Motorsport · Mexiko-Stadt und São Paulo

Hamilton steht zu seiner Kritik an Leclerc und will sich bei Ferrari nicht den Mund verbieten lassen

Lewis Hamilton sagt, er sei wegen der Kollision mit Charles Leclerc in der ersten Runde des Großen Preises von Mexiko-Stadt noch immer frustriert, und er werde vor dem Rennen in São Paulo nicht zurückrudern. Der Vorfall habe Ferrari einen möglichen Doppelsieg gekostet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, The Guardian, AP NEWS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mexiko-Stadt, São Paulo · Mexiko, Brasilien
Wie es dazu kam
  1. 1.11.Hamilton und Leclerc kommen in der ersten Runde in Kurve 4 weit von der Strecke ab; Verstappen gewinnt den Großen Preis von Mexiko-Stadt
  2. 5.11.Hamilton erklärt bei einer Pressekonferenz in São Paulo, er werde sich nicht den Mund verbieten lassen

Die Kollision in der ersten Runde

Lewis Hamilton sagt, er sei über die erste Runde des Großen Preises von Mexiko-Stadt „noch immer frustriert“, in der er und sein Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc in Kurve 4 Rad an Rad fuhren. Leclerc versuchte, seinen Teamkollegen zu überholen, als beide Fahrer von der Strecke abkamen. Hamilton, der von der Pole-Position gestartet war, verlor einen Platz an Max Verstappen, während Leclerc quer durch das Gras schnitt und die Führung übernahm. Leclerc erhielt später eine Fünf-Sekunden-Strafe, Verstappen gewann das Rennen, Hamilton wurde Zweiter und Leclerc Vierter. Hamilton beharrt darauf, dass die Kollision Ferrari einen Doppelsieg gekostet habe, und der Vorfall in Mexiko war bereits das dritte Mal in dieser Saison, dass die beiden Fahrer auf der Strecke aneinandergerieten.

Hamilton will nicht zurückrudern

Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 5. November, in São Paulo sagte Hamilton, er bereue seine Kritik an Leclerc nicht und werde sie nicht zurücknehmen. Auf die Frage, ob Leclerc härter gegen ihn fahre als jeder andere Fahrer, antwortete er mit Ja und verwies auf Singapur, wo Leclerc in Kurve 1 voll neben Verstappen lag, bevor er zurücksteckte. Hamilton sagte, dasselbe Muster habe es auch bei seinen früheren Teamkollegen Sebastian Vettel und Carlos Sainz gegeben. Er beschrieb Leclerc als stark im Team verankert und sagte, er habe diesen Ansatz stets respektiert und zugleich an einer guten Beziehung zu ihm gearbeitet. Hamilton hat zudem darauf hingewiesen, dass er im Rennen 2025 eine 10-Sekunden-Strafe erhielt, weil er in derselben Kurve weit hinausgekommen war. Seine Äußerungen stießen in den Tagen nach dem Rennen auf Kritik, und Berichten zufolge sorgten sie innerhalb des Teams für Kontroversen.

„Ich werde mich niemals dafür entschuldigen, authentisch und echt zu sein, und man wird mir nicht den Mund verbieten.“

Lewis Hamilton, Mercedes-Fahrer

Hamilton sagte, er werde sich so lange für Veränderungen bei Ferrari einsetzen, wie er im Team sei, und er betonte, dass ihn niemand aufgefordert habe, zu schweigen. Er glaubt, dass Ferrari in Mexiko einen Doppelsieg hätte erreichen können, und er hat das Team um ernsthafte Gespräche gebeten.

Gespräche stehen noch aus

Hamilton sagte, er und Leclerc hätten noch nicht über den Vorfall gesprochen, und das Duo habe auch noch keine Gelegenheit gehabt, mit Teamchef Fred Vasseur zu reden. Ferrari hat keine förmlichen Verhaltensregeln für seine Fahrer, und Hamilton hat ein schriftlich festgelegtes Regelwerk gefordert. Leclerc fehlte am Donnerstag bei den Medienterminen, nachdem seine Tochter geboren wurde, und wird am Freitag, 6. November, wieder an der Strecke erwartet. Vasseur kritisierte beide Fahrer öffentlich für den Vorfall in Mexiko und wird am Freitag zwischen den Trainingseinheiten bei einer Pressekonferenz des Automobil-Weltverbands FIA erwartet. Vasseur hat die Angelegenheit als Frage des Respekts eingeordnet.

„Sie arbeiten nicht für sich selbst. Sie arbeiten für ein Team.“

Fred Vasseur, Ferrari-Teamchef

Ausblick

Hamilton hat gesagt, Ferrari müsse das Problem angehen, die Gespräche würden aber geführt, wenn es die Zeit erlaube. Hamiltons Äußerungen fielen, während sich das Team auf den Großen Preis von São Paulo vorbereitete, der für Sonntag, 8. November, angesetzt ist. Hamilton hat erklärt, seine Frustration halte an und die Fahrer sowie der Rest des Teams müssten über die jüngsten Zwischenfälle im Rennen sprechen.

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