Nach Angaben der Polizei hat eine Gruppe von etwa 50 Menschen am Donnerstag, 22. Oktober, einen Ausländer zu Tode geprügelt; er wurde noch am Tatort für tot erklärt. Die Polizei schätzt ihn auf Anfang 30 bis Anfang 40.
Die Polizei ermittelt wegen Mordes und versucht, Verdächtige zu identifizieren. Der Sprecher der Provinzpolizei, Robert Netshiunda, sagte, das Motiv sei nicht geklärt, und die Staatsangehörigkeit des Opfers sei nicht bekannt gegeben worden.
March and March setzte eine Frist bis zum 30. Juni, bis zu der undokumentierte Migranten das Land verlassen sollten. Am 8. Oktober bestätigte die Polizei, dass in Durban mindestens 14 Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden.
Zehntausende Migranten haben Südafrika in den vergangenen Monaten verlassen. Regierungsangaben zufolge liegt die ausländische Bevölkerung bei etwa 2,4 Millionen von 62 Millionen Menschen.
Die Polizei teilte am Donnerstag, 22. Oktober, mit, eine Gruppe von etwa 50 Menschen habe während eines Protestmarsches durch das Zentrum von Durban einen Ausländer zu Tode geprügelt. Die Stadt hat knapp vier Millionen Einwohner und ist die drittgrößte Südafrikas. Der Mann stand am Straßenrand, als der Marsch vorbeizog. Laut Polizei lösten sich zwei Personen aus dem Zug und gingen auf ihn zu, anschließend griff ihn eine größere Gruppe an. Er wurde noch am Tatort für tot erklärt; die Polizei schätzt sein Alter auf Anfang 30 bis Anfang 40. Seine Staatsangehörigkeit war zum Zeitpunkt der Erklärung nicht bekannt gegeben worden.
Die Polizei leitete ein Mordermittlungsverfahren ein und versucht, die Verantwortlichen zu identifizieren. Der Sprecher der Provinzpolizei, Robert Netshiunda, sagte, es würden mehrere Spuren verfolgt, das Motiv sei bislang nicht geklärt. Ob die Tat unmittelbar mit den anti-migrantischen Protesten zusammenhängt, ist nicht bestätigt. Nach Angaben von newsORF zeichneten städtische Überwachungskameras die Tat auf.
Seit Juni gibt es Proteste gegen Migranten ohne gültige Aufenthaltspapiere, organisiert vor allem von der Bewegung March and March, die strengere Grenzkontrollen und Abschiebungen fordert. Die Gruppe setzte zunächst eine Frist bis zum 30. Juni, bis zu der undokumentierte Migranten Südafrika verlassen sollten. Im Juni versammelten sich Tausende Migranten, überwiegend aus Malawi, in einem Park in Durban, um ihre Rückführung zu erbitten; sie gaben an, vor Gewaltdrohungen zu fliehen. Das Lager wuchs so schnell, dass die Behörden zusätzliche Notunterkünfte einrichten mussten. Die Polizei bestätigte, dass am 8. Oktober in Durban mindestens 14 Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden, während Geschäfte geplündert und Gebäude beschädigt wurden.
Auch in Soweto bei Johannesburg kam es zu schweren Unruhen. Wie der Independent berichtete, wurden dort Autos angezündet und Geschäfte geplündert, nachdem ein Gerichtsurteil es ausländischen Staatsangehörigen erleichtert hatte, Asyl zu beantragen. Notícias ao Minuto berichtete, die Armee sei später ins Zentrum von Durban entsandt worden, um die Polizei nach zwei Tagen mit Plünderungen und Brandstiftungen zu unterstützen.
Die Nachrichtenagentur AP berichtete, Nigeria, Mosambik, Malawi und andere Länder hätten erklärt, einige ihrer Staatsangehörigen seien bei fremdenfeindlichen Angriffen getötet worden. Die südafrikanischen Behörden haben einige dieser Angaben bestritten und erklärt, manche Todesfälle stünden eher mit kriminellen Handlungen als mit den Protesten in Zusammenhang. Zehntausende Migranten haben Südafrika in den vergangenen Monaten verlassen, viele unter Verweis auf Gewaltdrohungen von Anwohnern; die Regierung erklärte, viele seien wegen fehlender Papiere abgeschoben worden. Präsident Cyril Ramaphosa hat die Gewalt gegen Migranten verurteilt, räumte aber ein, dass schwache Grenzkontrollen es undokumentierten Migranten ermöglichten, einzureisen und zu bleiben. Regierungsangaben zufolge liegt die ausländische Bevölkerung bei etwa 2,4 Millionen von insgesamt 62 Millionen Einwohnern. Auch Simbabwe, Nigeria und Ghana haben Schritte zur Rückführung ihrer Staatsangehörigen eingeleitet.
Afrikas größte Volkswirtschaft zieht seit Langem Migranten an, doch lokale Gemeinden klagen über fehlende Arbeitsplätze und überlastete öffentliche Dienste. Notícias ao Minuto bezifferte die Arbeitslosigkeit auf über 30 Prozent und berichtete, fremdenfeindliche Gewalt präge das Land seit mehr als 20 Jahren. Jacinta Ngobese-Zuma, eine Anführerin von March and March, hat bestritten, dass die Bewegung fremdenfeindlich sei. Am Mittwoch, 21. Oktober, marschierten Fahrer von Fahrdienstvermittlern im selben Viertel von Durban gemeinsam mit Mitgliedern von March and March. Am 4. November finden in Südafrika Kommunalwahlen statt.
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Nach Angaben der Polizei hat eine Gruppe von etwa 50 Menschen am Donnerstag, 22. Oktober, während eines Protestmarsches im Zentrum von Durban einen Ausländer zu Tode geprügelt. Seine Staatsangehörigkeit und das Motiv sind weiterhin unklar, die Ermittlungen wegen Mordes laufen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, Al Jazeera Online, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht .