Wirtschaft · Mailand

Intesa Sanpaolo hebt Gewinnprognose für 2026 an – Neunmonatsgewinn steigt um 8,1 % auf 8,2 Milliarden Euro

Intesa Sanpaolo hat für die ersten neun Monate des Jahres 2026 einen Nettogewinn von 8,2 Milliarden Euro ausgewiesen und erwartet für das Gesamtjahr nun deutlich mehr als 10 Milliarden Euro. Zudem hat die Bank das Umtauschverhältnis ihres Angebots für Monte dei Paschi di Siena angehoben, nachdem sie sich für die Zahlung einer Zwischendividende entschieden hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, Bloomberg Business und La Repubblica.it. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mailand · Italien
Wie es dazu kam
  1. 23.11.Ex-Dividende-Tag für die Zwischendividende von 0,22 Euro
  2. 25.11.Auszahlungstag der Zwischendividende
  3. Woche ab 23. November 2026Geplanter Start des Intesa-Angebots für MPS

Neunmonatsergebnis übertrifft die Erwartungen

Intesa Sanpaolo hat für die ersten neun Monate des Jahres 2026 einen Nettogewinn von 8,2 Milliarden Euro erzielt, 8,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Allein im dritten Quartal kamen 2,65 Milliarden Euro zusammen, ein Plus von 11,5 % und mehr als die 2,5 Milliarden Euro, die der Marktkonsens erwartet hatte. Die operativen Erträge stiegen um 5 % auf 21,5 Milliarden Euro, davon 11,4 Milliarden Euro Zinsüberschuss (plus 2,3 %) und 7,7 Milliarden Euro Provisionsüberschuss (plus 5,2 %). Die operativen Kosten sanken um 1,3 % auf 7,9 Milliarden Euro, wodurch die Cost-Income-Ratio auf 36,7 % fiel.

Nettogewinn Q3 2026 im Vergleich zum MarktkonsensMrd. €
Marktkonsens
2.5 Mrd. €
Q3 2026 tatsächlich
2.65 Mrd. €

Daten aus dem Artikeltext

Kapital und Prognose

Die Cet1-Quote der Gruppe liegt bei 13,1 %, nach Abzug der über die neun Monate aufgebauten Ausschüttungen von 7,8 Milliarden Euro, davon 6,1 Milliarden Euro Dividenden. Rechnet man die Verrechnung latenter Steueransprüche hinzu, läge die Quote bei 13,8 %. Auf Basis dieser Zahlen hat Intesa die Prognose für das gesamte Jahr 2026 angehoben: Der Nettogewinn soll nun deutlich über 10 Milliarden Euro liegen, nach zuvor „über 10 Milliarden“. Für 2026 wird zudem eine Ausschüttungsquote von 95 % angestrebt, davon 75 % als Bardividende und 20 % über Aktienrückkäufe.

Zwischendividende und Zahlungstermine

Der Verwaltungsrat hat eine Zwischendividende von 0,22 Euro je Aktie genehmigt, insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro. Die Aktien werden ab dem 23. November ex Dividende gehandelt, die Auszahlung ist für den 25. November vorgesehen. Gemessen am aktuellen Aktienkurs entspricht die Zahlung einer Rendite von 3,7 %. Der Zeitplan fällt mit dem Start des Übernahmeangebots für Monte dei Paschi zusammen.

Übernahmeangebot für Monte dei Paschi

Die Ergebnisse fallen mitten in den Kampf um die Kontrolle über Monte dei Paschi di Siena (MPS). Intesa hat sein Umtauschangebot auf 1,664 Intesa-Aktien je MPS-Aktie erhöht, nach anfänglich 1,6, damit die Zwischendividende den Wert des Angebots nicht schmälert. Die Barkomponente beträgt 1,25 Euro je MPS-Aktie und wurde vor einem Monat von ursprünglich einem Euro angehoben. Bloomberg beziffert das Angebot auf 33 Milliarden Euro oder 37 Milliarden Dollar und berichtet, CEO Carlo Messina wolle die MPS-Aktionäre über das Angebot entscheiden lassen. Ende Oktober hat eine außerordentliche Hauptversammlung der MPS-Aktionäre einen Abwehrplan von Luigi Lovaglio abgelehnt; das Angebot soll in der Woche ab dem 23. November starten.

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