am Sonntag. Iranische Medien berichten über erhebliche Unterschiede zwischen ihrer Version des Abkommens und der Washingtons. Das Abkommen könnte das libanesische Dossier umfassen.
Nukleare Dimension
Trump schrieb auf Truth Social, dass die Iraner „keine Atomwaffen mehr wollen“. Er fügte hinzu, dass die USA, sobald die Ruhe wiederhergestellt sei, das angereicherte Uran aus Iran bergen würden. „Wenn die Zeit gekommen ist, wenn alles ruhig ist, werden wir den nuklearen Staub abholen, tief vergraben“ in den Bergen „dank unserer großartigen B-2-Bomber und ihrer brillanten Piloten, und wir werden ihn verdünnen und zerstören, sei es im Iran oder in den Vereinigten Staaten“, schrieb Trump.
Proteste im Iran
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars, die von der Agence France-Presse übermittelt wurde, skandierten Demonstranten feindselige Parolen gegen Außenminister Abbas Araghchi in der heiligen Stadt Maschhad im Nordosten Irans. Dutzende Menschen, darunter viele Frauen, versammelten sich vor einem Gebäude des Außenministeriums und forderten den Rücktritt des Diplomaten. „Tod dem unehrenhaften Araghchi, dem Eindringling“, riefen Frauen in schwarzen Tschadoren, die iranische Flaggen sowie rote und schwarze Fahnen schwenkten. Araghchi war am Freitag im iranischen Fernsehen aufgetreten, um über ein mögliches Abkommen mit den USA zu sprechen.
Lage vor Ort
Israelische Angriffe trafen am Samstag weiterhin den Libanon und beschossen 70 Ziele. Die israelische Armee gab Evakuierungsbefehle für rund zwanzig Ortschaften heraus, darunter die Stadt Nabatijeh im Süden und umliegende Dörfer. Die libanesische Armee zog ihre Truppen aus einem Stützpunkt im südlichen Dorf Kfar Tebnit zurück, nachdem israelische Truppen in ein benachbartes Gebiet vorgerückt waren, teilte ein Militärvertreter der Associated Press mit.
Wirtschaftliche Sorgen
Goodyear-CEO Mark Stewart äußerte sich besorgt über die Lage im Nahen Osten und die von Trump verhängten Zölle. Er sprach am Rande der 24 Stunden von Le Mans. Das Unternehmen habe aufgrund der weltweit verhängten Zölle sowie der Ölpreise für Synthesekautschuk und seine Derivate erhebliche Gegenwinde erfahren, die Hunderte Millionen Dollar kosteten. Goodyear hatte vor einigen Monaten zwei Werke in Deutschland geschlossen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceDIRECT. Guerre au Moyen-Orient : la signature d'un accord entre Washington et Téhéran attendue aujourd'hui, selon Trump
- BFMTVEN DIRECT. Guerre en Iran et au Moyen-Orient: Donald Trump affirme qu'un accord de paix sera signé ce dimanche
- Ouest FranceGuerre au Moyen-Orient : manifestations contre l'accord en Iran, retrait militaire libanais... Les dernières infos
- Le ParisienMoyen-Orient : Trump dit que les États-Unis iront " le moment venu " récupérer l'uranium enrichi en Iran
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, kündigte die erwartete Unterzeichnung des Friedensabkommens und den Plan zur Rückgewinnung von Kernmaterial an.
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister, sah sich Protesten gegenüber, die wegen des drohenden US-iranischen Abkommens seinen Rücktritt forderten.
- Mark Stewart
- CEO von Goodyear, äußerte Besorgnis über die Instabilität im Nahen Osten und Zölle, die das Unternehmen beeinträchtigen.
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