Wahlen · Athen
Famellos fordert SYRIZA-Rebellen auf, „Spielchen“ zu beenden – Polakis verlässt Parteitag
Parteipräsident Sokratis Famellos warnte abweichende Mitglieder, die Abstimmung des Zentralkomitees zur Unterstützung von Alexis Tsipras' linksgerichteter Koalition zu respektieren, während Pavlos Polakis die Sitzung des Politischen Sekretariats verließ und eine neue Führungsabstimmung forderte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, H Kαθημερινή, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der SYRIZA-Präsident forderte Dissidenten auf, die Entscheidung des Zentralkomitees vom 6. Juni zur Unterstützung von Tsipras' ELAS nicht länger anzufechten, und bezeichnete ihre wiederholten Sitzungsanträge als „beispiellose Spielchen“.
Pavlos Polakis verließ die Sitzung des Politischen Sekretariats vorzeitig, erklärte die Parteistrategie für eine „Sackgasse“ und drängte auf eine sofortige neue Sitzung des Zentralkomitees, um den Kurs zu ändern.
Famellos gab einen Zeitplan bekannt: Treffen mit Wirtschaftsverbänden ab Juli, Aktivierung im August, Teilnahme an der Internationalen Messe Thessaloniki und eine Sitzung des Zentralkomitees im September.
Nikos Pappas unterstützte Polakis' Forderung nach einem Fahrplan, während Rena Dourou und Thanasis Theocharopoulos differenzierte Positionen vertraten und kritische Unterstützung für ELAS sowie Einigkeit nach den Wahlen befürworteten.

- Juli 2026SYRIZA beginnt Treffen mit Kammern und Wirtschaftsverbänden
- August 2026Partei aktiviert und bereitet sich auf die Internationale Messe Thessaloniki vor
- September 2026Neue Sitzung des Zentralkomitees nach der Messe geplant
Interne Kluft vertieft sich
Sokratis Famellos, Präsident von SYRIZA, stellte den parteiinternen Dissidenten während der Sitzung des Politischen Sekretariats am Donnerstag ein Ultimatum und forderte die Mitglieder auf, die Entscheidung des Zentralkomitees vom 6. Juni zur Unterstützung von Alexis Tsipras' Hellenischer Linkskoalition (ELAS) zu respektieren. Die Spannungen kochten über, als Pavlos Polakis die Sitzung vor ihrem Abschluss verließ und der Führung vorwarf, eine „Sackgassenstrategie“ zu verfolgen, und auf eine sofortige erneute Einberufung des Zentralkomitees bestand. Der ebenfalls abweichende Nikos Pappas schloss sich der Kritik an, bezeichnete den Kurs der Partei als orientierungslos und warnte, dass die aktuellen Umfragewerte einen anderen Ansatz erforderten. Rena Dourou, eine weitere interne Kritikerin, argumentierte, dass getrennte Wahlzettel nicht unbedingt konfrontativ sein müssten, rief die Partei aber dazu auf, sich mit den verbliebenen Kräften neu aufzustellen und nach maximalen progressiven Allianzen zu suchen.
Famellos' Aufruf zur Disziplin
Der Parteipräsident bezeichnete die Abstimmung vom 6. Juni, die mit rund 75 % Zustimmung angenommen wurde, als „historische, klare und mutige Entscheidung“, die ohne endlose Nachverhandlungen umgesetzt werden müsse. Er wies wiederholte Forderungen nach neuen Sitzungen als „beispiellose Spielchen“ zurück, die den demokratischen Willen der Parteimitglieder verletzten.
„Es ist unvorstellbar, dass wir demokratisch etwas beschließen und dann, ab dem ersten Tag, einige unserer Führungskräfte so tun, als hätten sie es nicht verstanden, oder ihre Minderheitenmeinungen als die Entscheidung präsentieren.“
Die politische Agenda
Abgesehen vom internen Streit skizzierte Famellos die unmittelbaren Prioritäten der Partei, darunter Rechtsstaatlichkeitsfragen, Verfassungsrevision, ein neues Kommunalverwaltungsgesetz und die Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise, Arbeitsplätze und Wohnungsbau. Er kündigte an, dass SYRIZA ab Juli Treffen mit Wirtschaftskammern und -institutionen abhalten, ab August seine Vorbereitungen aktivieren und an der Internationalen Messe Thessaloniki (DETH) mit einem aktualisierten Wirtschaftsprogramm teilnehmen werde. Eine neue Sitzung des Zentralkomitees sei für September nach der Messe geplant. Er wies auch darauf hin, dass SYRIZA den progressiven Dialog fördere, und verwies auf die kürzliche „Kosmos“-Konferenz.
Unterschiedliche Ansichten zu ELAS
Polakis stellte nach Verlassen der Sitzung öffentlich in Frage, ob Famellos offiziell mit Tsipras bestätigt habe, dass ELAS zur Zusammenarbeit bereit sei, und sagte: „Man kann keine strategische Erklärung der Hellenischen Linkskoalition haben, die besagt, dass wir nicht mit Parteien zusammenarbeiten, nicht mit Abgeordneten, sondern nur mit Einzelpersonen sprechen, und trotzdem darauf bestehen.“
„Der katastrophale Kurs der Partei muss nach der unverständlichen Entscheidung des Zentralkomitees gestoppt werden.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grΣΥΡΙΖΑ: Τελεσίγραφο Φάμελλου στους "κομμένους": Τέρμα τα σκαρφίσματα, η ΚΕ έχει ψηφίσει και έχει αποφασίσει
- H KαθημερινήΕνταση στην Π.Γ. του ΣΥΡΙΖΑ: Αποχώρησε με αιχμές ο Πολάκης, τα μηνύματα Δούρου και Θεοχαρόπουλου
- iefimerida.grΈνταση στη ΠΓ του ΣΥΡΙΖΑ μεταξύ Παππά-Πολάκη και Φάμελλου -Αποχώρησε ο Κρητικός βουλευτής, όλες οι εξελίξεις
- NewsITΠαππάς και Πολάκης κατά Φάμελλου στην ΠΓ του ΣΥΡΙΖΑ: "Αδιέξοδη στρατηγική, δεν υπάρχει οδικός χάρτης"
- Sokratis Famellos
- Präsident von SYRIZA-PS, der auf der Umsetzung der pro-ELAS-Entscheidung des Zentralkomitees bestand
- Pavlos Polakis
- SYRIZA-Abgeordneter und führender interner Kritiker, der die Sitzung des Politischen Sekretariats verließ
- Nikos Pappas
- SYRIZA-Abgeordneter und interner Gegner, der gemeinsam die Strategie der Führung anfocht
- Rena Dourou
- SYRIZA-Funktionärin, die für getrennte Wahlzettel und Einigkeit nach den Wahlen plädierte
- Alexis Tsipras
- Ehemaliger Ministerpräsident und Führer der Hellenischen Linkskoalition (ELAS), dessen Initiative den Parteiriss auslöste
- Thanasis Theocharopoulos
- SYRIZA-Funktionär, der während der Sitzung „kritische Unterstützung“ für ELAS vorschlug
- Orte
- Athen
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