Kurz gefasst
Insgesamt 23 Personen wurden mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, darunter sechs Gefängniswärter, die bei der Rettung halfen.
Ein einzelner Gefangener wurde mit Code Rot ins Krankenhaus Viterbo eingeliefert; sechs weitere waren Code Gelb und neun Code Grün.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer von Häftlingen absichtlich gelegt wurde, möglicherweise nach einer Revolve im Sicherheitsbereich.
Die Masseneinsatzeinheit wurde eingerichtet, mit einem ärztlichen Notfallstützpunkt in Orte und Vorwarnstatus für die örtlichen Krankenhäuser.
Ein Feuer brach am Abend des Samstag, 25. Juli 2026, im Untersuchungsgefängnis Casa Circondariale di Mammagialla in Viterbo aus. Dicker Rauch zwang zur sofortigen Evakuierung der gesamten Spezialeinheit und erreichte die Krankenstation des Gefängnisses.
Opfer und medizinische Versorgung
Ares 118, der regionale Rettungsdienst, entsandte fünf Fahrzeuge (zwei Arztwagen und vier Krankenwagen) zum Einsatzort. Die endgültige Bilanz des Dienstes besagt, dass 23 Menschen ins Krankenhaus gebracht wurden, darunter sechs Justizvollzugsbeamte, die an den Rettungsmaßnahmen beteiligt waren. Ein Häftling wurde mit dem Code Rot ins Krankenhaus Viterbo eingeliefert, sechs weitere Gefangene wurden als Code Gelb eingestuft. Im Inneren der Einrichtung befand sich ein weiterer Häftling unter Code Gelb und neun unter Code Grün.
Ursache und erste Rekonstruktionen
Erste Rekonstruktionen, auf die sich Rai News und andere Medien beriefen, deuten darauf hin, dass das Feuer von einigen Häftlingen absichtlich gelegt wurde. Open berichtete, dass der Vorfall auf eine Revolte im Gefängnis folgte.
Aktivierung des Notfallprotokolls
Als sich das Feuer ausbreitete, wurde der Nucleo Maxiemergenze (Masseneinsatzeinheit) zusammen mit dem Maxiemergenza-Plan aktiviert. Ein Ärztlicher Notfallstützpunkt (PMA) wurde in Orte eingerichtet, und die Krankenhäuser in der Gegend wurden unter Vorwarnung gemäß ihren PEIMAF-Protokollen (interne Pläne für Massenanfall von Verletzten) gesetzt. Die Retter bewerteten auch einen Shuttle-Transport zwischen dem Gefängnis und dem Krankenhaus Viterbo, um die Überführungen sicher zu bewältigen.
Nachwirkungen
Der Notfall wurde später am Abend für beendet erklärt und alle fünf Fahrzeuge von Ares 118 verließen den Einsatzort.
Quellen und Kontext
- Rai newsIncendio nel carcere Mammagialla di Viterbo, 23 intossicati in ospedale
- ANSA.itIncendio in carcere Viterbo, 23 soccorsi tra cui 6 guardie penitenziarie - Notizie
- OpenViterbo, incendio al Carcere Mammagialla dopo lo scoppio di una rivolta: 20 detenuti intossicati, uno è in codice rosso
- FanpageScoppia un incendio nel carcere Mammagialla di Viterbo: detenuti intossicati e feriti, una in codice rosso