
Gefängnisbrand in Viterbo: 23 Menschen, darunter sechs Wärter, nach mutmaßlicher Brandstiftung durch Häftlinge ins Krankenhaus eingeliefert
Ein Brand im Untersuchungsgefängnis Mammagialla in Viterbo führte am Samstagabend zu einer Rauchvergiftung bei 17 Häftlingen und sechs Wärtern, die an der Rettung beteiligt waren.
Ein Feuer brach am Abend des Samstag, 25. Juli 2026, im Untersuchungsgefängnis Casa Circondariale di Mammagialla in Viterbo aus. Dicker Rauch zwang zur sofortigen Evakuierung der gesamten Spezialeinheit und erreichte die Krankenstation des Gefängnisses.
Opfer und medizinische Versorgung
Ares 118, der regionale Rettungsdienst, entsandte fünf Fahrzeuge (zwei Arztwagen und vier Krankenwagen) zum Einsatzort. Die endgültige Bilanz des Dienstes besagt, dass 23 Menschen ins Krankenhaus gebracht wurden, darunter sechs Justizvollzugsbeamte, die an den Rettungsmaßnahmen beteiligt waren. Ein Häftling wurde mit dem Code Rot ins Krankenhaus Viterbo eingeliefert, sechs weitere Gefangene wurden als Code Gelb eingestuft. Im Inneren der Einrichtung befand sich ein weiterer Häftling unter Code Gelb und neun unter Code Grün.
Ursache und erste Rekonstruktionen
Erste Rekonstruktionen, auf die sich Rai News und andere Medien beriefen, deuten darauf hin, dass das Feuer von einigen Häftlingen absichtlich gelegt wurde. Open berichtete, dass der Vorfall auf eine Revolte im Gefängnis folgte.
Aktivierung des Notfallprotokolls
Als sich das Feuer ausbreitete, wurde der Nucleo Maxiemergenze (Masseneinsatzeinheit) zusammen mit dem Maxiemergenza-Plan aktiviert. Ein Ärztlicher Notfallstützpunkt (PMA) wurde in Orte eingerichtet, und die Krankenhäuser in der Gegend wurden unter Vorwarnung gemäß ihren PEIMAF-Protokollen (interne Pläne für Massenanfall von Verletzten) gesetzt. Die Retter bewerteten auch einen Shuttle-Transport zwischen dem Gefängnis und dem Krankenhaus Viterbo, um die Überführungen sicher zu bewältigen.
## Nachwirkungen Der Notfall wurde später am Abend für beendet erklärt und alle fünf Fahrzeuge von Ares 118 verließen den Einsatzort.
