Wirtschaft · Stockholm
H&M Q3-Betriebsgewinn steigt auf 6,04 Mrd. Kronen und übertrifft Prognosen trotz schwachem Umsatz
H&M erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Betriebsgewinn von 6,04 Mrd. schwedischen Kronen und übertraf damit die Analystenerwartungen von 5,14 Mrd. Kronen. Zollrückerstattungen und Kosteneinsparungen halfen, das bescheidene Umsatzwachstum von 1 % auszugleichen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, Le Figaro.fr, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Betriebsgewinn im dritten Geschäftsquartal erreichte 6,04 Mrd. schwedische Kronen (608,63 Mio. US-Dollar) und übertraf damit den Konsens von 5,14 Mrd. Kronen in einer LSEG-Analystenbefragung.
Die Bruttomarge weitete sich auf 54,0 % von 52,9 % im Vorjahr aus, begünstigt durch rund 1,6 Prozentpunkte einmaliger US-Zollrückerstattungen und Zollanpassungen.
Die Nettoumsätze erreichten zwischen Juni und August 2026 57,19 Mrd. Kronen (5,07 Mrd. Euro) und erholten sich damit von einem Rückgang um 3 % im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres.
Quartalsgewinn übertrifft Markterwartungen
Der schwedische Fast-Fashion-Einzelhändler H&M meldete für das dritte Geschäftsquartal (Juni bis August 2026) einen Betriebsgewinn von 6,04 Mrd. schwedischen Kronen (608,63 Mio. US-Dollar). Das Ergebnis stieg gegenüber den 4,91 Mrd. Kronen im Vorjahreszeitraum. Die operative Kennzahl übertraf die durchschnittliche Prognose von 5,14 Mrd. Kronen aus einer LSEG-Umfrage unter Finanzanalysten. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um 27,6 % auf knapp 4 Mrd. Kronen (354 Mio. Euro). Die Unternehmensführung führte den Gewinnanstieg auf strenge Kostendisziplin und operative Effizienz in seinen Einzelhandelsmarken zurück, zu denen Cos, Weekday und & Other Stories gehören.
- Q3 2025
- 4.91 Mrd. SEK
- LSEG-Konsens
- 5.14 Mrd. SEK
- Q3 2026
- 6.04 Mrd. SEK
Daten aus dem Artikeltext
Bescheidene Umsatzerholung und operative Anpassungen
Die Nettoumsätze im Dreimonatszeitraum stiegen auf 57,19 Mrd. Kronen (5,07 Mrd. Euro bzw. 4,4 Mrd. Pfund), verglichen mit 57,02 Mrd. Kronen im dritten Quartal 2025. In lokalen Währungen gemessen stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 1 %. Diese positive Entwicklung folgte auf einen Rückgang der Nettoumsätze um 3 % im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres. Der vierteljährliche Umsatzanstieg ging mit einer Reduzierung der Gesamtzahl der Filialen um 2 % im Jahresvergleich einher. Vorstandsvorsitzender Daniel Ervér erklärte, dass das Unternehmen seine Einkaufsstrategien an die Verbrauchernachfrage anpasst.
„In einer Zeit, in der Verbraucher unter hohen Lebenshaltungskosten leiden, stärken wir unser Kundenangebot schrittweise durch attraktive und inspirierende Produkte, Einkaufserlebnisse und Marken.“
Bruttomargenausweitung und Zollrückerstattungen
Der Bruttogewinn erreichte 30,87 Mrd. Kronen (2,74 Mrd. Euro), gegenüber 30,14 Mrd. Kronen im dritten Quartal 2025. Die Bruttomarge des Einzelhändlers weitete sich auf 54,0 % aus, gegenüber 52,9 % im Vergleichszeitraum. Dieser Margenanstieg wurde um rund 1,6 Prozentpunkte durch einmalige Zolleffekte und Anpassungen bei importierten Waren begünstigt, insbesondere durch Rückerstattungen von US-Zöllen, die in früheren Quartalen die Kosten erhöht hatten. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sanken um 1 % auf 24,83 Mrd. Kronen (2,20 Mrd. Euro), gegenüber 25,17 Mrd. Kronen im Vorjahr. Vertreter der Investor Relations erklärten in einer Analystenkonferenz, dass das Unternehmen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres keine weiteren positiven Zollanpassungen erwartet.
- Q3 2025
- 52.9 %
- Q3 2026
- 54 %
Daten aus dem Artikeltext
Börsenrückgang und Ausblick auf das vierte Quartal
Trotz des über den Erwartungen liegenden Betriebsgewinns fielen die Aktien von H&M an der Stockholmer Börse nach Veröffentlichung der Ergebnisse um knapp 3 %. Die Marktteilnehmer konzentrierten sich auf das bescheidene Umsatzwachstum von 1 %, das den anhaltenden Druck auf die Verbraucherausgaben widerspiegelte. Für das laufende vierte Quartal gab H&M bekannt, dass die Umsätze im September 2026 in lokalen Währungen voraussichtlich um 1 % gegenüber dem Vorjahr steigen werden. Das Management erklärte, dass es den Anteil der saisonalen Einkäufe erhöht und gleichzeitig künstliche Intelligenz nutzt, um die Bestandsverwaltung und die Lieferkettenlogistik zu optimieren.
„Initiativen in der Lieferkette, eine stärkere Unterstützung durch KI und engagierte Mitarbeiter ermöglichen es uns, die Relevanz und Präzision im gesamten Unternehmen zu erhöhen – was dazu beitragen wird, unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Sole 24 OREH&M, ricavi stabili e redditività in crescita. Ma il titolo scivola in Borsa
- Le Figaro.frH&M: hausse du bénéfice net au troisième trimestre de 27,6% sur un an, à près de 354 millions d'euros
- The IndependentH&M says more in-season buying paying off as sales edge higher
- The Wall Street JournalH&M Earnings Rise as Cost-Saving Push Pays Off
- Daniel Ervér
- Vorstandsvorsitzender von H&M
- Orte
- Stockholm
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