Sicherheit · KwaMakhutha, Durban und Johannesburg

Schießerei auf Hausparty in KwaMakhutha in Südafrika fordert 11 Tote

Drei bewaffnete Angreifer töteten 11 Menschen, darunter eine schwangere Frau, bei einem nächtlichen Angriff auf eine Hausparty in der Township KwaMakhutha südlich von Durban.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTE.ie, BBC, Diário de Notícias und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

KwaMakhutha, Durban, Johannesburg · Südafrika

Angriff auf Hausparty in KwaMakhutha

Kurz vor 23:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr GMT) am Dienstag, den 22. September 2026, stürmten bewaffnete Angreifer ein Wohnhaus in der Township KwaMakhutha, etwa 30 Kilometer südlich von Durban an der Ostküste der Provinz KwaZulu-Natal gelegen. Eine Gruppe von 14 Personen, bestehend aus 13 Männern und einer vermutlich schwangeren Frau, hatte sich zu einer abendlichen Party in dem Haus versammelt. Die Angreifer betraten das Gebäude, zwangen die Anwesenden in einen einzigen Raum und eröffneten ohne Vorwarnung das Feuer auf sie. Zehn Opfer, darunter die schwangere Frau, starben noch am Tatort an multiplen Schusswunden. Rettungskräfte brachten vier Verletzte in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo ein weiteres Opfer später seinen Verletzungen erlag, sodass sich die bestätigte Zahl der Todesopfer auf 11 erhöhte. Drei weitere Personen überlebten die Schießerei und blieben zur Behandlung im Krankenhaus.

Polizeifahndung und mutmaßliche Bandenverbindungen

Bevor sie vom Tatort flohen, setzten die Schützen einen weißen Pkw in Brand, der vor dem Haus geparkt war und einem der Opfer gehörte. Lokale Fernsehaufnahmen von eNCA zeigten das ausgebrannte Wrack des Autos, während Forensikteams den Bereich mit Polizeiband absperrten. Der südafrikanische Polizeidienst (SAPS) leitete eine 72-stündige operative Fahndung ein, um drei männliche Verdächtige zu finden, die unmittelbar nach der Tat geflohen waren. Obwohl die Polizei das Motiv noch nicht offiziell geklärt hat, ergaben vorläufige Erkenntnisse, dass mehrere Opfer bereits im Fokus der Kriminalitätsaufklärung im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen zu illegalen Aktivitäten standen. Die Behörden erklärten, dass eine Fehde zwischen rivalisierenden kriminellen Gruppierungen eine der Hauptuntersuchungslinien bleibe. Der Polizeibeamte Puleng Dimpane wies die Einsatzkräfte an, alle verfügbaren Ressourcen für die Verfolgung einzusetzen.

„Es gibt keinen Platz in unseren Gemeinschaften für solche Taten. Die Polizei muss entschlossen handeln, alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren und die Verantwortlichen verfolgen, bis sie vor der Justiz erscheinen.“

Puleng Dimpane

Reaktion der Provinz und lokale Auswirkungen

Der Premierminister der Provinz KwaZulu-Natal, Thamsanqa Ntuli, besuchte KwaMakhutha am Mittwochmorgen, um den Tatort zu besichtigen, und bezeichnete die Tötungen als zutiefst beunruhigend. Ntuli wies auf langjährige Probleme im Zusammenhang mit Drogenhandel, gewalttätigen territorialen Rivalitäten und der weiten Verbreitung illegaler Schusswaffen in der weitgehend verarmten Gemeinde hin. Anwohner berichteten, mehrere der Opfer persönlich gekannt zu haben, und beschrieben Schock und Unglauben nach dem nächtlichen Angriff. Ntuli bestätigte, dass die Provinzbehörden die Notunterstützung für die trauernden Familien koordinierten und gleichzeitig die Genesung der verletzten Überlebenden überwachten.

„Der Vorfall hat die Gemeinde in tiefem Schock und Trauer zurückgelassen.“

Thamsanqa Ntuli, Premierminister

Landesweite Gewaltkriminalität und militärische Reaktion

Die Schießerei von KwaMakhutha folgt auf mehrere andere Massenschadensereignisse in Südafrika, darunter ein Angriff im Juni in einem Viertel von Johannesburg, bei dem 12 Menschen getötet wurden, und zwei separate Massenschießereien im Abstand von zwei Wochen im Dezember, die 21 Tote forderten. Im vergangenen Jahr forderte eine weitere Massenschießerei in einer Taverne in Johannesburg neun Todesopfer. Offizielle Polizeizahlen verzeichneten 5.427 Tötungsdelikte zwischen April und Juni 2026, was einem Durchschnitt von fast 60 Tötungen pro Tag bei einer Bevölkerung von etwa 62 Millionen entspricht. Vom Institut für Sicherheitsstudien veröffentlichte Daten zeigten, dass 73 % der 19.427 schweren Übergriffe, die im ersten Quartal 2026 registriert wurden, in privaten Wohngebäuden stattfanden. Bereits Anfang 2026 hatte Präsident Cyril Ramaphosa die organisierte Kriminalität als unmittelbarste Bedrohung für die Demokratie Südafrikas bezeichnet und Militärpersonal zur Unterstützung der Polizei in Kapstadt, Ostkap und Johannesburg eingesetzt, obwohl keine Truppen nach KwaZulu-Natal entsandt wurden.

Todesopfer bei ausgewählten Massenschießereien in SüdafrikaTote
Taverne in Johannesburg (letztes Jahr)
9 Tote
Schießereien im Dezember (zwei Vorfälle)
21 Tote
Viertel in Johannesburg (Juni 2026)
12 Tote
Party in KwaMakhutha (September 2026)
11 Tote

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen