Sicherheit · Sagiada, Thessaloniki und Patras
Griechische Polizei zerschlägt Schleuserring – zehn Festnahmen, 750.000 Euro Gewinn
Die griechische Polizei hat am 5. November 2026 in Thesprotien und Thessaloniki zehn Menschen festgenommen, gemeinsam mit Europol. Das Netzwerk hatte seit mindestens Juni 2025 in 41 Fällen mehr als 500 Migranten befördert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei nahm zehn Personen fest, neun in Sagiada in Thesprotien und eine in Thessaloniki, nach zeitgleichen Durchsuchungen in den frühen Morgenstunden des 5. November 2026.
Die Ermittlungen deckten 41 Fälle auf, in denen mehr als 500 Migranten transportiert wurden; die Aktivitäten reichen mindestens bis Juni 2025 zurück.
Die Polizei schätzte den illegalen finanziellen Vorteil der Gruppe auf mindestens 750.000 Euro; Europol kooperierte bei den Ermittlungen.
Einige Migranten wurden ohne rechtliche Verfahren zur Feldarbeit auf der Peloponnes geschickt, und die Organisatoren behielten ihre Pässe ein, bis die Schulden durch Arbeit abgezahlt waren.
Die Polizei nahm 21 Ausländer ohne legalen Aufenthaltstitel fest; fünf von ihnen wurden im Haus eines mutmaßlichen Mitglieds der Gruppe angetroffen.
Zerschlagung über zwei Präfekturen hinweg
Die griechische Polizei (ΕΛ.ΑΣ.) gab die Zerschlagung einer mehrköpfigen kriminellen Vereinigung bekannt, die gegen Bezahlung Migranten schleuste und mindestens seit Juni 2025 aktiv war. Die Operation wurde von Beamten der Abteilung für Migrationsmanagement der Ausländerdirektion Thessaloniki durchgeführt, im Rahmen des Nationalen Operationsplans und des Programms EMPACT 2.2 EAST MED des Politikzyklus der Europäischen Union gegen organisierte Kriminalität. Europol arbeitete mit den Einsatzkräften zusammen, unterstützt von Ermittlern in Igoumenitsa und vom Büro für unbemannte Luftfahrzeuge der Generalpolizeidirektion Thessaloniki. Die Ermittlungen ergaben 41 Fälle, in denen mehr als 500 Migranten transportiert wurden; die Polizei beziffert den illegalen Gewinn der Gruppe auf mindestens 750.000 Euro. In den frühen Morgenstunden des 5. November 2026 fanden zeitgleiche Durchsuchungen in Thesprotien und Thessaloniki statt.
Zehn Festnahmen und eine zweite Gruppe
Zehn Personen wurden festgenommen, neun in Sagiada in Thesprotien und eine in Thessaloniki. Zu der Gruppe gehören zwei 22-jährige Syrer, eine 33-jährige Albanerin, fünf Griechen sowie zwei Griechinnen im Alter von 38 und 40 Jahren. Ein 26-jähriger syrischer Mittäter befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelte zudem die Personalien eines 23-jährigen Anführers einer zweiten kriminellen Organisation, an der vier der zehn Festgenommenen beteiligt gewesen waren; das Material wurde der Verfahrensakte beigefügt. Die zehn Festgenommenen sollen der Justizbehörde in Thesprotien vorgeführt werden.
- Sagiada, Thesprotien
- 9
- Thessaloniki
- 1
Daten aus dem Artikeltext
Wie das Netzwerk arbeitete
Laut den polizeilichen Ermittlungen wurden Migranten aus Nepal, Jemen und China zu Fuß über steile Bergpfade aus Albanien eingeschleust, wobei Thesprotien ihre erste Station in Griechenland war. Mitglieder organisierten vorübergehende Unterkünfte in Wohnungen oder behelfsmäßigen Zelten und verkauften Lebensmittel, Wasser und SIM-Karten zu überhöhten Preisen. Von dort brachten Überlandbusse die Migranten vor allem nach Athen und Patras, in einigen Fällen auch ins Ausland. Nach Angaben der Polizei wurden viele ohne rechtliche Verfahren zur Feldarbeit auf der Peloponnes geschickt, und die Organisatoren behielten ihre Pässe als Sicherheit für Schulden ein, die durch Arbeit abgezahlt werden sollten. Die Gruppe koordinierte sich über ein geschlossenes Netzwerk von Messaging-Apps und tauschte Informationen über Polizeibewegungen aus, um Entdeckung zu vermeiden. Anführer und Koordinatoren agierten innerhalb und außerhalb Griechenlands, während eine Unterstützungszelle in einem Grenzgebiet Thesprotiens Dienstleistungen gegen Gebühr anbot.
Durchsuchungen und der weitere Fall
Bei Durchsuchungen von drei Häusern und einem Geschäft wurden drei Autos, Mobiltelefone und elektronische Geräte, 1.150 Euro und vier Pässe sichergestellt. Unabhängig davon nahm die Polizei 21 Ausländer fest, die keine legalen Aufenthaltspapiere besaßen. Fünf von ihnen wurden im Haus eines mutmaßlichen Mitglieds angetroffen, wo sie im Rahmen der Operation der Gruppe illegal lebten und arbeiteten. Die Verfahrensakte umfasst nun auch das Material, das zum 23-jährigen Anführer gesammelt wurde. Die Beteiligung Europols und der EMPACT-Rahmen bilden die Grundlage der weiterreichenden Ermittlungen. Die Verdächtigen sollen der Justizbehörde in Thesprotien überstellt werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7Zerschlagung eines großen Schleusernetzwerks an der griechisch-albanischen GrenzeΕξάρθρωση μεγάλου κυκλώματος διακίνησης μεταναστών μέσω των ελληνοαλβανικής μεθορίου · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήBande brachte Ausländer illegal ins Land mit Gewinnen von 750.000 Euro - 10 Festnahmen, wie das Netzwerk agierteΣπείρα έφερνε παράνομα αλλοδαπούς στη χώρα με κέρδη 750.000 ευρώ - 10 συλλήψεις, πώς δρούσε το κύκλωμα · Original auf Griechisch
- iefimerida.grSchleusernetzwerk für 500 Migranten zerschlagen, zehn Festnahmen in Thesprotia und Thessaloniki - Sie erzielten Gewinne von 750.000 EuroΕξαρθρώθηκε κύκλωμα διακίνησης 500 μεταναστών, δέκα συλλήψεις σε Θεσπρωτία και Θεσσαλονίκη -Αποκόμισαν κέρδη 750.000 ευρώ · Original auf Griechisch
- in.grSchleusernetzwerk in Thessaloniki und Thesprotia zerschlagen - Sie erzielten Gewinne von 750.000 EuroΕξαρθρώθηκε κύκλωμα διακίνησης μεταναστών σε Θεσσαλονίκη, Θεσπρωτία - Αποκόμισαν κέρδη 750.000 ευρώ · Original auf Griechisch
- Orte
- Thessaloniki, Patras, Athen, Albanien, Nepal, Volksrepublik China
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