
Athener Polizei nimmt Ägypter mit Granate fest – geplanter Anschlag auf Haus eines Justizbeamten vereitelt
Ein Mann ägyptischer Herkunft wurde am Samstag in den südlichen Vororten Athens festgenommen, Minuten nachdem er eine Granate abgeholt hatte, die er nach Ansicht der Behörden gegen das Haus eines Richters oder Staatsanwalts einsetzen wollte.
Die Festnahme
Beamte der Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (das sogenannte „griechische FBI“) griffen am Nachmittag des 25. Juli 2026 zu, nachdem der Verdächtige die Granate im Haus eines Komplizen in den südlichen Vororten abgeholt hatte. Der Mann war bereits seit längerer Zeit überwacht worden, da die Behörden Hinweise auf die Vorbereitung eines Anschlags hatten. Er wurde überwältigt, gefesselt und die Waffe beschlagnahmt, bevor er sie einsetzen konnte.
Das Ziel
Nach Informationen des griechischen Staatssenders ERT war das Ziel das Privathaus eines Justizbeamten. Einige Berichte bezeichneten das Ziel als Richter, andere als Staatsanwalt. Name und genauer Standort des Hauses wurden nicht veröffentlicht, und es bleibt unklar, ob der Verdächtige allein oder im Auftrag anderer handelte.
Die Operation
Die Festnahme wurde von der Direktion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität durchgeführt. Die Beamten hatten die Bewegungen des Mannes verfolgt und griffen ein, als er die Granate in Besitz nahm. Die Polizei ermittelt nun zur Herkunft der Waffe, zu möglichen Verbindungen des Verdächtigen und zum genauen Motiv des geplanten Anschlags. Der Verdächtige, der nur als ausländischer Staatsangehöriger ägyptischer Abstammung beschrieben wird, wird verhört.
