Konflikte · Sitra, Fudschaira und Madinat asch-Schamal
Griechisch gemanagter Tanker Velos Sapphire im Persischen Golf angegriffen, ein Seemann tot
Der unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Tanker Velos Sapphire wurde am 5. November von zwei nicht identifizierten Geschossen getroffen, als er leer in Richtung Bahrain fuhr. Das Unternehmen bestätigte inzwischen, dass ein an Bord tödlich verletzt aufgefundener Besatzungsangehöriger nach der Explosion zunächst als vermisst gemeldet worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, in.gr, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Velos Tankers Ltd bestätigte am Freitag, 6. November 2026, dass ein an Bord tödlich verletzt aufgefundener Seemann nach der Explosion als vermisst gemeldet worden war. Weitere Besatzungsmitglieder seien nicht als verletzt gemeldet worden, so das Unternehmen.
Die Zwischenfallaufzeichnung der IMO führt ein Besatzungsmitglied als vermisst, ohne bestätigten Todesfall, während Naftemporiki eine unbestätigte Angabe meldete, ein Seemann sei getötet worden.
Der Angriff – vom Unternehmen auf 01:15 Uhr Ortszeit am 5. November datiert, von MARISKS auf den 4. November um 23:20 UTC – traf die Backbordseite achtern und löste ein Feuer aus, das die Besatzung löschte.
Der Tanker verließ am 3. November Fudschaira mit Ziel Sitra und war beim Passieren der Straße von Hormus auf AIS nicht sichtbar; am 4. November um 16:27 UTC erschien das Signal wieder.
- 4.11.AIS-Signal erscheint nach einer Lücke in der Straße von Hormus wieder (UTC)
- 4.11.MARISKS verortet den Angriff etwa 54 Seemeilen nördlich von Madinat asch-Schamal, Katar (UTC)
- 5.11.Das Unternehmen gibt als Zeitpunkt des Vorfalls 01:15 Uhr Ortszeit an
- 6.11.Velos Tankers Ltd bestätigt, dass ein Besatzungsmitglied an Bord tödlich verletzt aufgefunden wurde
Der Angriff auf den Tanker
Die Velos Sapphire, ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Tanker unter griechischer Leitung, wurde im Persischen Golf von zwei nicht identifizierten Geschossen getroffen. Die Erklärung des Unternehmens nennt als Zeitpunkt des Vorfalls 01:15 Uhr Ortszeit am Donnerstag, 5. November 2026. Das 2007 gebaute Schiff mit einer Kapazität von rund 75.000 dwt laut Naftemporiki hatte keine Ladung an Bord und war auf dem Weg nach Sitra in Bahrain. Ein Treffer an der Backbordseite achtern löste ein Feuer aus, das die Besatzung löschte. Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO verzeichnete unabhängig davon einen Angriff mit zwei unbekannten Geschossen auf einen Tanker im selben Gebiet, ohne das Schiff zunächst zu benennen.
Besatzungsmitglied tot, Unternehmen bestätigt
Velos Tankers Ltd, der Manager des Schiffes, teilte am Freitag, 6. November, mit, einer ihrer Seeleute sei an Bord tödlich verletzt aufgefunden worden, nachdem er nach der Explosion als vermisst gemeldet worden war. Das Unternehmen erklärte, die Familie des Besatzungsmitglieds unverzüglich informiert und seinen Notfallplan aktiviert zu haben. Zudem seien keine weiteren Verletzten unter den Besatzungsmitgliedern gemeldet worden, alle seien wohlauf.
„Das Unternehmen gibt mit tiefer Trauer den Tod eines seiner Seeleute bekannt, der an Bord tödlich verletzt aufgefunden wurde, nachdem er nach der Explosion als vermisst gemeldet worden war.“
Das Unternehmen erklärte, weiterhin in Kontakt mit dem Kapitän und der Besatzung zu stehen und Unterstützung zu leisten. Eine Meeresverschmutzung sei nicht gemeldet worden, das Ausmaß der Schäden am Rumpf werde noch bewertet.
Widersprüchliche Angaben zur Besatzung
Die Aufzeichnung von Zwischenfällen im Nahen Osten durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) führt das Schiff als beschädigt und ein Besatzungsmitglied als vermisst, ohne einen bestätigten Todesfall zu verzeichnen. Naftemporiki berichtete unter Berufung auf Open-Source-Informationen und maritime Sicherheitsberatungen, ein Seemann sei bei dem Angriff vermutlich getötet worden, diese Angabe sei jedoch nicht offiziell bestätigt. Frühere Berichte hatten erklärt, allen Besatzungsmitgliedern gehe es gut, was Naftemporiki als durch die eigene spätere Berichterstattung widerlegt bezeichnete. Die Bestätigung des Unternehmens ist bislang die einzige offizielle Erklärung zum Tod.
Route, Ursache und Ermittlungen
Laut dem maritimen Sicherheitsunternehmen MARISKS verließ der Tanker am 3. November Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Ziel Sitra. Sein AIS-Signal erlosch, als er die Straße von Hormus passierte, und erschien am 4. November um 16:27 UTC wieder. Zunächst lag seine Geschwindigkeit bei etwa 12,8 Knoten, fiel aber bis 23:03 UTC auf 2,4 Knoten – 17 Minuten vor dem gemeldeten Angriff – und um 23:35 UTC auf 1,1 Knoten. MARISKS verortet den Angriff auf den 4. November um 23:20 UTC, etwa 54 Seemeilen nördlich von Madinat asch-Schamal in Katar, innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Irans.
Auf Anweisung der zuständigen Behörden wurde das Schiff zum Hafen Khalifa Bin Salman in Bahrain geleitet, wo Unterstützung für die Besatzung und eine vorläufige Untersuchung des Angriffs geplant waren. Frühe Berichte brachten die Explosion mit einem möglichen Raketentreffer in Verbindung, die genaue Ursache war jedoch nicht bestätigt. Die Herkunft der Geschosse und das vollständige Ausmaß der Schäden sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- iefimerida.grStraße von Hormus: Seemann tot auf griechischem Tanker nach Angriff durch unbekannte GeschosseΣτενά του Ορμούζ: Νεκρός ναυτικός σε ελληνόκτητο δεξαμενόπλοιο που δέχτηκε επίθεση από άγνωστα βλήματα · Original auf Griechisch
- in.grAngriff auf griechisch verwaltetes Schiff im Persischen Golf: Ein Seemann totΕπίθεση σε πλοίο ελληνικής διαχείρισης στον Περσικό Κόλπο: Νεκρός ένας ναυτικός · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Persischer Golf: Ein Seemann tot nach dem Angriff auf das Schiff „VELOS SAPPHIRE“Περσικός Κόλπος: Ένας νεκρός ναυτικός από την επίθεση στο πλοίο "VELOS SAPPHIRE" · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪPersischer Golf: Seemann, der nach der Explosion auf einem Tanker vermisst wurde, ist totΠερσικό Κόλπο: Νεκρός ο ναυτικός που αγνοούνταν μετά την έκρηξη σε δεξαμενόπλοιο · Original auf Griechisch
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