
Haaland-Doppelpack bei WM-Debüt beschert Norwegen 4:1-Sieg über Irak
Erling Haaland traf in der ersten Halbzeit zweimal bei seinem WM-Debüt, als Norwegen nach 28 Jahren Rückkehr ins Turnier mit einem 4:1-Sieg über den Irak in Gruppe I feierte.
Haalands Traumdebüt
Erling Haaland hinterließ in seinem ersten WM-Endrundenspiel sofort einen Eindruck und traf in den ersten 45 Minuten zweimal. Der Stürmer von Manchester City eröffnete in der 29. Minute den Torreigen, als er eine flache Hereingabe von Andreas Wolf am langen Pfosten nach einem gut herausgespielten Kombinationsspiel verwertete. Sein zweites Tor erzielte er vier Minuten vor der Pause, als er einen zögernden irakischen Torwart bedrängte und einen schlechten Rückpass ins Netz abfälschte. Der Doppelpack bringt Haaland auf 57 Tore in 51 Länderspielen und baut seinen Rekord als Norwegens Allzeit-Torschützenkönig aus.
Iraks kämpferische Antwort
Der Irak ließ sich nach dem Rückstand nicht unterkriegen und glich in der 39. Minute aus. Stürmer Aymen Hussein traf eine von links hereingebrachte Flanke mit einem kräftigen Kopfball, überwand die norwegische Abwehr und stellte auf 1:1. Der Ausgleich krönte eine Phase irakischer Drangphase, und sie hätten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beinahe erneut ausgeglichen, doch eine letzte Rettungsaktion bewahrte Norwegens Führung.
Norwegen zieht davon
Norwegen übernahm in der zweiten Halbzeit wieder die Kontrolle und sicherte sich mit zwei weiteren Toren den Sieg. Abwehrspieler Leo Østigård stieg in der 76. Minute am höchsten, um eine Ecke per Kopf zum 3:1 zu verwandeln. Ein viertes Tor fiel tief in der Nachspielzeit; norwegische Berichte schreiben Kristian Thorstvedt den Treffer zu, während andere ein Eigentor von Hussein sehen, sodass der Endstand 4:1 lautete.
Ausblick Gruppe I
Das Ergebnis bringt Norwegen dank der besseren Tordifferenz an die Spitze der Gruppe I, punktgleich mit Frankreich, das am selben Tag Senegal mit 3:1 besiegte. Norwegens Rückkehr zur WM nach 28 Jahren Abwesenheit – der letzte Auftritt war 1998 – basierte auf einer fehlerfreien Qualifikationskampagne, in der sie alle acht Spiele gewannen und durchschnittlich 4,6 Tore pro Spiel erzielten.
