Diplomatie · New York, Athen und Havanna
Griechenland enthält sich bei UN-Abstimmung über Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba – Zustimmung fällt auf 130 Stimmen
Die UN-Generalversammlung hat sich am Mittwoch, dem 28. Oktober, mit 130 zu 17 Stimmen für ein Ende des US-Embargos gegen Kuba ausgesprochen. Griechenland enthielt sich erstmals, und die Zahl der Ja-Stimmen war die niedrigste seit Jahrzehnten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Resolution wurde mit 130 zu 17 Stimmen bei 25 Enthaltungen angenommen, nach 165 Ja-Stimmen, 7 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen im Vorjahr.
Griechenland schloss sich Deutschland, Italien und anderen Ländern bei der Enthaltung an, während Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien nach Angaben von NEWS 24/7 dafür stimmten.
PASOK-Politiker Dimitris Mantzos forderte das Außenministerium auf, den Kurswechsel zu erklären; die KKE nannte die Haltung verächtlich und brachte sie mit einer 33 Jahre währenden Unterstützungstradition in Verbindung.
Mike Waltz und Bruno Rodríguez Parrilla tauschten während der jährlichen Debatte Beleidigungen aus, die Sitzung wurde kurz unterbrochen, bevor Waltz seine Rede beendete.
- 27.10.Waltz und Rodríguez tauschen während der jährlichen Debatte heftige Worte aus, die Sitzung wird kurz unterbrochen
- 28.10.Die Generalversammlung nimmt die Resolution mit 130 Ja-Stimmen, 17 Gegenstimmen und 25 Enthaltungen an
- 29.10.PASOK und die KKE kritisieren Griechenlands Enthaltung
Die Abstimmung in der Generalversammlung
Die UN-Generalversammlung hat am Mittwoch, dem 28. Oktober, ihre jährliche Resolution verabschiedet, die ein Ende des wirtschaftlichen, handelspolitischen und finanziellen Embargos der USA gegen Kuba fordert. Der Text wurde mit 130 Ja-Stimmen, 17 Gegenstimmen und 25 Enthaltungen angenommen. Ein Jahr zuvor hatte dieselbe Resolution 165 Ja-Stimmen, 7 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen erhalten. Wie weit der Rückgang zurückreicht, wird unterschiedlich berichtet: Nautemporiki bezeichnet die Zustimmung als die niedrigste seit 20 Jahren, während NEWS 24/7 und ΣΚΑΪ sie als die niedrigste Zahl an Ja-Stimmen seit 30 Jahren und als die geringste seit 1995 einordnen. Havanna hatte Washington wochenlang beschuldigt, mit einer diplomatischen Kampagne Länder dazu zu bewegen, dem unverbindlichen Text ihre Unterstützung zu entziehen. Die diesjährige Resolution verwies zudem auf die Folgen der Ölblockade, die die Vereinigten Staaten seit neun Monaten über die Insel verhängt haben.
- 2026 dafür
- 130 Stimmen
- 2026 dagegen
- 17 Stimmen
- 2026 Enthaltungen
- 25 Stimmen
- 2025 dafür
- 165 Stimmen
- 2025 dagegen
- 7 Stimmen
- 2025 Enthaltungen
- 12 Stimmen
Daten aus dem Artikeltext
Griechenlands Enthaltung und die Reaktionen im Land
Griechenland enthielt sich bei dieser Resolution erstmals, womit es nach Angaben von NEWS 24/7 neben Deutschland, Italien und anderen Ländern steht. Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien stimmten dafür. Griechenland hat einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat inne und führt im Oktober dessen Vorsitz; der Premierminister und der Außenminister halten sich diese Woche in New York auf. Dimitris Mantzos, Leiter des außenpolitischen Sektors der PASOK, forderte das Außenministerium auf, den Kurswechsel zu begründen. Er argumentierte, Griechenland habe sich einer Minderheit von Staaten angeschlossen, während Frankreich, Spanien, Portugal, das Vereinigte Königreich und Kanada den Text unterstützten.
„Die Entscheidung der griechischen Regierung, sich erstmals der Resolution der UN-Generalversammlung zur Beendigung der einseitigen amerikanischen Blockade gegen Kuba zu enthalten, wirft berechtigte Fragen auf.“
Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) ging weiter und erklärte, die Enthaltung breche mit einer 33 Jahre währenden Unterstützungstradition. Ihre Abteilung für internationale Beziehungen nannte die Haltung verächtlich.
„Ihre Haltung ist verächtlich und inakzeptabel.“
Die Partei verknüpfte die Abstimmung mit der allgemeinen Außenpolitik der Regierung und mit der NATO und argumentierte, sie trage zur Legitimierung der Blockade bei und bereite die Unterstützung einer möglichen militärischen Intervention vor, wobei sie auf Drohungen der Trump-Regierung verwies.
Ein Wortgefecht im Plenarsaal
Am Dienstag, dem 27. Oktober, lieferten sich der US-Botschafter Mike Waltz und Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla während der jährlichen Debatte über das Embargo im Saal ein heftiges Wortgefecht. Waltz forderte die Mitgliedstaaten auf, die Resolution abzulehnen, und beschuldigte die kubanische Regierung jahrelanger Korruption. Mitglieder der kubanischen Delegation begannen, auf ihre Tische zu schlagen und über einen Geschäftsordnungsantrag das Wort zu verlangen. Berichten zufolge ging Rodríguez nach vorn in den Saal und nannte Waltz einen Lügner, während Waltz ihm sagte, dies sei Amerika, und er werde Einschüchterung nicht hinnehmen. Der Präsident der Generalversammlung unterbrach die Sitzung kurz. Nach der Wiederaufnahme durfte Rodríguez in einer Verfahrensfrage sprechen – unter der Bedingung, dass er nicht auf Waltz' inhaltliche Ausführungen eingehe. Waltz beendete seine Rede ohne einen weiteren ernsten Zwischenfall.
Die Darstellungen Havannas und Washingtons
Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb auf X, die Welt habe trotz des Drucks der Vereinigten Staaten erneut mehrheitlich gegen die Blockade gestimmt. Im Saal warf Rodríguez Washington vor, über das Schicksal Kubas bestimmen und sich dessen Reichtum aneignen zu wollen, und sagte, die Blockade treffe die Bevölkerung stiller denn je. Waltz bestritt, dass es überhaupt eine Blockade gebe, und machte ein korruptes kommunistisches Regime für die Engpässe verantwortlich. Er sagte, die USA hätten zwischen Januar und August Waren im Wert von 875 Millionen Dollar verkauft, darunter Kraftstoffe, an Unternehmen des Privatsektors in Kuba, und der Begriff „Privatsektor“ verärgere die kommunistische Regierung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Η ΝαυτεμπορικήD. Mantzos: „Das Außenministerium muss Erklärungen abgeben“ für die Enthaltung Griechenlands bei der UN-Resolution zur Aufhebung des Embargos gegen KubaΔ. Μάντζος: "Να δώσει εξηγήσεις" το ΥΠΕΞ για την αποχή της Ελλάδας στο ψήφισμα του ΟΗΕ για την άρση του εμπάργκο στην Κούβα · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪPASOK: „Warum enthält sich die Regierung bei der UN-Resolution zur Aufhebung der amerikanischen Blockade gegen Kuba“ΠΑΣΟΚ: "Γιατί η κυβέρνηση απέχει από ψήφισμα ΟΗΕ για άρση αμερικανικού αποκλεισμού σε βάρος της Κούβας" · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Zum ersten Mal hat Griechenland nicht für die Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba gestimmtΓια πρώτη φορά η Ελλάδα δεν ψήφισε την άρση του αμερικανικού εμπάργκο στην Κούβα · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7KKE: Die Enthaltung Griechenlands bei der UN-Resolution zu Kuba ist „verachtenswert“ΚΚΕ: ''Κατάπτυστη'' η αποχή της Ελλάδας από το ψήφισμα ΟΗΕ για την Κούβα · Original auf Griechisch
- Mike Waltz
- US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, der während der Debatte mit dem kubanischen Außenminister aneinandergeriet
- Bruno Rodríguez Parrilla
- Kubanischer Außenminister, der in der Generalversammlung sprach und Washington vorwarf, Kuba kontrollieren zu wollen
- Miguel Díaz-Canel
- Kubanischer Präsident, der die Abstimmung auf X kommentierte
- Organisationen
- Vereinte Nationen
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