Wohnen · Lissabon

Gericht in Lissabon lässt Wohnungsprotest bis 24. November auf dem Rossio zu, Weihnachtsmarkt könnte verlegt werden

Das Urteil erlaubt es einem Wohnungsprotest, ein Zelt über Nacht auf dem Rossio stehen zu lassen, während Bürgermeister Carlos Moedas sagt, der Platz könne nicht zugleich den Protest und den Weihnachtsmarkt beherbergen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Correio da Manha und SIC Notícias. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 13.11.Weihnachtsmarkt soll für das Publikum öffnen
  2. 24.11.Der Protest darf bis zu diesem Datum laufen, dem geplanten Termin der Schlussabstimmung über den Staatshaushalt 2027
  3. 21.12.Weihnachtsmarkt soll schließen

Gerichtsurteil zum Zelt auf dem Rossio

Am Sonntag, 1. November, stellte das Verwaltungsgericht Lissabon fest, die 00:30-Uhr-Grenze für Demonstrationen sei nicht „absolut und automatisch“, was es einem Demonstranten erlaubte, ein Zelt über Nacht auf dem Rossio stehen zu lassen. Der Rossio trägt offiziell den Namen Praça D. Pedro IV. Das Urteil erlaubt dem Wohnungsprotest, bis zum 24. November 2026 zu bleiben – dem geplanten Termin der Schlussabstimmung über den Staatshaushalt 2027 –, auch zwischen 00:30 und 06:30 Uhr. Das Gericht ordnete zudem an, den Protest mit dem für denselben Platz geplanten Weihnachtsmarkt zu koordinieren. Sollten beide nicht koexistieren können, muss dem Demonstranten ein nahe gelegener oder angrenzender Ort angeboten werden, der den Protest sichtbar und symbolisch bedeutsam hält.

Bürgermeister hält Markt und Protest für unvereinbar

Carlos Moedas (PSD), der Bürgermeister von Lissabon, sprach am Montag, 2. November, mit Journalisten nach einer Veranstaltung mit kommunalen Vertretern der Metropolregion Lissabon. Er sagte, er habe das Urteil noch nicht im Detail gelesen, aber Gerichtsentscheidungen müssten befolgt werden, und er werde dies als Bürgermeister tun.

„Die Entscheidungen des Gerichts sind zu befolgen, sie sind zu respektieren, und das ist es, was ich als Bürgermeister tun werde.“

Carlos Moedas, Bürgermeister von Lissabon

Er beschrieb den Weihnachtsmarkt als traditionelle Messe, die seiner Lesart des Urteils zufolge nicht parallel zu einer Demonstration stattfinden könne. Er legte die Entscheidung in die Hände der Associação da Baixa Pombalina, die für die Messe verantwortlich ist. Gegenüber SIC Notícias sagte er, er erwäge, den Markt zu verlegen, und formulierte es deutlich:

„Wir können nicht eine Messe und eine Demonstration am selben Ort haben.“

Carlos Moedas, Bürgermeister von Lissabon

Er sagte außerdem, er halte den Demonstranten die Tür offen. Auf die Frage, ob er sie treffen würde, wie es Portos Bürgermeister Pedro Duarte tat, sagte er, er sei rund um die Uhr erreichbar. Er erinnerte daran, dass er einer Person aus dem Camp geholfen habe, die am Ende einer Nacht ihre Medikamente verloren habe, und versucht habe, das Problem zu lösen.

Händler und der Weihnachtsmarkt

Manuel Lopes, Präsident der Associação de Dinamização da Baixa Pombalina, sagte gegenüber Lusa, die Händler der Baixa seien bereit, mit den Vertretern des Camps darüber zu sprechen, ob eine Messe und eine Demonstration den Platz teilen könnten. Er sagte, der Weihnachtsmarkt ziehe Zehntausende Besucher in die Baixa, und die Händler brauchten diese Käufer. Er warnte, der Verlust der Messe wäre ein schwerer Schlag für das Viertel, mit seinen Worten:

„Wenn sie nicht stattfindet, ist das ein totaler Verlust für unsere Baixa.“

Manuel Lopes, Präsident

Der Verein setzt sich seit 30 Jahren für die Pombalinische Baixa ein. Er betont, nicht gegen die Bewegung oder ihre Forderungen zu sein, sei aber besorgt, und verwies auf Samstag, 31. Oktober, als einige Geschäfte aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden geschlossen blieben. Der Weihnachtsmarkt soll am 13. November für das Publikum öffnen und am 21. Dezember schließen.

Wie es weitergeht

Mehrere Termine prägen nun die Pattsituation. Der Weihnachtsmarkt soll am 13. November öffnen und am 21. Dezember schließen, während der Protest bis zum 24. November laufen darf. Die Anordnung des Gerichts zu einem Ausweichort gilt nur, wenn die beiden Veranstaltungen den Rossio nicht teilen können. Moedas sagte, die Organisatoren der Messe müssten entscheiden, und in den Berichten sei kein neuer Ort bekannt gegeben worden.

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