Konflikte · Rom und Aviano

Pro-russische Hacker setzen Kopfgeld auf Tajani und römischen Staatsanwalt aus; Eurocontrol registriert 35 Bombendrohungen

Die pro-russische Hackergruppe NoName057(16) hat Daten über Außenminister Antonio Tajani veröffentlicht und bezahlte Hinweise auf ihn und seine Familie erbeten. In derselben Woche registrierte die europäische Flugsicherung Bombendrohungen gegen 35 Flüge.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, ANSA.it, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Aviano · Italien

Kopfgeldliste im Darknet

Das pro-russische Hacker-Kollektiv NoName057(16) hat Daten über Außenminister Antonio Tajani, den römischen Staatsanwalt Francesco Lo Voi und Ivano Gabrielli, den Leiter der Postpolizei, veröffentlicht und Zahlungen für weitere Informationen über sie angeboten. Laut Il Fatto Quotidiano, zitiert von ANSA, ist das Material seit mindestens zwei Wochen online und weiterhin abrufbar; die Staatsanwaltschaft Rom ermittelt. Open berichtet, die Liste umfasse 18 Personen, die die Russische Föderation als feindlich einstuft, und der vierte italienische Name sei Paolo Tassan-Zanin, Bürgermeister von Aviano, der Gemeinde mit einer NATO-Luftwaffenbasis. Il Sole 24 Ore berichtet, Telefonnummern, E-Mails und Telegram-Kontakte von Tajani, Lo Voi und Gabrielli seien bereits offengelegt, einige davon weiterhin in Gebrauch. Die Liste steht in einem Bereich der Website der Gruppe, der als Tribunal für Menschen bezeichnet wird, die „ein öffentliches Urteil verdienen“, und Open berichtet, die Gruppe gelte als mit dem militärischen Nachrichtendienst GRU Russlands verbunden.

Tajanis Reaktion

Tajani antwortete auf X, kriminelle Hacker verbreiteten seit Tagen seine persönlichen Daten im Darknet, suchten nach weiteren Informationen und bedrohten seine Familie. Er schrieb, die Gruppe sei bereit, für weitere Details über ihn und seine Angehörigen zu zahlen. Er werde dem Druck nicht nachgeben.

„Ich werde mich in keiner Weise einschüchtern lassen. Ich werde weiter daran arbeiten, mein Ministerium und Italien zu verteidigen.“

Antonio Tajani, Italienischer Außenminister und stellvertretender Ministerpräsident

Tajani sagte, die Angriffe seien auch eine Reaktion auf Sicherheitsmaßnahmen, die das Ministerium in den vergangenen Monaten ergriffen habe. Er habe zum 1. Januar eine Cyber-Direktion geschaffen, um das Ministerium gegen Eindringlinge zu schützen, die oft mit feindlichen Staaten verbunden seien, und Italien sei handlungsfähig und koordiniere sich eng mit seinen Verbündeten.

„Unsere Haltung zur Ukraine ist der politische Grund, warum ich ins Visier geraten bin.“

Antonio Tajani, Italienischer Außenminister und stellvertretender Ministerpräsident

Bombendrohungen gegen europäische Flüge

Eurocontrol teilte ANSA mit, dass am 3., 5. und 6. November 2026 gegen 35 europäische Flüge Bombendrohungen ausgesprochen wurden. Die Agentur registrierte Drohungen gegen sieben Flüge am 3. November, 14 am 5. November und 14 am 6. November und erklärte, die Zahl für den 6. November sei noch ungefähr. Am 6. November entsprachen die Meldungen 0,047 % der rund 29.550 Flüge im europäischen Netz, verglichen mit 0,049 % am 5. November. Die Drohungen wurden per E-Mail verschickt.

Flüge mit Bombendrohungen in Europa, nach DatumFlüge
2026-11-03
7 Flüge
2026-11-05
14 Flüge
2026-11-06
14 Flüge

Daten aus dem Artikeltext

Ermittlungen zu möglichem russischen Ursprung

Die Financial Times berichtet, europäische Sicherheitsbehörden untersuchten, ob die koordinierten Bombendrohungen gegen Dutzende europäische Flüge in dieser Woche aus Russland stammen könnten. Von der Zeitung zitierte Geheimdienstvertreter sagen, eine grenzüberschreitende Untersuchung zwischen europäischen Diensten versuche, die Herkunft der Drohungen zurückzuverfolgen. Einige europäische Geheimdienstvertreter halten einen russischen Ursprung aufgrund von Motiv, Methode, früheren Fällen und ersten Hinweisen für am wahrscheinlichsten. Eine Arbeitshypothese sei, dass die Drohungen von pro-Kreml-Aktivisten oder Hackergruppen stammten. Keine Quelle habe bestätigt, wer die Bombendrohungen verschickt habe.

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