Konflikte · Sitra, Fudschaira und Madinat asch-Schamal

Griechisch gemanagter Tanker Velos Sapphire im Persischen Golf angegriffen, ein Seemann tot

Der unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Tanker Velos Sapphire wurde am 5. November von zwei nicht identifizierten Geschossen getroffen, als er leer in Richtung Bahrain fuhr. Das Unternehmen bestätigte inzwischen, dass ein an Bord tödlich verletzt aufgefundener Besatzungsangehöriger nach der Explosion zunächst als vermisst gemeldet worden war.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, in.gr, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Sitra, Fudschaira, Madinat asch-Schamal · Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate, Katar
Wie es dazu kam
  1. 4.11.AIS-Signal erscheint nach einer Lücke in der Straße von Hormus wieder (UTC)
  2. 4.11.MARISKS verortet den Angriff etwa 54 Seemeilen nördlich von Madinat asch-Schamal, Katar (UTC)
  3. 5.11.Das Unternehmen gibt als Zeitpunkt des Vorfalls 01:15 Uhr Ortszeit an
  4. 6.11.Velos Tankers Ltd bestätigt, dass ein Besatzungsmitglied an Bord tödlich verletzt aufgefunden wurde

Der Angriff auf den Tanker

Die Velos Sapphire, ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Tanker unter griechischer Leitung, wurde im Persischen Golf von zwei nicht identifizierten Geschossen getroffen. Die Erklärung des Unternehmens nennt als Zeitpunkt des Vorfalls 01:15 Uhr Ortszeit am Donnerstag, 5. November 2026. Das 2007 gebaute Schiff mit einer Kapazität von rund 75.000 dwt laut Naftemporiki hatte keine Ladung an Bord und war auf dem Weg nach Sitra in Bahrain. Ein Treffer an der Backbordseite achtern löste ein Feuer aus, das die Besatzung löschte. Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO verzeichnete unabhängig davon einen Angriff mit zwei unbekannten Geschossen auf einen Tanker im selben Gebiet, ohne das Schiff zunächst zu benennen.

Besatzungsmitglied tot, Unternehmen bestätigt

Velos Tankers Ltd, der Manager des Schiffes, teilte am Freitag, 6. November, mit, einer ihrer Seeleute sei an Bord tödlich verletzt aufgefunden worden, nachdem er nach der Explosion als vermisst gemeldet worden war. Das Unternehmen erklärte, die Familie des Besatzungsmitglieds unverzüglich informiert und seinen Notfallplan aktiviert zu haben. Zudem seien keine weiteren Verletzten unter den Besatzungsmitgliedern gemeldet worden, alle seien wohlauf.

„Das Unternehmen gibt mit tiefer Trauer den Tod eines seiner Seeleute bekannt, der an Bord tödlich verletzt aufgefunden wurde, nachdem er nach der Explosion als vermisst gemeldet worden war.“

Velos Tankers Ltd

Das Unternehmen erklärte, weiterhin in Kontakt mit dem Kapitän und der Besatzung zu stehen und Unterstützung zu leisten. Eine Meeresverschmutzung sei nicht gemeldet worden, das Ausmaß der Schäden am Rumpf werde noch bewertet.

Widersprüchliche Angaben zur Besatzung

Die Aufzeichnung von Zwischenfällen im Nahen Osten durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) führt das Schiff als beschädigt und ein Besatzungsmitglied als vermisst, ohne einen bestätigten Todesfall zu verzeichnen. Naftemporiki berichtete unter Berufung auf Open-Source-Informationen und maritime Sicherheitsberatungen, ein Seemann sei bei dem Angriff vermutlich getötet worden, diese Angabe sei jedoch nicht offiziell bestätigt. Frühere Berichte hatten erklärt, allen Besatzungsmitgliedern gehe es gut, was Naftemporiki als durch die eigene spätere Berichterstattung widerlegt bezeichnete. Die Bestätigung des Unternehmens ist bislang die einzige offizielle Erklärung zum Tod.

Route, Ursache und Ermittlungen

Laut dem maritimen Sicherheitsunternehmen MARISKS verließ der Tanker am 3. November Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Ziel Sitra. Sein AIS-Signal erlosch, als er die Straße von Hormus passierte, und erschien am 4. November um 16:27 UTC wieder. Zunächst lag seine Geschwindigkeit bei etwa 12,8 Knoten, fiel aber bis 23:03 UTC auf 2,4 Knoten – 17 Minuten vor dem gemeldeten Angriff – und um 23:35 UTC auf 1,1 Knoten. MARISKS verortet den Angriff auf den 4. November um 23:20 UTC, etwa 54 Seemeilen nördlich von Madinat asch-Schamal in Katar, innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Irans.

Auf Anweisung der zuständigen Behörden wurde das Schiff zum Hafen Khalifa Bin Salman in Bahrain geleitet, wo Unterstützung für die Besatzung und eine vorläufige Untersuchung des Angriffs geplant waren. Frühe Berichte brachten die Explosion mit einem möglichen Raketentreffer in Verbindung, die genaue Ursache war jedoch nicht bestätigt. Die Herkunft der Geschosse und das vollständige Ausmaß der Schäden sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen