
Nächtlicher Brand zerstört dreistöckiges Geschäftsgebäude im Zentrum von Piräus
Ein Feuer zerstörte in der Nacht zum Mittwoch ein dreistöckiges Stoff- und Antiquitätengeschäft an der Ethnikis Antistaseos und Nikita Straße in Piräus, während 22 Feuerwehrleute einen Arbeiter aus dem Keller retteten.
Notfallmobilisierung im Zentrum von Piräus
Kurz vor 02:00 Uhr am Mittwoch, dem 9. September 2026, brach ein Feuer in einem Geschäftsgebäude an der Kreuzung der Ethnikis Antistaseos und Nikita Straße in Piräus aus. Der Brandort befand sich nahe der Einmündung zur Gounari-Straße, einem belebten Geschäftsviertel der Hafenstadt. Die Griechische Feuerwehr setzte 22 Feuerwehrleute sowie acht Löschfahrzeuge und ein spezialisiertes Hubrettungsfahrzeug ein, um die Flammen zu bekämpfen. Die örtlichen Stadtwerke unterstützten den Einsatz mit städtischen Wasserwagen, um die Wasserversorgung vor Ort sicherzustellen. Die Verkehrspolizei griff sofort ein, sperrte die Ethnikis Antistaseos für den Fahrzeugverkehr und riegelte den gesamten Häuserblock ab, um den Bereich zu sichern. Der dichte Rauch des Brandes breitete sich rasch über das Zentrum von Piräus aus, beeinträchtigte die Sicht und zog in den frühen Morgenstunden durch mehrere Stadtteile.
- Feuerwehrleute
- 22 Einheiten
- Löschfahrzeuge
- 8 Einheiten
- Hubrettungsfahrzeuge
- 1 Einheiten
Strukturelle Zerstörung des Geschäftsgebäudes
Der Brand führte zur vollständigen Zerstörung des dreistöckigen Geschäftsgebäudes, in dem ein Stoffgeschäft und ein Antiquitätengeschäft untergebracht waren. Der gesamte Inhalt und das Inventar wurden innerhalb weniger Stunden zu Asche, sodass nur das blanke Eisengerüst und die Wellblechverkleidung übrig blieben. Auch das Kellergeschoss des Gebäudes wurde ein Raub der Flammen, was zur völligen Zerstörung der unteren Lagerräume führte. Bei den Löscharbeiten im unteren Bereich entdeckten Feuerwehrleute einen Arbeiter im Keller. Die Einsatzkräfte bestätigten, dass der männliche Arbeiter, der in griechischen Berichten als philippinischer Staatsbürger identifiziert wurde, den Brand unverletzt überlebte und wohlbehalten gerettet wurde. Die Entdeckung des unverletzten Arbeiters beendete die Suche nach Insassen in dem zerstörten Gebäude.
Evakuierung und Eindämmung am Rand
Die Feuerwehrleute bezogen defensive Stellungen mit dem Hauptziel, die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Geschäfts- und Wohngebäude zu stoppen. Die Flammen erreichten die Außenfassade eines angrenzenden mehrstöckigen Wohnhauses, woraufhin die Rettungsdienste eine sofortige vorsorgliche Evakuierung aller Bewohner anordneten. Feuerwehrkräfte bedienten Schläuche vom Straßenniveau und von der Hubarbeitsbühne aus, um benachbarte Einzelhandelsgeschäfte vor direkter Hitzeeinwirkung zu schützen. Offizielle Berichte bestätigten, dass angrenzende Läden aufgrund des um den Block errichteten Eindämmungsbereichs keinen Brandschaden erlitten. Die Feuerwehrleute besprühten weiterhin die oberen Stockwerke und die Fassade der Ruine, um brennendes Material abzukühlen und zu verhindern, dass Trümmer auf öffentliche Gehwege fielen.
- Brand bricht im Geschäftsgebäude an der Ethnikis Antistaseos und Nikita Straße aus.
- Augenzeugen in der Nähe des Hafens beobachten dichten Rauch und Flammen, die das Gebäude einhüllen.
- Feuerwehrleute bringen den Brand unter erste Kontrolle und holen einen Arbeiter unverletzt aus dem Keller.
- Einsatzkräfte schließen die Löscharbeiten an verbliebenen Brandherden im Obergeschoss ab.
Eindämmungszeitplan und Überwachung vor Ort
Das Feuer wurde gegen 04:20 Uhr unter Kontrolle gebracht, etwa zwei Stunden nachdem die Rettungsdienste erstmals alarmiert worden waren. Die Löscharbeiten dauerten bis 06:00 Uhr an, während die Feuerwehrteams aktive Brandherde im Obergeschoss und im zerstörten Keller bekämpften. Augenzeugen, die in der Nähe des Hafens von Piräus unterwegs waren, berichteten, dass sie gegen 02:05 Uhr plötzlich heftige Flammen sahen und starken Rauch rochen und bei ihrer Ankunft das gesamte Gebäude in Flammen vorfanden. Der Rettungseinsatz erforderte etwa zwei Stunden intensiver Bemühungen, um das Kernfeuer zu löschen. Städtische Einsatzkräfte und Verkehrspolizisten hielten die Straßensperrung der Ethnikis Antistaseos über Tagesanbruch hinaus aufrecht, während die Feuerwehrleute die Nachlöscharbeiten abschlossen und die Gebäudehülle überwachten.


