Kunst & Bücher · Paris und Mantes-la-Jolie
Yannick Haenel gewinnt den Prix Femina 2026 für „La solitude des professeurs est infinie“
Der Roman folgt einem Referendar im französischen Schuldienst in einem Pariser Vorort und setzte sich am Mittwoch, 4. November, in einer Juryabstimmung gegen drei weitere Finalisten durch. Laura Kasischke gewann am selben Tag den Preis für den ausländischen Roman.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Monde.fr, RTBF, LesEchos.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Yannick Haenel gewann den Preis am Mittwoch, 4. November, für La solitude des professeurs est infinie (Gallimard, 21,50 Euro), ausgewählt von einer zwölfköpfigen, ausschließlich weiblichen Jury.
Emma Marsantes (N'efface pas mes cercles, Verdier) und Lucie Rico (Mais que fait ce sang sur le pull de Jennifer ?, P.O.L) erhielten ebenfalls Stimmen.
Laura Kasischke gewann den Preis für den ausländischen Roman für Baignade surveillée, Jennifer Tamas den Essaypreis für Barbe Bleue contre-enquête (Seuil).
- 3.11.Philippe Jaenada gewinnt den Goncourt für L'inconnue du quai de Javel
- 4.11.Yannick Haenel gewinnt den Prix Femina für La solitude des professeurs est infinie
Der Preis
Yannick Haenel hat am Mittwoch, 4. November, den Prix Femina 2026 für La solitude des professeurs est infinie gewonnen, das bei Gallimard erschienen ist. Eine Jury aus zwölf Frauen wählte den Roman gegen Emma Marsantes' N'efface pas mes cercles (Verdier) und Lucie Ricos Mais que fait ce sang sur le pull de Jennifer ? (P.O.L), die ebenfalls Stimmen erhielten. Der Preis wurde in der Pariser Zentrale von Dior verliehen, wo Haenel an der Zeremonie teilnahm. Das Buch kostet 21,50 Euro, und einem Bericht zufolge lagen die Verkäufe zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei mehr als 45.000 Exemplaren. Haenel war bereits Finalist für den Goncourt, der an Philippe Jaenada ging, sodass der Femina ihm eine zweite bedeutende literarische Auszeichnung der Saison bescherte.
Ein Roman über das Unterrichten
Das Buch folgt Jean Deichel, einem Stellvertreter des Autors, der als Referendar für Französisch an einer Mittelschule in Mantes-la-Jolie in der Pariser Banlieue beginnt. Der Erzähler beschreibt den Stress des Berufs, den Wunsch, Wissen weiterzugeben, und die Freude über eine gelungene Stunde. Er erinnert sich auch daran, seine Tage damit verbracht zu haben, die Klasse zu beruhigen und Spannungen zu entschärfen, und er betont, dass an den Mittelschulen die Gewalt an erster Stelle stehe. Der im August erschienene Roman trägt eine Widmung an Lehrkräfte, Gymnasiasten und Mittelschüler und erschien während einer Welle von Schülerprotesten. Haenel hat gesagt, er habe nach den Morden an Samuel Paty und Dominique Bernard das Bedürfnis verspürt, über die Einsamkeit der Lehrkräfte zu schreiben.
Weitere Preise im Literaturkalender
Der Goncourt ging am Dienstag, 3. November, an Philippe Jaenada für L'inconnue du quai de Javel (Flammarion), der Renaudot an François-Henri Désérable für Le Palais (Gallimard). Der Femina wurde einen Tag nach dem Goncourt bekannt gegeben. Laura Kasischke, eine amerikanische Schriftstellerin, erhielt den Preis für den ausländischen Roman für Baignade surveillée (Gallimard), während Jennifer Tamas den Essaypreis für Barbe Bleue contre-enquête (Seuil) gewann. Der Femina 2025 war an Nathacha Appanah für La Nuit au coeur (Gallimard) gegangen.
Haenels Werdegang
Haenel, 59, studierte in Rennes und unterrichtete in den 1990er-Jahren, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Zu seinen früheren Büchern zählen Jan Karski, das 2009 den Prix Interallié gewann, und Tiens ferme ta couronne, das 2017 den Prix Médicis erhielt. Er schreibt außerdem Kolumnen für die Presse, unter anderem für die Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Über seinen mit dem Médicis ausgezeichneten Roman, der Literatur und Kino verbindet, sagte er:
„Ich habe zwei Leidenschaften im Leben: das Kino, besonders das amerikanische Kino, und die Literatur. Mit diesem Buch habe ich versucht, meine Cinephilie mit Sätzen zu befriedigen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Monde.frYannick Haenel gewinnt den Prix Femina 2026 und Laura Kasischke die Kategorie ausländischer RomanYannick Haenel remporte le prix Femina 2026 et Laura Kasischke, la catégorie roman étranger · Original auf Französisch
- RTBFLiteraturpreise: Der Femina wurde an den französischen Schriftsteller Yannick Haenel für „La solitude des professeurs est infinie“ verliehenPrix littéraires : le Femina a été décerné à l'écrivain français Yannick Haenel pour 'La solitude des professeurs est infinie' · Original auf Französisch
- LesEchos.frDer Prix Femina verliehen an Yannick Haenel für „La solitude des professeurs est infinie“Le Prix Femina décerné à Yannick Haenel pour " La solitude des professeurs est infinie " · Original auf Französisch
- BFMTVDer Prix Femina verliehen an Yannick Haenel für „La solitude des professeurs est infinie“Le Prix Femina décerné à Yannick Haenel pour "La solitude des professeurs est infinie" · Original auf Französisch
- Yannick Haenel
- Autor, der den Prix Femina 2026 für La solitude des professeurs est infinie gewann
- Laura Kasischke
- Amerikanische Schriftstellerin, die 2026 den Femina-Preis für den ausländischen Roman für Baignade surveillée gewann
- Philippe Jaenada
- Autor, der den Goncourt für L'inconnue du quai de Javel gewann
- François-Henri Désérable
- Autor, der den Renaudot für Le Palais gewann
- Jennifer Tamas
- Gewinnerin des Femina-Essaypreises 2026 für Barbe Bleue contre-enquête
- Nathacha Appanah
- Gewinnerin des Prix Femina 2025 für La Nuit au coeur
- Samuel Paty
- 2020 ermordeter Lehrer, den Haenel als Inspiration für das Buch nennt
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