Regierung · Madrid
Spaniens Oberster Gerichtshof verurteilt Ábalos, Koldo und Aldama zur Zahlung von 647.000 Euro
Der Oberste Gerichtshof hat dem ehemaligen Minister José Luis Ábalos, seinem früheren Berater Koldo García und dem Unternehmer Víctor de Aldama 15 Tage Zeit gegeben, Geldstrafen, Einziehungsbeträge und Entschädigungen im Maskenfall zu zahlen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, europa press und El Periódico. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Oberste Gerichtshof gab Ábalos, Koldo García und Víctor de Aldama 15 Tage Zeit, 647.000 Euro an Geldstrafen, Einziehungsbeträgen und Entschädigungen im Maskenfall zu zahlen, die sich aus dem Urteil vom 22. Juni ergeben.
Ábalos muss 52.500 Euro zahlen, García 45.750 Euro und Aldama 75.000 Euro an Geldstrafen gemäß der am Mittwoch, dem 4. November, erlassenen Anordnung.
Das Gericht stellt fest, dass die drei Männer von 430.298 Euro Gewinnen profitierten, wobei Aldama für deren Verteilung verantwortlich war, und macht sie gesamtschuldnerisch haftbar, bis der volle Betrag abgedeckt ist.
Ábalos und García müssen gemeinsam 34.450 Euro an Ineco und 9.500,54 Euro an Tragsatec zahlen, Firmen, bei denen Jéssica Rodríguez, die frühere Partnerin von Ábalos, untergebracht und bezahlt wurde, ohne dort zu arbeiten.
Die Anordnung
Spaniens Oberster Gerichtshof hat die Vollstreckungsphase des Urteils im Maskenfall eröffnet, in Spanien als caso mascarillas oder caso Koldo bekannt. In einer am Mittwoch, dem 4. November 2026, erlassenen Anordnung gab die Strafkammer des Gerichts dem ehemaligen Verkehrsminister José Luis Ábalos, seinem früheren Berater Koldo García Izaguirre und dem Unternehmer Víctor de Aldama 15 Tage Zeit, zusammen 647.000 Euro zu zahlen. Die Summe umfasst Geldstrafen, eingezogene Erlöse und zivilrechtliche Entschädigungen. Das am 22. Juni ergangene Urteil verhängte gegen Ábalos 24 Jahre Haft. Koldo García erhielt 19 Jahre und Aldama vier Jahre, wobei El Periódico für die beiden Letzteren 19,5 bzw. 4,5 Jahre nennt. Aldama entging der Haft, weil er mit der Justiz kooperierte.
Geldstrafen und Einziehung
Die einzelnen Geldstrafen betragen 52.500 Euro für Ábalos, 45.750 Euro für García und 75.000 Euro für Aldama. Daneben müssen sich die drei Männer für eine Einziehung von 430.298 Euro verantworten, die das Urteil als die von der Gruppe erzielten Gewinne auswies. Laut der Anordnung profitierten alle drei von dieser Summe, wobei Aldama für ihre Verteilung zuständig war. Das Gericht begründet damit eine gesamtschuldnerische Haftung der Verurteilten, bis die Gewinne vollständig abgedeckt sind. Die Frist von 15 Tagen gilt für alle diese Zahlungen.
- José Luis Ábalos
- 52500 EUR
- Koldo García
- 45750 EUR
- Víctor de Aldama
- 75000 EUR
Daten aus dem Artikeltext
Entschädigung für Ineco und Tragsatec
Die Anordnung verpflichtet zudem Ábalos und García Izaguirre, als zivilrechtliche Haftung gesamtschuldnerisch die öffentlichen Unternehmen Ineco und Tragsatec zu entschädigen. Die Beträge belaufen sich auf 34.450 Euro für Ineco und 9.500,54 Euro für Tragsatec. Beide Firmen sind mit Jéssica Rodríguez verbunden, der früheren Partnerin von Ábalos, die dort untergebracht wurde und Gehalt bezog, ohne dort zu arbeiten. Aldama wird in dieser Entschädigungsanordnung nicht genannt, sie betrifft nur Ábalos und García.
Vollstreckung und nächste Schritte
Werden die Geldstrafen und Entschädigungen nicht innerhalb der Frist gezahlt, schreitet das Gericht im Wege der Vollstreckung (vía de apremio) ein. Die Oficina de Recuperación y Gestión de Activos (ORGA) wird die noch offenen eingezogenen Beträge der drei Verurteilten verwalten und verwerten. Das Gericht ordnete außerdem die Berechnung der Haftstrafen an und wandte dabei die im Urteil festgelegten Höchstfristen an. El Periódico nennt diese Grenzen mit 15 Jahren und 18 Monaten für Ábalos und 15 Jahren für García Izaguirre, während eine Version von Europa Press für Ábalos 16 Jahre angibt. Aldama muss alle sechs Monate vor Gericht erscheinen und über seine Arbeit, seine Geschäfte und seine kommerziellen Aktivitäten berichten. Einige Versionen nennen für die Zahlungen zwei Wochen statt 15 Tage.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esDer Oberste Gerichtshof gibt Ábalos, Koldo und Aldama 15 Tage Zeit, 647.000 Euro für Geldstrafen und Entschädigungen im Maskenfall zu zahlenEl Tribunal Supremo da 15 días a Ábalos, Koldo y Aldama para que entreguen 647.000 euros por las multas e indemnizaciones del 'caso Mascarillas' · Original auf Spanisch
- europa pressDer Oberste Gerichtshof fordert Ábalos, Koldo und Aldama auf, 647.000 Euro für... zu zahlenEl Suprem requerix a Ábalos, Koldo i Aldama pagar 647.000 euros per... · Original auf Katalanisch
- europa pressDer Oberste Gerichtshof fordert Ábalos, Koldo und Aldama auf, 647.000 Euro für... zu zahlenEl Supremo requiere a Ábalos, Koldo y Aldama pagar 647.000 euros por... · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDer Oberste Gerichtshof fordert von Ábalos, Koldo und Aldama die Zahlung von 647.000 Euro an Geldstrafen und Entschädigungen für ihre Verurteilung im MaskenfallEl Supremo requiere a Ábalos, Koldo y Aldama el pago de 647.000 euros en multas e indemnizaciones por su condena en el caso mascarillas · Original auf Spanisch
- José Luis Ábalos
- Ehemaliger Verkehrsminister, im Maskenfall zu 24 Jahren Haft verurteilt
- Koldo García Izaguirre
- Ehemaliger Berater von Ábalos, im Maskenfall verurteilt
- Orte
- Madrid
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