Regierung · Paris, Marseille und Nantes
Frankreich hält an nächtlichen Ausgangssperren und am Verbot von Innenstadt-Protesten nach Wochenendunruhen fest
Innenminister Laurent Nuñez sagte, in etwas mehr als einem Dutzend Städte blieben die Ausgangssperren in Kraft, während für den 31. Oktober neue Demonstrationen und für den 5. November ein Generalstreik angekündigt sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, Nasz Dziennik, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Präfekten entscheiden im Zusammenspiel mit den Bürgermeistern über Ausgangssperren in etwas mehr als einem Dutzend Städte, und das Verbot von Demonstrationen in den Stadtzentren bleibt in Kraft.
Der Minister bezifferte die Festnahmen landesweit auf 1.435, 267 Polizeibeamte und mehr als 150 Demonstranten wurden verletzt. Eine frühere vorläufige Zählung hatte 1.314 Festnahmen ergeben.
Für Samstag, den 31. Oktober, sind Demonstrationen angekündigt, für den 5. November sind Kundgebungen und ein Generalstreik geplant.
Premierminister Sébastien Lecornu sollte Studentenvertreter zu ihren Forderungen nach besserer Ausstattung an weiterführenden Schulen und mehr Vertretungslehrern treffen.
- 26.10.Innenminister erklärt, Ausgangssperren und Verbote von Innenstadt-Demonstrationen blieben bestehen
- 31.10.Weitere Demonstrationen für Samstag angekündigt
- 5.11.Kundgebungen und Generalstreik geplant
Ausgangssperren und Demonstrationsbeschränkungen bleiben
Innenminister Laurent Nuñez sagte am Montag, 26. Oktober, gegenüber BFMTV, die Lage in den kommenden Tagen werde sich nicht wesentlich von dem unterscheiden, was Frankreich bislang erlebt habe. Die Präfekten werden im Zusammenspiel mit den Bürgermeistern über nächtliche Ausgangssperren in etwas mehr als einem Dutzend Städte entscheiden. Auch das Verbot von Demonstrationen in den Stadtzentren bleibt bestehen – begründet mit Gefahren für die öffentliche Ordnung und Schäden an Geschäften –, und die Beschränkungen für die Routen der Märsche bleiben in Kraft.
Unruhen und Festnahmen am Wochenende
Landesweite Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten und für bessere Bildung wurden am 17. Oktober von schweren Unruhen überschattet. Am Samstag, 24. Oktober, verhinderte ein großes Polizeiaufgebot Ausschreitungen und Schäden in vergleichbarem Ausmaß, doch der Minister sagte, die Gewaltbereitschaft sei weiterhin genauso hoch und gewalttätige Gruppen hätten sich in die Märsche eingeschlichen, um sie zu eskalieren. Er machte linksextreme Aktivisten für die Gewalt verantwortlich und sagte, sie hätten versucht, Auseinandersetzungen anzuzetteln. Er bezifferte die Zahl der Festnahmen auf 1.435 und berichtete von 267 verletzten Polizeibeamten und mehr als 150 verletzten Demonstranten.
Frühere vorläufige Zahlen des Innenministeriums, die vor Montag genannt wurden, lagen niedriger: 1.314 Festnahmen, 53 verletzte Sicherheitskräfte, Plünderungen in 24 Geschäften und 75 Ermittlungen im Zusammenhang mit Bränden. Bei Protesten in Barcelona kam es zu etwa 100 Festnahmen, auch aus Nantes und Rennes wurden Ausschreitungen gemeldet.
Regierung und Gewerkschaften reagieren
Emmanuel Macron sollte am Montagmorgen einen unangekündigten Besuch in Marseille absolvieren, wo rund eine Woche zuvor Unruhen und weitverbreitete Plünderungen stattgefunden hatten. Premierminister Sébastien Lecornu sollte Studentenvertreter zu ihren Forderungen nach besserer Ausstattung an weiterführenden Schulen und mehr Vertretungslehrern treffen. Neue Proteste wurden von Gelbwesten-Gruppen angekündigt, und Gewerkschafter erklärten, sie wollten weiter demonstrieren.
Nächste Schritte
Weitere Demonstrationen sind für Samstag, den 31. Oktober, angekündigt. Kundgebungen und ein Generalstreik sind für den 5. November geplant. Der Minister hat erklärt, die Beschränkungen blieben bestehen, sodass die Ausgangssperren in den betroffenen Städten in Kraft bleiben und Märsche in den Stadtzentren weiter verboten sind.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- watson.ch/Frankreich hält wegen Protesten an Ausgangssperren fest
- Nasz DziennikFrankreich/ Innenminister: Nach Unruhen angekündigte Ausgangssperren werden beibehaltenFrancja/ Szef MSW: Ogłoszone po zamieszkach godziny policyjne zostaną utrzymane · Original auf Polnisch
- SRF NewsUnruhen in Frankreich - Behörden halten an Ausgangssperre fest
- N-tvGewaltvolle Protestwelle: Weiterhin Ausgangssperren in Frankreich
- Laurent Nuñez
- Französischer Innenminister, der ankündigte, dass Ausgangssperren und Demonstrationsbeschränkungen in Kraft bleiben
- Emmanuel Macron
- Präsident Frankreichs, der einen unangekündigten Besuch in Marseille absolvierte
- Sébastien Lecornu
- Französischer Premierminister, der Studentenvertreter treffen sollte
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