Gesundheit & Bildung · Paris
Französische Bildungsgewerkschaften rufen für Dienstag, 10. November, zu neuem Streik und neuen Protesten auf
Der Aufruf ergeht vor einer Sozialkonferenz, die Premierminister Sébastien Lecornu für Montag, 9. November, im Matignon einberufen hat – von ihr sind die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ausgeschlossen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, La Libre.be, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Intersyndicale aus Schüler-, Studierenden- und Lehrerverbänden ruft für Dienstag, 10. November, einen neuen Tag mit Streiks und Demonstrationen aus, der Bildung und Hochschulen umfasst.
Die Sozialkonferenz von Premierminister Sébastien Lecornu am Montag, 9. November, umfasst Gewerkschaften und Arbeitgeber, nicht aber die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, die am 13. November empfangen werden.
Schüler und Studierende halten die ersten Antworten der Regierung zu Lehrerstellen, Ressourcen, Schulgebäuden und dem Zugang zur Hochschulbildung laut der Intersyndicale für unzureichend.
- 7.11.Die Intersyndicale veröffentlicht ein Kommuniqué, das für den 10. November zu Streik und Demonstrationen aufruft
- 9.11.Von Premierminister Lecornu einberufene Sozialkonferenz im Matignon, ohne die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes
- 10.11.Streik und Demonstrationen in Bildung und Hochschulen
- 13.11.Die Regierung empfängt die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes
Ein neuer Aufruf für den 10. November
Am Samstag, 7. November 2026, hat eine Intersyndicale aus Schüler-, Studierenden- und Lehrerverbänden einen neuen Tag mit Streiks und Demonstrationen für Dienstag, 10. November, ausgerufen. Der Aufruf wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué veröffentlicht, das über die Snes-FSU verbreitet wurde, die führende Gewerkschaft an den Collèges und Lycées, und im Namen von CGT, FSU, FO, Sud, USL, Unef, Union étudiante, Fage und FSE verfasst ist. Er folgt auf eine Mobilisierung am vorangegangenen Donnerstag, und die Erklärung argumentiert, die Zeit sei gekommen, die Bewegung auszuweiten statt nachzulassen. Die Unterzeichner erklären, die Regierung gerate ins Wanken, und der Druck müsse aufrechterhalten werden.
„Die soziale Bewegung befindet sich in einer Position der Stärke, die Regierung in einer Position der Schwäche, und sie beginnt zurückzuweichen.“
Schüler und Studierende bewerten die ersten Antworten der Regierung zu Lehrerstellen, Ressourcen, Schulgebäuden und dem Zugang zur Hochschulbildung als unzureichend. Der neue Aufruf folgt auf Wochen von Protesten, Besetzungen und ausgesetztem Schulbetrieb.
Spannungen auf der Straße
Am Samstag fanden in Paris und anderen Städten Demonstrationen statt. Berichte schildern zudem Zusammenstöße mit der Polizei und Ausschreitungen am Rande überwiegend friedlicher Märsche. Ein Bericht erinnert daran, dass die Ausschreitungen vom 17. Oktober die schwersten Unruhen waren, die Frankreich in den vergangenen Jahren erlebt hat. Die aktuelle Mobilisierung baut somit auf einer Phase der Unruhe auf, die den Schulbetrieb bereits seit Wochen stört.
Die Sozialkonferenz im Matignon
Premierminister Sébastien Lecornu berief am Tag bevor die Intersyndicale ihren Aufruf veröffentlichte, eine Sozialkonferenz im Matignon ein, dem Sitz der Regierung. Das Treffen ist für Montag, 9. November, angesetzt und bringt Gewerkschaften und Arbeitgeber zusammen. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes bleiben von dieser Runde ausgeschlossen; die Regierung will sie separat am 13. November empfangen. Die Intersyndicale erklärt, der Ausschluss des öffentlichen Dienstes, einschließlich der nationalen Bildung und der Hochschulen, von den Gesprächen über Löhne und Kaufkraft bestätige die Verachtung der Regierung.
Wie es weitergeht
Die Aktion am Dienstag richtet sich an die Beschäftigten in nationaler Bildung, Hochschulen und Forschung sowie an Schüler und Studierende. Das Kommuniqué fordert für diesen Tag Demonstrationen, Kundgebungen und Streiks und verlangt eine rasche Fortsetzung in Abstimmung mit der branchenübergreifenden Intersyndicale. Die Formulierungen lassen Raum für weitere Aktionen nach dem 10. November, konkrete Termine über diesen Dienstag hinaus werden jedoch nicht genannt.
„Wir rufen zu einem Aktionstag (Demonstrationen, Kundgebungen, Streiks...) am Dienstag, 10. November, auf.“
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes treffen die Regierung am 13. November, drei Tage nach dem Streik. Die Quellen nennen weder eine erwartete Beteiligung noch eine Zahl der geplanten Demonstrationen, sodass der Umfang der Aktion unbekannt bleibt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le SoirFrankreich: ein intersyndikaler Zusammenschluss von Schülern, Studenten und Lehrern ruft zum Streik am Dienstag aufFrance : une intersyndicale de lycéens, étudiants et enseignants appelle à la grève mardi · Original auf Französisch
- La Libre.beDemonstrationen in Frankreich - Frankreich: neuer Streikaufruf für Dienstag im Bildungs- und HochschulwesenManifestations en France - France: nouvel appel à la grève mardi dans l'éducation et l'enseignement supérieur · Original auf Französisch
- 20minutesEin neuer Streikaufruf für Dienstag im Bildungswesen gestartetUn nouvel appel à la grève lancé pour mardi dans l'éducation · Original auf Französisch
- ANSA.itDienstag neuer Tag der Streiks und Demonstrationen in FrankreichMartedì nuova giornata di scioperi e manifestazioni in Francia - Notizie · Original auf Italienisch
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- Französischer Premierminister, der die Sozialkonferenz am 9. November im Matignon einberufen hat
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