Sicherheit · Krakau, Warschau und Katowice

Gericht in Krakau spricht Linard-Bogucki 1,4 Millionen Zloty zu – Urteil nicht rechtskräftig

Das Regionalgericht Krakau hat Ryszard Linard-Bogucki am Donnerstag, 5. November 2026, 1.403.000 Zloty für seine Haftzeit zugesprochen – in einem Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Super Express, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau, Warschau, Katowice, Zakopane · Polen

Das Urteil

Das Regionalgericht Krakau sprach Ryszard Linard-Bogucki am Donnerstag, 5. November 2026, 1.403.000 Zloty für seine Haftzeit zu. Die Summe umfasst 1.070.000 Zloty im Zusammenhang mit dem Warschauer Verfahren, 293.000 Zloty entgangener Einkünfte aus dem Katowicer Verfahren sowie weitere 40.000 Zloty Entschädigung. Die Richter erklärten, der Ersatz für entgangene Einkünfte decke die Einnahmen, die ihm während der Haft entgingen, nicht aber jene Schäden, die andere durch die schlechte Verwaltung seines Vermögens während seiner Abwesenheit verursacht hätten. Beide Verfahren endeten mit seinem Freispruch, das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig, und beide Seiten können Berufung einlegen. Gerichtssprecher Maciej Czajka beschrieb die Entscheidung mit diesen Worten:

„Dieses Urteil ist nicht rechtskräftig.“

Maciej Czajka

Die Forderung

Linard-Bogucki verlangte zunächst vom Staatsschatz rund 46 Millionen Zloty für verlorenes Vermögen und erlittenes Leid. Im Laufe des Verfahrens forderte er eine valorisierte Summe von über 72 Millionen Zloty. Die Anwälte des Präsidenten des Regionalgerichts Warschau, der den Staatsschatz vertrat, plädierten für nicht mehr als 1.070.000 Zloty. Der Vertreter des Präsidenten des Gerichts Katowice beantragte die Abweisung der Klage, und die Staatsanwaltschaft schloss sich dieser Position an. Die Zuerkennung ist nur ein Bruchteil der valorisierten Forderung. Das Gericht befand, die Entschädigung solle den erlittenen Schaden mildern, ohne übermäßig zu sein oder der Bereicherung zu dienen.

Geforderte und zugesprochene Entschädigung, Linard-BoguckiPLN
Ursprüngliche Forderung (rund 46 Mio. zł)
46000000 PLN
Valorisierte Forderung (über 72 Mio. zł)
72000000 PLN
Höchstbetrag nach Auffassung der Warschauer Gerichtsseite
1070000 PLN
Insgesamt zugesprochene Summe
1403000 PLN

Daten aus dem Artikeltext

Der Fall hinter der Forderung

Linard-Bogucki war in den 1990er Jahren ein bekannter Unternehmer in Schlesien, und 1992 eröffnete er in Chorzów einen Luxusauto-Showroom. Bald folgten Vorwürfe des Betrugs und der Veruntreuung von Vermögen. Während der Haft lernte er einen Mann kennen, der als „Rzeźnik“ bekannt war, und die Staatsanwaltschaft erklärte, er habe danach Verbindungen zur Bande von Pruszków aufgebaut. Die Anklage warf ihm vor, einen Auftrag zur Tötung eines als „Pershing“ bekannten Gangsters angenommen zu haben – im Gegenzug für einen Sitz im Vorstand der Bande. Nach Darstellung der Anklage war die Tötung in Zakopane im Dezember 1999 von dem Wunsch getrieben, innerhalb krimineller Strukturen aufzusteigen. Er floh nach Mexiko, wurde dort festgenommen und erhielt 2007 eine Haftstrafe von 25 Jahren, die er im Januar 2026 vollständig verbüßt hatte.

Freisprüche und wie es weitergeht

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Die Ansprüche wurden in Krakau verhandelt, während die früheren Verfahren von Gerichten in Warschau und Katowice geführt wurden. Beide Seiten können das Urteil anfechten, die Höhe der Entschädigung bleibt daher anfechtbar.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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