StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Konflikte · Oleshky, Cherson und New York

Ukraine warnt vor Hungersnot im besetzten Oleshky und fordert UN-Evakuierungskorridor

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha kündigte an, dass Kiew die humanitäre Blockade des von Russland besetzten Oleshky vor die UN-Generalversammlung bringen werde, und warnte, dass die verbleibenden Bewohner ohne Nahrung, Gas oder Strom vom Hungertod bedroht seien.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, wnp.pl und oko.press. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Oleshky, Cherson, New York · Ukraine, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Mai 2026Letzte verzeichnete humanitäre Lebensmittellieferungen erreichen Oleshky vor der vollständigen Blockade
  2. 19.09.Ukrainischer Rat der Kirchen appelliert an UN, IKRK und Papst Leo XIV. wegen Intervention
  3. 20.09.Außenminister Andrii Sybiha kündigt Vorstoß bei der UN-Generalversammlung für Evakuierungskorridore an

Schwere humanitäre Krise in Oleshky

Die ukrainischen Behörden haben Alarm geschlagen wegen der humanitären Lage in der Frontstadt Oleshky, die sich am besetzten linken Ufer des Dnipro etwa 4 Kilometer von Cherson entfernt befindet. Nach Angaben des ukrainischen Außenministers Andrii Sybiha leiden die verbliebenen Zivilisten unter extremer Entbehrung durch eine russische Blockade. Die Stadt ist ohne Strom- und Gasversorgung geblieben, was gefangene Zivilisten dazu zwingt, nach Essensresten zu suchen und wildwachsende Pflanzen zu sammeln.

„Vor dem Krieg lebten dort etwa 24.000 Menschen; heute sind es nur noch etwa 2.000, darunter rund 50 Kinder. Es gibt keinen Strom und kein Gas. Schreckliche Berichte deuten darauf hin, dass die Menschen nach Essensresten suchen und Gras sammeln, um zu überleben.“

Andrii Sybiha, Außenminister

Es gibt Unstimmigkeiten hinsichtlich der genauen Zahl der derzeit in dem Sektor eingeschlossenen Zivilisten. Während Sybiha von rund 2.000 Einwohnern innerhalb der Stadtgrenzen sprach, deuten Zahlen des ukrainischen Parlamentarischen Beauftragten für Menschenrechte darauf hin, dass mehr als 6.000 Menschen, darunter etwa 200 Kinder, in Oleshky und seinem umliegenden Verwaltungsgebiet verbleiben. Der Allukrainische Rat der Kirchen und Religiösen Organisationen erklärte, dass die letzten Lebensmittellieferungen die Bevölkerung Ende Mai 2026 erreicht haben, sodass die Einwohner seit fast vier Monaten ohne externe Versorgung sind.

Blockade und militärische Belagerungsbedingungen

Die humanitäre Krise wird durch militärische Kontrollen und Kampfhandlungen rund um das Umfeld verschärft. Sybiha erklärte, dass russische Kräfte aktiv Hilfsmaßnahmen behindern und bewaffnete Systeme gegen Zivilisten einsetzen, die versuchen, sich in der Stadt zu bewegen.

„Russland schafft bewusst eine humanitäre Katastrophe im besetzten Teil der Region Cherson. Es blockiert den Zugang zu Lebensmitteln und Medikamenten, verhindert die Evakuierung von Zivilisten, während russische FPV-Drohnen die Menschen auf den Straßen jagen.“

Andrii Sybiha, Außenminister

Die Zufahrtsstraßen nach Oleshky sind vermint, und russische FPV-Drohnen (First-Person-View) patrouillieren kontinuierlich den Luftraum über der Stadt und vereiteln Versuche von Zivilisten zu fliehen. Hungertote sind in der Stadt aufgetreten, wobei verstorbene Personen auf öffentlichen Straßen liegen blieben, wie die deutsche Zeitung Bild berichtet. Die Regionalverwaltung der Region Cherson warnte davor, dass die russischen Behörden die Bevölkerung bewusst dem Verhungern aussetzen. Darüber hinaus erklärte das Nationale Widerstandszentrum der Ukraine, dass russische Kräfte Propaganda verbreiten, die besagt, dass ukrainische Militäraktionen die Hilfe verhindern, und damit die Schuld für die Blockade abwälzen.

Diplomatische Appelle und Evakuierungsinitiativen

Als Reaktion auf die Krise mobilisiert Kiew diplomatische Kanäle, um sicheres Geleit für Zivilisten zu gewährleisten. Sybiha kündigte Pläne an, die Situation bei der hochrangigen Sitzung der Vereinten Nationen in New York anzusprechen, um internationalen Druck auf Moskau aufzubauen. Er wird auch Gespräche mit Mirjana Spoljaric, der Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), führen, das seine Bereitschaft bestätigt hat, sich an einer organisierten Evakuierung neben anderen internationalen Hilfsorganisationen zu beteiligen.

Religiöse Führer haben einen unabhängigen Vorstoß für humanitäre Intervention unternommen. Am 19. September 2026 wandte sich der Allukrainische Rat der Kirchen und Religiösen Organisationen, der orthodoxe, katholische, protestantische, muslimische und jüdische Gemeinschaften vertritt, an die UN-Mitgliedstaaten, das IKRK, Papst Leo XIV., den Weltrat der Kirchen und die Weltweite Evangelische Allianz. Der Rat forderte internationale religiöse Führer und Menschenrechtsorganisationen auf, einzugreifen, bevor die eingeschlossenen Einwohner dem Hungertod erliegen.

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