Konflikte · New York

New Yorkerin wegen militärischer Ausbildung beim Islamischen Staat verurteilt – mit 17 nach Syrien gebracht

Eine Bundesjury hat Halima Salman, 27, am Dienstag, 27. Oktober, für schuldig befunden, militärische Ausbildung von der Terrorgruppe Islamischer Staat erhalten zu haben. Ihr drohen bis zu zehn Jahre Haft, das Strafmaß soll am 2. Februar verkündet werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Notícias ao Minuto, 7sur7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten

Schuldspruch und Strafmaß

Eine Bundesjury in New York hat Halima Salman, 27, am Dienstag, 27. Oktober, für schuldig befunden, militärische Ausbildung vom Islamischen Staat (IS) erhalten zu haben. Die Jury hatte nach einer einwöchigen Verhandlung drei Tage beraten; am Montag hatten die Geschworenen signalisiert, dass sie Mühe hatten, zu einem einstimmigen Ergebnis zu kommen. Die Anklage erklärte, sie habe der Gruppe die Treue geschworen und sich freiwillig an deren Aktivitäten beteiligt. Auf die Anklage stehen bis zu zehn Jahre Haft, das Strafmaß soll am 2. Februar verkündet werden, berichtet Notícias ao Minuto. Salman und ihre Mutter weinten, als das Urteil verlesen wurde, und umarmten sich über die Absperrung hinweg, die den Zuschauerraum vom Gerichtssaal trennt. Salmans Anwälte baten den Richter, das Urteil aufzuheben und sie freizusprechen – ein Antrag, dem nur selten stattgegeben wird. Die Geschworenen wollten sich beim Verlassen des Saals nicht äußern.

Vom Teenager zur Braut

Salman war 17, als ihr Vater die Familie in vom IS kontrolliertes Gebiet in Syrien brachte, berichten die New York Times und der Independent. Das Justizministerium datiert die Reise auf Ende 2016 oder Anfang 2017, als sie 18 war – ein Detail, das von anderen Darstellungen abweicht. Zur Familie gehörten ihre Eltern und acht Geschwister. Laut Justizministerium heiratete sie bei der Ankunft einen IS-Kämpfer, während ihr Anwalt Samuel Jacobson argumentierte, sie sei vor allem Opfer der Entscheidung gewesen, eine Minderjährige in IS-Gebiet zu bringen, und ihre Ehe sei arrangiert worden. Nach ihrer Ankunft verbrachte sie drei Monate in einer vom IS betriebenen Unterkunft, bevor sie wieder mit ihrer Familie zusammenkam; nach Luftangriffen auf ihre Häuser zog die Familie zweimal um. Vor Gericht beschrieb Salman das Leben unter der Gruppe in drastischen Worten.

„Wenn du versuchst zu gehen, bedeutet das den Tod“

Halima Salman

Sie sagte zudem aus, sie habe sich mit 18 geweigert, verheiratet zu werden, und mehrfach versucht, sich scheiden zu lassen.

Beweise für die Ausbildung

Die Anklage zeigte den Geschworenen ein Video, auf dem Salman ein Sturmgewehr hält, ein Foto von ihr mit der Flagge der Gruppe und liebevolle Textnachrichten, die sie ihrem Mann schickte. Laut Justizministerium wurde auf dem Handy ihres Mannes ein Dokument gefunden, das ihr eine militärische Ausbildung bescheinigt; darin heißt es, ihr sei erlaubt worden, Waffen und Munition zu tragen. Die stellvertretende US-Staatsanwältin Amanda Shami sagte in ihrem Schlussplädoyer:

„Die Beweise zeigen, dass die Angeklagte von einer gewalttätigen, brutalen Terrororganisation militärisch ausgebildet wurde“

Amanda Shami

Joseph Nocella Jr., US-Staatsanwalt in Brooklyn, sagte, das Urteil mache Salman für ihren Zusammenschluss mit einer Terrororganisation verantwortlich. John Eisenberg, stellvertretender Generalstaatsanwalt für nationale Sicherheit, sagte, es gebe keine Rechtfertigung dafür, sich mit der Gruppe zu verbünden oder sich von ihr ausbilden zu lassen.

Gefangennahme, Rückkehr und umstrittene Chronologie

Laut 7sur7 nahmen syrische Kämpfer Salman und mehrere Angehörige 2019 gefangen und hielten sie mehrere Jahre in einem Lager fest. Die Darstellungen ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten weichen voneinander ab. Die New York Times schreibt, sie sei im Mai 2019 mit ihrer Familie im Rahmen einer Rückführungsaktion des Außenministeriums zurückgebracht worden, während 7sur7 2024 nennt und berichtet, sie sei unmittelbar nach der Landung festgenommen worden. Nach ihrer Freilassung auf Kaution nahm sie am Prozess in Freiheit teil. Eine Justizquelle sagte 7sur7, es sei das erste Mal, dass sich eine Amerikanerin in einem Verfahren auf US-Boden mit solchen Vorwürfen habe verantworten müssen. Ein Bericht der George Washington University aus dem Jahr 2022 zählte 83 Amerikaner, die in den Irak oder nach Syrien gelangten und sich der Gruppe anschlossen – von Hunderten, die es versuchten.

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